Die tägliche Dusche – und ihre Schattenseite

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Was man bei Austrocknung und Hautreizungen tun kann

Duschcremes für trockene und empfindliche Haut enthalten waschaktive Substanzen, die zwar etwas weniger schäumen, dafür aber deutlich besser verträglich sind. Foto: djd/frei
Duschcremes für trockene und empfindliche Haut enthalten waschaktive Substanzen, die zwar etwas weniger schäumen, dafür aber deutlich besser verträglich sind. Foto: djd/frei

(djd/pt). Der Sommer kommt und es wird wieder mehr geduscht, sei es, weil man im Sommer generell mehr schwitzt, weil man mehr im Freien unternimmt oder häufiger mal ins Frei- oder Strandbad geht. Früher ging man einmal in der Woche in die Wanne – heute gehört die tägliche Dusche längst zum morgendlichen Pflegeritual. Wer nach Feierabend noch ins Fitnessstudio geht oder eine Joggingrunde dreht, duscht oft ein weiteres Mal. Doch was die Nasen der Mitmenschen verwöhnt, belastet die Haut. Schon der Kontakt mit Wasser trocknet die Haut aus. Parfümierte und stark schäumende Duschgele verstärken die Austrocknung und machen die Haut empfindlich und anfällig für Hauterkrankungen. So können durch die „angewaschenen“ Lücken im Säureschutzmantel allergieauslösende Stoffe, Bakterien oder Pilze schneller eindringen und zu Ekzemen und Infektionen führen.

Erste Anzeichen ernst nehmen

Die ersten Zeichen eines „Waschschadens“ sind Spannungsgefühl, Schuppung und Rötung der Haut. Juckreiz kann auftreten. Wird jetzt gekratzt, kann es leicht zu Entzündungen und dem sogenannten Waschekzem kommen. Dagegen hilft nur eines: Auf parfümierte, aromatisierte und stark schäumende Dusch- und Badezusätze verzichten und zu speziellen Produkten für empfindliche und trockene Haut greifen. Wasch- und Duschcremes oder -gele für empfindliche Haut enthalten meist waschaktive Substanzen, die zwar etwas weniger schäumen, dafür aber deutlich besser verträglich sind. Da deren Inhaltsstoffe häufig teurer sind, muss man für solche Produkte oft etwas mehr ausgeben. Die Mehrkosten sind aber geringer als man glaubt, da nach dem Duschen weniger Creme benötigt wird.

Seifenfrei und mild

Seifenfreie Produkte, wie beispielsweise frei Wasch&DuschCreme (erhältlich in Apotheken), enthalten milde und hautfreundliche waschaktive Substanzen. Aufgrund der hochwertigen, rückfettenden Bestandteile wird die Wiederherstellung der natürlichen Hydrolipidbarriere unterstützt. Eine spezielle Pflegekomponente auf pflanzlicher Basis schützt die Haut nach dem Waschen und Duschen. Sie trocknet nicht aus, sondern wird spürbar glatt und geschmeidig. Da der natürliche pH-Wert der Haut nicht verändert wird, kann sich der biologische „Schutzmantel“ schnell wieder regenerieren.

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Duschtipps

Generell sollten alle – nicht nur Menschen mit trockener oder empfindlicher Haut – beachten, dass heißes Wasser die Haut stärker austrocknet als lauwarmes. Wer zudem Wasch- und Duschcremes nicht am ganzen Körper, sondern gezielt nur dort anwendet, wo es notwendig ist, etwa in den Achselhöhlen und im Intimbereich, wird sich dennoch sauber und frisch fühlen, ohne die Haut unnötig zu belasten. Hat man abends nach dem Sport schon geduscht, reicht am nächsten Morgen eine kurze Wäsche meist völlig aus. Dies schützt die Haut vor zusätzlicher Austrocknung.

Quelle Text: djd




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