Der EUROPA-PARK 2009

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Die Hauptsaison 2009 von Deutschlands größtem Freizeitpark, dem EUROPA-PARK, läuft nunmehr einen Monat und es wird Zeit, einen Blick auf Neues und geändertes zu werfen. Natürlich war die Eröffnung des Magacoasters, der den Namen „Blue Fire“ erhalten hat, das Ereignis, auf das gerade die Fans gewartet haben. Mit der neuen Achterbahn zog ein weiteres Land in den Europa-Park ein: Island.

Island und blaues Feuer: Die Eröffnung

Am 4. April 2009 um kurz nach 10.00 Uhr war es dann soweit – der Moment, auf den Viele gewartet haben: „Blue Fire“ wird für den offiziellen Betrieb eröffnet. Zu den Gästen der ersten Fahrt nach der Eröffnung zählten neben Mitgliedern der Familie Mack auch der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Günther Oettinger, und sein Sohn.

[singlepic id=11 w=320 h=240 float=left]Ich persönlich muss sagen, dass das nur ein Grund mehr ist für mich, auf den Versuch, jemals Ministerpräsident von Baden-Württemberg zu werden, zu verzichten. Ich gebe zu, dass Achterbahnen nichts für mich sind, und sie dann im öffentlichen Auftrag fahren zu müssen… Nun ist meine persönliche Empfindung nichts, was gegen „Blue Fire“ spricht. Ich kann da selbst nicht mitreden, aber die Stimmen, die ich vor Ort hörte, waren allesamt begeistert. Die Bahn unterscheidet sich von „herkömmlichen“ Achterbahnen dadurch, dass die Wagen nicht zuerst auf einen „Hügel“ gezogen werden, von wo aus sie dann durch die Schwerkraft losfährt, sondern diese werden auf einer waagerechen Strecke abgeschossen. Dabei beschleunigen sie von 0 auf 100 km/h innerhalb von 2,5 Sekunden. Ein weiteres Novum für den Europa-Park ist ein großer Looping sowie „Korkenzieher“-Elemente. Bei den bisherigen Bahnen gab es dergleichen nicht, was gerade Achterbahn-Fans immer wieder kritisiert hatten. Ihre Stimmen sind erhört worden, die Firma Mack in Waldkirch, die hinter dem Europa-Park steht, hat mit dem „Blue Fire“ die erste Achterbahn dieser Art in ihre Produktpalette aufgenommen.

[singlepic id=17 w=320 h=240 mode=watermark float=left]“Blue Fire“ wurde dabei in den neuen Themenbereich „Island“ integriert, der durch ein kleines Dorf repräsentiert wird. Hier gibt es ein „Kaffihús“ („Kaffehaus“, aber das liegt eigentlich nahe), den obligatorischen Souvenirladen, sowie eine kleine Island-Ausstellung, über die man zu einem Fenster kommt, das einem einen Einblick in den Abschussbereich der neuen Achterbahn zeigt. Wie man es gewohnt ist, ist der Themenbereich und auch die neue Achterbahn mit viel Liebe zum Detail gestaltet worden, wenn auch manche Dinge noch etwas „kahl“ wirken, wie etwa der Bereich von Island in Richtung des Hotels „Santa Isabel“, was aber auch dem Umstand geschuldet ist, dass der Themenbereich quasi „in letzter Minute“ fertig gestellt wurde. Insofern darf man gespannt sein, wie sich das ganze im Verlauf des Jahres entwickelt.


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Noch mehr Neues

[singlepic id=24 w=320 h=240 mode=watermark float=left]Neben neuer Achterbahn und neuem Themenbereich gibt es aber auch noch andere Neuerungen. So wurden beispielsweise bei den „Piraten von Batavia“  einige der Figuren erneuert und mit lebensecht wirkenden Köpfen ausgestattet. Eine der Figuren, so fand ich, hat eine frappante Ähnlichkeit mit Anke Engelke… aber ich könnte mich auch täuschen. In der „Dschungelfahrt“ wurde die Szenerie direkt vor dem Tunnel neu gestaltet. Das Nashorn durchbricht nun einen Holzzaun, während die Affen immer noch dem armen Touristen zusetzen, der sich schwört, das nächste Mal doch lieber Urlaub im Thüringer Wald zu machen – „oder vielleicht im Schwarzwald, da gibt’s keine Schlangen!“  In der „Zauberwelt der Diamanten“ wurden Renovierungsarbeiten durchgeführt, wie an vielen Orten des Parks generell. Und natürlich ist die Dekoration im Moment ganz auf Frühling, respektive auf Ostern ausgerichtet.

Neue Shows

[singlepic id=20 w=320 h=240 float=left]Ebenfalls neu gestaltet wurden die Shows. Im „Teatro dell’Arte“ wird „Magia“ geboten, eine Show, die uns gleich die Rückkehr eines „alten Bekannten“ bietet: Semen Shuster, besser bekannt unter seinem Künstlernamen „Housch-Ma-Housch“, bestreitet das Rahmenprogramm und zeigt seine unglaubliche Beweglichkeit. Die Kontorsionsakrobatin Mandy Mercedes zeigt ihr Können, gefolgt von dem finnischen Magier Jay Niemi. Erwarten sie bei ihm keine großen Worte – nein, falsch, erwarten Sie gar keine Worte, bei ihm läuft alles über Gesten und Blicke. In der spanischen Arena erleben wir „Das Duell der Brüder“, ein Ritterturnier, bei dem gegenüber dem letzten Jahr was die Stunts betrifft nochmal eins draufgepackt wurde. Das Kinder-Musicaltheater zeigt „Auf ins Nimmerland“, eine Adaption von James M. Barries „Peter Pan“ und im Eisstadion läuft „Dreamotion“. Auch der 4D-Film im „Magic Cinema“ wurde geändert, dort wird jetzt „Sammy’s großes Abenteuer“ gezeigt. Es waren zudem noch weitere Shows angekündigt gewesen, die allerdings erst seit dem 1. Mai laufen. Daher wird auf die einzelnen Shows noch detailierter in eigenen Artikeln eingegangen. Allerdings fällt auf, dass bei den Shows neuer Schwung dazugekommen ist und man, wie man so schön sagt, „ein Brikett mehr aufgelegt“ hat.

Alte Bekannte

[singlepic id=25 w=320 h=240 float=left]Neben Housch-Ma-Housch sind weitere „alte Bekannte“ im Europa-Park anzutreffen. Dass Albert de Paris alias Charly noch immer mit dabei ist, versteht sich fast von selbst. Er ist schon so lang im Park, er trägt vermutlich irgendwo einen Aufkleber mit einer Inventurnummer. Wieder zurückgekehrt ist Stephane Bulcourt, der in der Show der spanischen Arena den Hofnarren Chico spielt, und der in der letzten Saison eine kurze Pause einlegte, allerdings schon zur sommerlichen Piratenshow wieder da war. In der gleichen Show ist auch Wolf Fisher wieder als Moderator dabei – von den bekannten Gesichtern unter den Stuntleuten mal ganz abgesehen. Bei Wolf Fisher hat man eine Veränderung bemerkt – er trägt jetzt Haare.

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Der Saisonauftakt war sehr vielversprechend. Nun muss sich zeigen, wie sich die Saison selbst entwickeln wird. Darüber wird berichtet werden.

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