Schwarzwald im Herbst

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Herbststimmung im Schwarzwald / (c) by Erich Spiegelhalter & STG
Herbststimmung im Schwarzwald / (c) by Erich Spiegelhalter & STG

Wenn das Jahr sich langsam dem Ende zu neigt, startet im Schwarzwald eine Hochsaison der herbstbunten Wandertage, Kultur- und Weinfeste. Die Landschaft ist in goldenes Licht getaucht und die herbstlichen Farben der Bäume und Felder sehen bezaubernd aus. Im Rahmen dieser Landschaftskulisse lassen sich heimische Weine und Kultur besonders gut genießen. Am Westrand des Schwarzwaldes öffnen die Winzer wieder ihre „Straußwirtschaften“ im Hof oder Haus. Man trifft sich zum „Hock“ und genießt, was Weinberge, Keller und Küche hergeben.

Wer sich jetzt die Zeit für ein paar Tage genüsslicher Entdeckerfreuden nimmt, der profitiert lange davon. Am besten lässt sich der „Wein-Schwarzwald“ mit Auto, Fahrrad oder zu Fuß entlang der „Badischen Weinstraße“ erkunden. Rund 160 km schlängelt sie sich durch alle Schwarzwälder Anbaubereiche zwischen Baden-Baden und Weil am Rhein.

Noch intensiver ist das Erlebnis für aktive Genießer zu Fuß – zum Beispiel auf dem „Ortenauer Weinpfad“ oder dem „Markgräfler Wiiwegli“. Zu beiden Fernwanderrouten bietet die Schwarzwald Tourismus GmbH in Freiburg unterschiedlich lange mehrtägige Pauschalarrangements mit Gepäcktransfer durch die Gastgeber an. Man wandert in der hügeligen Vorbergzone durch die Weinlagen, probiert die sonnenverwöhnten Tropfen direkt beim Winzer und übernachtet in heimeligen Gasthöfen.

Der Weinwandertag in Bühlertal wird mit kulinarischen Spezialitäten und regionaltypischen Weinen am 3.10. zwischen 10 und 14 Uhr begangen. Bis 30.11. bietet die Cassiopeia Therme in Badenweiler neue Vino-Wellness-Angebote unter dem Motto „Schönheit aus der Kraft der Traube“ an. Nähere Infos unter www.buehlertal.de, www.cassiopeiatherme.de.

Hocken in der Straußenwirtschaft

Wer es gemütlich und zünftig mag, dem seien die zahlreichen Straußenwirtschaften empfohlen, die zu den Herbst-Hocketse mit Wein und Zwiebelkuchen einladen. Auch die weiteren kulinarischen Angebote sind Selbsterzeugnisse und schmecken vorzüglich. In uriger Atmosphäre und bei geselligem Beisammensein geht’s familiär zu. Hier fühlt sich jeder wie zuhause.
Infos unter: www.schwarzwald-tourismus.info

Aufwärmen und Wohlfühlen in Thermalbädern

Wenn es draußen herbstlich windet oder regnet, locken die wohltuenden Thermalbäder, von denen es zahlreiche im Schwarzwald gibt. Ob in Bad Wildbad, Badenweiler, Bad Dürrheim, Waldbronn oder Baden-Baden – die natürlichen Thermalquellen tun Körper und Seele gut. http://www.schwarzwald-tourismus.info/reisethemen/wellness

Ein Highlight im Schwarzwald: Die Alemannische Woche in Oberried

Vom 1. bis 10. Oktober feiern die Oberrieder mit ihren Gästen die Alemannische Woche rund um die historische Klosteranlage aus der Renaissance-Zeit, in den Dorfwirtschaften und auf den alten Schwarzwaldhöfen. Mundartliches Theater, Darbietungen und Musik mit regionalen Künstlern und Kulturschaffenden, ländlich-bäuerliche Traditionen und Trachten stehen im Mittelpunkt. Ein Dichterabend zu Ehren von Johann Peter Hebel, ein Kochkurs für Kinder, Klosterkräuter zum Probieren, Kletterkurs am Naturfelsen, Traditionelles Viehschmuckbinden und Viehabtrieb von den Weiden, sowie die Alemannenvesper bei „Germany’s next Superwälder“ versprechen ein buntes Programm mit vielen Höhepunkten. Ausführliches Programm unter www.alemannische-woche.de

