Die Oide Wiesn 2011

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Das Oktoberfest ist seit über 200 Jahren der Höhepunkt des Münchner Volksfestkalenders. Im vergangenen Jahr setzte die Jubiläumsfeier „200 Jahre Oktoberfest“ der Wiesn im letzten Jahr die Krone auf: Nostalgischen Volksfestattraktionen, bunte Trachtenpracht, Pferderennen nach dem Vorbild von 1810, Museums- und Tierzelt und vor allem Festzelte, in denen Gemütlichkeit und bayrisches Brauchtum gepflegt wurden, machten
diese Veranstaltung zu einem großen Publikumserfolg.

Auf dem Oktoberfest 2011 soll mit der Oiden Wiesn dieser Erfolg wiederholt werden, wenn auf dem Südteil der Theresienwiese Volksfest-Tradition, bairisches Brauchtum, Münchner Gastlichkeit und jugendfrische VolXmusik einen festen Platz bekommen.

Die Schaustellerei

Fans historischer Fahrgeschäfte, die auf dem Oktoberfest bisher in der altehrwürdigen Krinoline ihre Runden drehten oder sich in der Hexenschaukel herumwirbeln ließen, finden auf der Oiden Wiesn Schaustellernostalgie pur. Hier dreht sich der „Kettenflieger Kalb“ von 1919, die „Dicke Berta“ stellt Muskelkraft auf die Probe und die „Fahrt ins Paradies“ über Berg und Tal erinnert an die gute alte Zeit. Die Ära von Rock ’n‘ Roll und Petticoat wird im rasanten Calypso der 1950er Jahre lebendig. Amüsement für Fahrgäste wie Zuschauer bietet das Velodrom mit seinen kuriosen Radrennen. Volksfest-Klassiker wie Schiffschaukel, Kinderkarussell und „Hau-den-Lukas“ runden neben historischen Wurf- und Schießbuden das Vergnügungsangebot ab. Familienfreundlich sind die Fahrpreise: Alle Fahrgeschäfte können für nur einen Euro ausprobiert werden.

Speziell für die jungen und jüngsten Festgäste öffnet das Kasperltheater von Ludwig Trollmann seine Pforten und „Doctor Döblingers geschmackvolles Kasperltheater“ gastiert im Theaterzelt.

Die Festzelte

Das Festzelt „Tradition“ der Wirtefamilien Winklhofer und Wieser setzt wie im letzten Jahr wieder auf zünftige Blasmusik und Alt-Münchner Schmankerln wie Stockwürste, Rumfordsuppe, Böfflamott oder Zwetschgenbavesen. Dem letztjährigen Hit auf der historischen Wiesn „Heut gibt’s a Rehragout“, wird nun Rechnung getragen und dieses Gericht auf die Speisekarte gesetzt. Traditionsbewusste können sich im Weißbiergarten zum Weißwurstfrühstück treffen. Für die jüngsten Wiesn-Gäste wird neben dem zelteigenen Biergarten ein kindgerechter Limogarten eingerichtet. Den erwachsenen Wiesn-Gängern wird das Augustiner-Festbier aus dem Holzfass schmecken, serviert im typischen Keferloher. Für griabige Stimmung sorgen die Trachtlerinnen und Trachtler der Brauchtumsvereine des bayerischen Oberlands mit Volksmusik und -tanz, Goaßlschnalzern und Schuhplattlern.

Lebendige Volksmusiktradition für jung und alt, zum Zuhören und Mitmachen verspricht das Musikanten- und Volkssänger-Zelt „Zur Schönheitskönigin“ von Festwirt Peter Reichert, der selbst in der Volksmusikszene zuhause ist. „Musiziert wird, was auf den Tisch kommt“, heißt das Motto: Von VolXmusik-Formationen wie Jodelfisch, Kofelgschroa oder „Fei scho“ über bodenständige bairische Volksmusik, gespielt von der Allgäuer Bauernmusi, der Altbairischen Blasmusik – Karl Edelmann oder der Ampertaler Kirtamusi, bis zum Bally-Prell-Preissingen oder einem „Gstanzl Slam“ in bester Volkssänger-Tradition reicht das ambitionierte Programm während der 17 Oktoberfest-Tage. Frühaufsteher lädt Katharina Mayer, die bekannte Tanzmeisterin vom Kocherlball, zu einem Wecktanz um 10.00 Uhr ein (22. und 29. 9.). Beim Musikantentreff wird frisch drauf losgespielt, aufgetanzt und gemeinsam gefeiert. Das Kulinarische kommt auch in diesem Festzelt nicht zu kurz: Regional Produkte, traditionelle Speisen wie zum Beispiel das „Hechtkraut“, eine Lieblingsspeise von König Ludwig II., und ein von der Staatlichen Hofbräu eigens für das Musikanten- und Volkssänger-Zelt „Zur Schönheitskönigin“ gebrautes Festbier mit einer Stammwürze von 13,7 Prozent aus dem Holzfass.

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Die Oide Wiesn auf einen Blick

Areal: 3 Hektar auf dem Südteil der Theresienwiese
Eintritt: 3 € pro Person
Kinder bis 14 Jahren und Begleitpersonen für Behinderte mit Schwerbehindertenausweis B frei (Fahrgeschäfte 1 €, die Eintrittskarte beinhaltet freien Eintritt zum Kulturprogramm der Festzelte)
Betriebszeiten: Kassenöffnung: täglich 9.30 Uhr
Einlass / Beginn: 10.00 Uhr
Letzter Einlass: 21.00 Uhr
Ausschank- und Musikende: 21.30 Uhr
Betriebsende: 22.00 Uhr

Schaustellungen (16):
4 Wurf- und Spielbuden
3 Schießbuden
3 Kinderfahrgeschäfte
3 Rundfahrgeschäfte (u.a. „Calypso“, „Fahrt ins Paradies“)
1 Velodrom
1 Kasperltheater
1 Kettenflieger
1 Schiffschaukel

Bierpreis auf der Oidn Wiesn: 8,95 €
Serviceeinrichtungen: 1 Geldautomat

Quelle: Tourismusamt München

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