35 Jahre EUROPA-PARK – Teil 4: Die zweite Hälfte der 1980er Jahre

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[singlepic id=326 w=320 h=240 float=left]Die Leitung des Europa-Parks hat sich ein paar ehrgeizige Vorgaben gestellt. Zum einen soll sich das Thema „Europa“ im Park wiederfinden, aber man möchte keine wirklichen Bauten, Skylines oder ähnliches komplett übernehmen. Die typischen Baustile und die Umgebung eines Landes sollen erkennbar sein und dabei einen gewissen Querschnitt durch die verschiedenen Kulturen zeigen. Die Angestellten sollten entsprechend des jeweiligen Themenbereichs gekleidet sein und es soll keine „Kulissen“ geben. Jeder Raum, den man sieht, soll auch genutzt werden, wenn nicht für eine Attraktion, dann doch als Lagerraum oder für die Verwaltung. Außerdem soll in jedem Themenbereich der Gastronomiebereich mit Spezialiäten des jeweiligen Landes aufwarten. Im Bezug auf Italien war das relativ einfach mittels einer Pizzeria. Aber in den folgenden Jahren stellte man sich auch anderen kulinarischen Herausforderungen.

1987 wird der nächste Themenbereich eingeweiht: Holland, respektive die Niederlande, wie man korrekt sagen sollte. Hauptattraktion des Bereichs sind die “Piraten von Batavia“. Hier wird auf die Geschichte der niederländischen Kolonialzeit in Niederländisch-Ostindien Bezug genommen. Bereits bestehende Fahrgeschäfte werden in den Bereich integriert (wie die Rundfahrt “Peter Pan”). Außerdem wird ein weiteres Elektroniktheater, das eine Musikschau quer durch Europa präsentiert, mit eingebaut. Der Themenbereich liegt direkt neben der Hauptverwaltung des Parks und die niederlädischen Bauten kaschieren den Außenbereich sehr geschickt. Für die Gestaltung des Bereichs zeichnet wiederum Ulrich Damrau verantwortlich.

Fortsetzung folgt…

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