Internationale Bräunlinger Kilbig

Zehntausende von Besuchern zieht es vom 15. bis 18. Oktober nach Bräunlingen im Schwarzwald-Baar-Kreis. Der „Bräunlinger Kilbig“ mit dem Schätzelemarkt ist das große Herbstfest. Internationale Folklore, Trachtenvorstellung, einheimisches Brauchtum, Bierfassrollen, Jahrmarkt, Landmaschinen- und Automobilausstellung, Straßenfest mit zahlreichen Lauben und Ständen sowie ein großer Vergnügungspark sorgen für eine ganz besondere Atmosphäre. www.braeunlingen.de

Miro-Ausstellung

Bis 14. November ist im Museum Frieder Burda, Baden-Baden die Ausstellung „Joan Miró. Die Farben der Poesie“ zu sehen. Rund 100 Werke aus sechs Jahrzehnten zeigen die fantastische Vielseitigkeit Mirós, der die Kunst des 20. Jahrhunderts intensiv geprägt hat. www.museum-frieder-burda.de

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Dali-Radierungen in Riegel

In der vom Privatsammler Jürgen A. Messmer geführten Kunsthalle „messmer foundation“ in Riegel am Kaiserstuhl werden noch bis zum 7.11. fünf komplette Radierungszyklen des spanischen Meisters Salvador Dali ausgestellt. Die vorwiegend in den 1960er Jahren entstandenen Blätter stammen aus den Zyklen La Mythologie, Apollinaire „Poèmes secrets“, Goethe „Faust“, Venus im Pelz und Don Quijote. Infos: www.messmerfoundation.com.

Der Schwarzwald ist zu jeder Jahreszeit eine Reise wert.

Quelle: Schwarzwald Tourismus GmbH

2 Gedanken zu „Schwarzwald im Herbst

  • 7. Oktober 2010 um 12:37
    Permalink

    Ebenfalls in Baden-Baden erlebbar:
    Auf den Spuren zu Fridas Geheimnissen
    Es scheint, dass schon alles über Frida Kahlo gesagt und geschrieben worden ist., Die mexikanische Malerin, deren Vater Wilhelm Kahlo in Pforzheim geboren und in Baden-Baden aufgewachsen ist, bleibt geheimnisvoll.
    Dennoch, neue Erkenntnisse über Frida Kahlo und ihr Werk sind in der Ausstellung ihrer gesamten Gemälde in Baden-Baden gefunden worden.
    Frida Kahlo, die insgesamt weniger als 150 Werke erstellte, ist in erster Linie dafür bekannt, weil sie sich selbst, ihr inneres Leben, ihr Schicksal gemalt hat. Frida Kahlos Gemälde sind in der ganzen Welt verstreut und viele Gemälde sind in privaten Sammlungen aufgenommen (Madonna und Robert de Niro sind große Bewunderer und Sammler von Frida Kahlo Bilder) und so für die Öffentlichkeit nicht weiter zugänglich.
    Das Kunstmuseum Gehrke-Remund in Baden-Baden/Oos ist somit weltweit das einzige Museum, das vom Staat Mexiko das Recht erhalten hat alle Werke von Frida Kahlo replizieren zu lassen und das Gesamtwerk auszustellen.
    „Aufgrund der Tatsache, dass wir alle ihre Gemälde hier an einem Ort haben und wir weiterhin über das Leben und Werk der Frida Kahlo forschen, entdecken wir auch Geheimnisse oder geheime Botschaften in ihrem Werk.
    Botschaften, die Frida Kahlo z.B. nur für eine besondere Person versteckt hat“ sagte H.-J. Gehrke Direktor und Mitgründer von Kunstmuseum. Ein Beispiel dafür ist das Gemälde „Baum der Hoffnung bleibe stark“ (1946). Der Titel des Gemälde ist aus dem alten Lied „Cielito Lindo“ entnommen. Das in diesem Gemälde abgebildete Gesicht ist genau das gleiche wie in einer Miniatur (1946, 4,8 x 4 cm) die Frida Kahlo als Geschenk für Jose Bartoli, Maler und Fridas Liebhaber gemalt hatte.
    Da in der Regel das Gemälde „Baum der Hoffnung bleibe stark“ nicht in Ausstellungen gesehen werden kann, ist diese Verbindung für die meisten Personen nicht zu erkennen. Nach weiteren Recherchen zu diesem Gemälde fand das Kunstmuseum Gehrke-Remund heraus, dass das Lied „Cielito Lindo“ eine ganz besondere Bedeutung in der Liebesbeziehung zwischen Frida Kahlo und Jose Bartoli hatte.
    Beide Gemälde sind nun nebeneinander in der Frida Kahlo Ausstellung im Kunstmuseum Gehrke-Remund in Baden-Baden zu sehen.
    http://www.Kunstmuseum-Gehrke-Remund.de

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