Gesund durch Wasser: Thermenlandschaften bieten Erholung und fördern das Wohlbefinden

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(djd/pt). Schon die Römer wussten sie zu schätzen: Thermen galten bereits vor 2.000 Jahren als Orte der Erholung von der Hektik der Stadt und der Entspannung vom Stress des Alltags. Zur Pflege der Kommunikation und des Gedankenaustausches gehörte der Besuch in einer Therme damals zum regulären Tagesablauf. Zwischenzeitlich aus der Mode gekommen, erleben die einstigen Badehäuser im Zuge des allgemeinen Wellnesstrends seit einiger Zeit eine Renaissance. Inzwischen gibt es in Deutschland und Österreich rund 250 Thermalbäder, die zum Großteil auch mit echtem Thermalwasser gespeist werden. Die meisten davon liegen in den deutschen Bundesländern Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen sowie in den österreichischen Bundesländern Kärnten und der Steiermark. Heute wollen wir einen Blick auf ein paar dieser Thermen und ihre Besonderheiten werfen.

Weit mehr als ein „Warmbad“

Das Wort „Therme“ bedeutet im Griechischen so viel wie „Warmbad“. Doch die meisten Thermalbäder bieten heute weit mehr. Ein wichtiges Merkmal ist die Mineralstoffzusammensetzung des Wassers, das mit einer natürlichen Wassertemperatur von mindestens 20 Grad Celsius einer Thermalquelle entspringt. Je nachdem, welche Mineralstoffe in besonders hoher Konzentration enthalten sind, sind Thermalbäder bei der Therapie verschiedenster Krankheiten wirksam. Grundsätzlich hat das Wasser eine entspannende Wirkung auf Muskulatur und Gelenke. Rheuma und Allergien lassen sich ebenfalls positiv beeinflussen. Doch auch Schönheit, Fitness und Spaß kommen in den Thermenlandschaften nicht zu kurz. Beautycenter, Fitnessstudios und mitunter auch Spaß- und Familienbäder runden das Angebot der modernen Wellnesstempel ab.

Landschaften mit Wohlfühlfaktor

Eine weiterer Wohlfühlfaktor sind die abwechslungsreichen Landschaften und auf Wellnessangebote spezialisierten Kurregionen, in welche die meisten Thermalanlagen eingebettet sind. Sie bieten Naturliebhabern genussvolle Erlebnisse in unterschiedlichen Höhenlagen. Sportlich Ambitionierte finden abwechslungsreiche Voraussetzungen für die verschiedensten Outdooraktivitäten vor: Ausgeschilderte Wanderwege, Nordic-Walking-Parcours, Fahrradstrecken, Klettersteige und Spazierwege lassen bei Aktiven aller Altersgruppen keine Wünsche offen.

Salzbehandlung in der Rupertus Therme Bad Reichenhall / Foto: djd/Bad Reichenhall/Bay. Gmain
Salzbehandlung in der Rupertus Therme Bad Reichenhall / Foto: djd/Bad Reichenhall/Bay. Gmain

Rupertus Therme Bad Reichenhall

Unbeschwert den Alltag hinter sich lassen und genießen: Im Spa & Fitness Resort RupertusTherme in Bad Reichenhall ist schwerelose Entspannung garantiert. Nur 15 Kilometer vor den Toren Salzburgs, zwischen Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen, können die Gäste in Salz schwelgen und in Sole schweben. Das „weiße Gold“ bestimmt den unverwechselbaren Charakter der modernen Thermalanlage, die als der führende Wellnesstempel einer der schönsten und abwechslungsreichsten Ferienregionen Bayerns gilt. Sanft aus dem Stein der Berchtesgadener Alpen gelöst, fließt das 250 Millionen Jahre alte Salz des Urmeeres als natürliche Sole von der Saline direkt in die zahlreichen Becken und Dampfbäder der ThermenLandschaft. In dem von zarten Düften durchzogenen Wellnesscenter wird die Schönheit mit Salz und anderen Alpenschätzen zum Strahlen gebracht. Das Geheimnis der innovativen Treatments liegt in den regionalen Heilmitteln, die mit anerkannten Behandlungstechniken aus anderen Kulturen – etwa einer wärmenden Stempelmassage – verknüpft werden. Wer seinen Thermenaufenthalt planen möchte, kann verschiedene Packages vorab im Internet buchen. Unter www.thermenpauschalen.de sind Wellness-, Fitness- und Beauty-Tagespauschalen zu Preisen ab 53 Euro erhältlich. Urlauber, die ein komplettes Wellnesspaket inklusive Hotel suchen, finden unter www.hotelpauschalen.de ein umfassendes Angebot.

