Konstanzer Bäder: Von Krise keine Spur

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Belebendes und entspannendes Element: Wasser in jeglicher Form.
Belebendes und entspannendes Element: Wasser in jeglicher Form.

Die Bädergesellschaft Konstanz mbH (BGK) kann für das Betriebsjahr 2010 mit insgesamt rund 934.000 Besuchern erneut ein Rekordergebnis verzeichnen. Im vergangenen Jahr kamen über 5.000 Besucher mehr als im Vorjahr in die acht Bäder der Bädergesellschaft Konstanz. Auch 2009 war der Andrang größer denn je gewesen. „Bemerkenswert ist, dass der witterungsbedingte Rückgang in den Strandbädern um rund 27.000 auf 377.000 Badegäste in der Saison 2010 durch eine sehr gute Entwicklung in der Bodensee-Therme und im Schwaketenbad mehr als nur kompensiert wurde“, erklärt BGK-Geschäftsführer Dr. Georg Geiger.

Bodensee-Therme Konstanz über den Erwartungen

Volle Fahrt aufgenommen hat das Flaggschiff der Bädergesellschaft – die Bodensee-Therme Konstanz. Nach rund 329.000 und 345.000 Besuchern in den ersten beiden Betriebsjahren 2008 und 2009 schließt das dritte Betriebsjahr 2010 mit 368.000 Besuchern ab. Ein Plus von über 23.000 Besuchern (+ 6,7 Prozent), das über den Erwartungen der beiden Geschäftsführer Dr. Georg Geiger und Konrad Frommer liegt. Die zahlenmäßig größte Steigerung erfuhr der Thermalbadbereich mit einem Plus gegenüber dem Vorjahr von 14.000 Besuchern (+ 6,7 Prozent). Im Saunabereich wurden 9.000 Gäste (+ 12,7 Prozent) mehr gezählt als im Vorjahreszeitraum. Trotz der nicht optimalen Wetterverhältnisse wurde das Freibadangebot wiederum von 60.000 Besuchern wie im Jahr 2009 in Anspruch genommen.

Familienangebot Schwaketenbad ebenfalls im Plus

Weiterhin auf höchstem Niveau bewegen sich auch die Besucherzahlen im Schwaketenbad, dem größten Hallenbad in der Bodenseeregion. Mit 165.000 Besuchern und einem Plus von 5,1 Prozent (+ 8.063 Besuchern) gegenüber dem Vorjahr wurde das Schwaketenbad seinem Anspruch als Familien- und Jugendbad erneut gerecht. Auch im Rheinstrandbad und im Hallenbad am Seerhein waren kleine Besuchersteigerungen zu registrieren.

Bäder auch in der Wirtschaftskrise beliebt

Die in den zurückliegenden Monaten oftmals gestellte Frage, ob die Wirtschaftskrise auch auf die Bäderbranche nachteilige Auswirkungen hatte, kann zumindest aus Sicht der Konstanzer Bädergesellschaft mit einem klaren Nein beantwortet werden. „Wir spürten keine Krise“, so Dr. Georg Geiger. Das hochwertige Konstanzer Bäderangebot profitierte vielmehr davon, dass die Menschen am Urlaub sparten und sich lieber Erholung „vor der Haustüre“ gönnten. Laut Geiger war gerade in der rezessiven Phase spürbar, wie für zahlreiche Erstbesucher erlebbar war, dass der Besuch der Therme oder des Schwaketenbades mehr als ein Ersatz für umfassendere und kostenintensive Freizeitaktivitäten darstellt.

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Nächstes Ziel: neue Außensauna

Für Konrad Frommer ist das gute Besucherergebnis ein Beweis dafür, dass „sich auch in wirtschaftlich schwierigen Phasen Qualität zu attraktiven Preisen behaupten und durchsetzen kann“. Entsprechend optimistisch ist auch die Stimmung bei den beiden Geschäftsführern. Sie sehen die Konstanzer Bäder für den sich abzeichnenden Konkurrenzdruck im regionalen Bädermarkt gut aufgestellt und blicken zuversichtlich in die kommenden Monate. Nächstes Ziel ist der Bau einer seenahen Außensauna als Ergänzung zum bisherigen Angebot der Bodensee-Therme.

Öffnungszeiten und akutelle Eintrittspreise sowie weitergehende Informationen findet man auf der Webseite der Bodensee-Therme Konstanz.

Quelle: Stadt Konstanz

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