Raucharoma: ein Kulturgut – Wissenswertes zur Grillsaison

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Köstliches Geflügel ist bei Grillfans heiß begehrt. Foto: djd/proFagus
Köstliches Geflügel ist bei Grillfans heiß begehrt. Foto: djd/proFagus

Wie Grillfans unerwünschten Beigeschmack vermeiden können

(djd/pt). Es ist der Geruch. Und der Geschmack. Viele Menschen können gar nicht anders, als sich beim Grillen richtig wohlzufühlen. Immerhin nutzen wir seit circa 800.000 Jahren Feuer, um Speisen zu erwärmen. Eines der Resultate dieser uralten Kulturtechnik ist, dass der Mensch eine der wenigen Spezies – neben Wespen, wie jeder Grillfreund weiß – ist, die den Geruch gegrillten Fleisches appetitanregend findet. Der Mensch schätzt außerdem als einzige Art den Geruch gerösteter Samen wie etwa Backduft, Popcorn oder Sesamöl. Wer Freunde zum Grillen einlädt und dann beginnt, den Gas- oder gar den Elektrogrill anzuwerfen, muss sich darum nicht über lange Gesichter wundern. Nicht nur eingefleischte Grillfans vertrauen zu solchen Anlässen vor allem einem – ihrer Nase.

Holzkohle oder Briketts?

Für die meisten Grillfreunde ist zünftiges Brutzeln gleichbedeutend mit der Nutzung eines Holzkohlegrills. Ob hier Holzkohle oder Briketts zum Einsatz kommen, hängt zum Beispiel davon ab, ob eine große oder kleinere Menge gegrillt werden soll und über welchen Zeitraum die Glut verfügbar sein muss. Bei großen Mengen und einem längeren Zeitraum sind Briketts zu empfehlen. Soll das Fleisch zusätzliches Aroma erhalten, raten Grillexperten zur Holzkohle. In jedem Fall lohnt es sich, beim Brennmaterial auf Qualität zu achten. Die Zeitschrift „Öko-Test“ hat verschiedene Produkte getestet und die original Buchen Grill-Holzkohle „Der Sommer-Hit“ drei Kilogramm sowie die Buchen Grill-Holzkohlebriketts „Grillis“ drei Kilogramm mit der Note „sehr gut“ bewertet (Heft 06/2009). Damit kommen beim Grillgenuss auch die Gesundheit und das ökologische Bewusstsein nicht zu kurz. Für diese Holzkohle werden ausschließlich unbehandelte Buchenhölzer aus nachhaltiger Forstwirtschaft verwendet (Informationen unter www.profagus.de). Auch die Herstellung im sogenannten Retortenverfahren ist besonders umweltfreundlich, da während der Produktion Abfallstoffe wie Essigsäuren, Raucharomen und Holzteere aufgefangen und sinnvoll weiterverarbeitet werden.

Geschmacksneutral anzünden

Um einen unerwünschten Beigeschmack zu vermeiden, sollte man außerdem auf chemisch getränkte Anzünder verzichten. Künstliche Brennstoffe hinterlassen ihre Spuren, die sich nicht nur im Geschmack der gegrillten Köstlichkeiten niederschlagen, sondern sich auch auf die Gesundheit auswirken können. Grillanzünder auf Basis nachwachsender Rohstoffe wie beispielsweise „Grill Flamis“ sind hingegen geruchsneutral und schonen die Umwelt.

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Holzaroma für Briketts

Briketts sind weitgehend geruchsneutral. Wer trotzdem eine typische Rauchnote fürs Grillgut wünscht, kann Holzspäne in die Glut legen. Da Weichhölzer aber teilweise gefährliche Rußrückstände erzeugen, empfehlen sich hier ausschließlich Harthölzer. Zu den für das Grillen geeigneten Harthölzern zählen zum Beispiel Eiche, Kirsche oder Apfel. Wer nicht weiß, wo er solche Hölzer beziehen kann, sollte bei einem landwirtschaftlichen Betrieb nachfragen oder im Internet mögliche Bezugsquellen recherchieren (eine kleine Hilfe zu Bezugsquellen-Recherche gibt es hier).

Quelle: djd/pt  / proFagus

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