Therme Geinberg

In der Region zwischen Passau und Salzburg, die sich entlang des Inns in die reizvolle Hügellandschaft Oberösterreichs hinein erstreckt, lassen sich die Träume von Aktiv-, Kultur- und Karibikurlaub vereinen. Ein besonderer Anziehungspunkt ist die Therme Geinberg mit ihrem karibischen Flair. Wer sich langsam in das angenehme Salzwasser der exotischen Lagune gleiten lässt, den sanften Klängen der Unterwassermusik lauscht und sich unter den Palmen des weißen Sandstrands im Strandkorb räkelt, genießt die kostbare Zeit auf angenehmste Weise. Elf Saunen und Dampfbäder runden das Entspannungsangebot ab. Weitere Innviertler Wohlfühlorte sind das Kneipp-Kurhaus der Marienschwestern oder das „Revital“ in Aspach (weitere Informationen unter www.innviertel-tourismus.at).

Heiltherme Bad Waltersdorf

In Gegenden, in denen Natur und Genuss eine große Rolle spielen, fällt die Erholung besonders leicht. Österreich mit seinen zahlreichen landschaftlichen und kulinarischen Höhepunkten gehört daher alle Jahre wieder zu den beliebtesten Reisezielen der Bundesbürger. Die steirische Thermenregion im Südosten der Alpenrepublik beispielsweise hat zudem heilkräftiges Thermalwasser zu bieten. In der Heiltherme in Bad Waltersdorf erwarten Erholungsuchende sieben Becken mit 28 bis 36 Grad warmem Thermalwasser. Saunadorf, tägliches Gesundheitsprogramm und Wellnesspark runden das Angebot ab. Junge Wasserratten und Familien zieht es dagegen in die H2O Erlebnistherme in Sebersdorf mit ihren verschiedenen Rutschen, der Hot-Spring-Poolbar und dem Aquapulco-Beach. Aber auch „an Land“ hat die Thermenregion viel zu bieten. Die sanfte Hügellandschaft rund um den Ort Bad Waltersdorf, der 2003 zum „Schönsten Blumendorf Europas“ gekürt wurde, lädt zum entspannten Aktivsein ein. Wanderer sind auf dem Keltischen-Baumkreis-Weg oder dem Apfelwanderweg unterwegs, auf Golfer wartet eine 18-Loch-Anlage mit Feng-Shui-Kraftpunkten. Unter www.badwaltersdorf.com gibt es Tipps zu Freizeitaktivitäten, Thermen, Unterkünften und Pauschalangeboten.

Das Bäderland Bayerische Rhön bietet eine breite Auswahl an Erlebnis- und Erholungsbädern / Foto: djd/Bäderland Bayerische Rhön
Das Bäderland Bayerische Rhön bietet eine breite Auswahl an Erlebnis- und Erholungsbädern / Foto: djd/Bäderland Bayerische Rhön

