Europa-Park Shows 2009: „Auf ins Nimmerland“

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[singlepic id=161 w=320 h=240 float=left]James M. Barries Geschichte von Peter Pan, dem Jungen, der nicht erwachsen werden möchte, ist nicht zuletzt durch die Disney-Verfilmung und Spielbergs Fortsetzung „Hook“ zu großer Bekanntheit gekommen. Im Musical-Theater im Holländischen Themenbereich des Europa-Park wird dieses Jahr eine Kurzfassung der Geschichte auf die Bühne gebracht: Eines Abends landet ein Junge, der fliegen kann, im Haus der Darlings. Peter Pan, so sein Name, sucht seinen Schatten, der ihm abhanden gekommen ist. Er trifft auf Wendy, die ihm seinen Schatten wieder annäht, worauf er sie zu sich einlädt, auf die Insel Nimmerland. Peter Pans ständige Begleiterin, die kleine Fee Glöckchen, wird eifersüchtig und verrät Peters Versteck an dessen Erzfeind, den Piratenkapitän Hook. Der hat mit Peter noch eine Rechnung offen und entführt Wendy…

[singlepic id=162 w=320 h=240 float=right]Im Theater im Holländischen Themenbereich gab es ursprünglich eine elektronische Musikshow, bevor dort das Kindermusical einzog und verschiedene Eigenproduktionen gezeigt wurden. Dieses Jahr ist das Thema „Peter Pan“, wieder inszeniert von Ulrich Grawunder. Auch beim Ensemble hat man auf bewährte Künstler zurückgegriffen, Carmen Strohecker, die die Erstbesetzung der Hauptfigur ist, war schon in den vergangenen Jahren im Kindermusical des Europa-Park tätig, unter anderem als Weihnachtsfrau in „Als der Weihnachtsmann streikte“ und als Meerhexe in „Die kleine Meerjungfrau“. Auch Christoph Hüllstrung (Schiffskoch Smee) und Mario Verkerk (Hook) sind hier keine Unbekannten. Als Wendy in der Erstbesetzung tritt Isabell Jasse auf. Nachdem es über die ersten Jahre keine Zweitbesetzung gab, wurde dies in den letzten Saisons geändert, hier erleben wir Lucia Reinhard (Peter Pan), Nicole Ciroth (Wendy) und Markus Fischer (Smee).

[singlepic id=163 w=320 h=240 float=left]Das Musical ist speziell für Kinder konzipiert, das heißt aber nicht, dass Erwachsene nicht auch ihren Spaß daran haben könnten. Die Lieder sind allesamt speziell für diese Aufführung geschrieben worden und die Darsteller bringen das Stück mit viel Spielfreude (und manchmal auch allerlei Improvisation) herüber. Allein die völlig überzogene selbstüberzeugte Art von Kapitän Hook ist schon sehenswert. Und an einer wichtigen Stelle wird das Publikum sogar mit in die Handlung einbezogen. Über den Gesang brauche ich eigentlich nicht viel zu sagen, denn hier sind Profis am Werk, und das merkt man.

Auf das Kindermusical bin ich selbst zum ersten Mal bei einem Fantreffen aufmerksam gemacht worden. Als Erwachsener ohne Kinder achtet man nicht so sehr auf etwas, das mit der Silbe „Kinder-“ beginnt. Bei diesem Europa-Park-Fantreffen jedoch stand eine Aufführung des Kindermusicals mit auf dem Plan (damals „Lara im Winterwunderland“), bei der wir im Anschluss uns mit den Darstellern austauschen durften. Man wollte uns das Musical damals etwas nahebringen, weil es so ein wenig „Stiefkinddasein“ führte (ich weiß nicht, ob das heute noch der Fall ist). Vermutlich denken viele bei der Bezeichnung „Kindermusical“, dass es sich um sowas wie „Kasperletheater Reloaded“ handelt. Das ist es nicht, es wird hier mit Aufwand und großer Ernsthaftigkeit ein Stück auf die Bühne gebracht, das sehens- und hörenswert ist. Auch wenn man keine Kinder hat. Und ach ja, speziell für die Kinder ist im dem Stück noch eine kleine Botschaft versteckt über den Umgang zwischen Freunden.

Also, wenn Sie von den Shows des Europa-Park begeistert sind, dann schauen Sie sich das doch auch mal an.



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3 Gedanken zu „Europa-Park Shows 2009: „Auf ins Nimmerland“

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