Bäderland Bayerische Rhön

Wer entspannte Erholung sucht, der kann im Bäderland Bayerische Rhön sein Dorado finden. Unter dem Motto „In einem Kurort zu Gast – in fünf Bädern herzlich willkommen!“ begegnet man in den fünf Traditionsbädern Bad Kissingen, Bad Brückenau, Bad Bocklet, Bad Neustadt und Bad Königshofen einer Vielzahl von Angeboten, gerade im Bereich Wellness, Fitness und gesunder Sport. Schwimmen bietet sich in Badeorten wie von selbst an. Vom Naturheilwassersee in Bad Königshofen über die Solegrotte im Bad Brückenauer Vital Spa bis hin zum Wellnesstempel KissSalis in Bad Kissingen findet der Erholungsuchende für jeden Geschmack das passende Schwimmvergnügen – allein das erst vor einigen Jahren modernisierte Terrassenschwimmbad in Bad Kissingen bietet auf 48.000 Quadratmetern Fläche Freizeitspaß und Sport pur. Auch Wandern hat im Bäderland eine lange Tradition. Von Bad Brückenau oder Bad Neustadt aus führen beispielsweise Hunderte von Kilometern Wanderwege in die nahe gelegene Rhön oder entlang der Auen von Sinn und Fränkischer Saale. In den vergangenen Jahren wurden viele dieser Wege um Rad- und Nordic-Walking-Strecken ergänzt, inzwischen bilden die Bäder ein komplettes Routennetz.

Calciumquelle Bad Suderode

Will man gesund bleiben, kommt es oft auf die Details an. Bei der Wahl des Kurorts zum Beispiel auf die Zusammensetzung des Heilwassers. Natürlich ist es immer wichtig, viel Wasser zu trinken. Möchte man jedoch der Osteoporose, dem Knochendichteschwund, vorbeugen, ist ein Mineralwasser mit viel Calcium besonders vorteilhaft, denn es unterstützt den Knochenaufbau. Die Calciumquelle in Bad Suderode, die aus dem Behringer Brunnen sprudelt, ist in diesem Fall besonders gut geeignet. Sie gehört zu den stärksten Calciumquellen in ganz Europa: Rund 2.471 Milligramm des wertvollen Vitalstoffs enthält jeder Liter des Heilwassers. Zudem enthält es etwa 1,4 Milligramm Fluorid pro Liter. Das hilft ebenfalls, Osteoporose zu verhüten oder zu lindern. Weil auch Bewegung die Knochen stärkt, sind Übungen im Calciumsolebad genauso wie Nordic Walking oder Gymnastik ein bedeutender Bestandteil der Vorbeugung gegen Osteoporose. Auf www.bad-suderode.de gibt es alle Informationen, auch zu Sehenswürdigkeiten und Freizeitaktivitäten in der Region.

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Tourismusregion Vitalwelt

Mitten in Oberösterreich, zwischen Donau und Salzkammergut, haben sich die sechs Orte Bad Schallerbach, Gallspach, Grieskirchen, Geboltskirchen, Haag am Hausruck und Wallern zur starken Tourismusregion Vitalwelt zusammengeschlossen. Das Zentrum ist Bad Schallerbach mit seinem beliebten EurothermenResort und einem breiten Wellnessangebot: Hier gibt es etwa eine Farblichttherme, in der die Besucher die Kraft der Wärme und der Farben erleben können, sowie eine Saunawelt mit 20 Themensaunen. Die Gesundheit steht im Therapiezentrum Physikarium im Mittelpunkt. Wer gerne Action mag oder mit Kindern unterwegs ist, für den ist das Aquapulco das richtige Ziel. Es gilt als Österreichs attraktivster Wasserpark mit Megarutschen, Wildwasserkanal und Meereswellenbecken. Ein beliebtes Naturerlebnisbad bietet der Kurort Gallspach. Bekannt ist Gallspach durch das Gesundheitszentrum Zeileis mit seiner weltweit einzigartigen Hochfrequenztherapie. Dem Körper wird dabei Energie zugeführt, welche die Selbstheilungskräfte fördern soll – in Kombination mit anderen Therapieangeboten eine vielversprechende Behandlungsoption. Das Übernachtungsangebot (Informationen unter www.vitalwelt.at) in den sechs Vitalwelt-Orten reicht von der gemütlichen Frühstückspension über Urlaub auf dem Bauernhof bis hin zum gehobenen Viersternehotel.

Quelle: djd

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