Montezumas Rache: Salz kann helfen, bei Darmproblemen Flüssigkeitsverluste auszugleichen

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Schon beim ersten Auftreten von Durchfall sollte man für den Ausgleich der Flüssigkeitsverluste sorgen. Foto: djd/Verband der Kali- und Salzindustrie e.V.
Schon beim ersten Auftreten von Durchfall sollte man für den Ausgleich der Flüssigkeitsverluste sorgen. Foto: djd/Verband der Kali- und Salzindustrie e.V.

(djd/pt). Die Sonne des Südens, blauer Himmel und weiße Strände locken viele Deutsche in die weite Welt. Doch Reisen in ferne Länder sind nicht immer nur ein Vergnügen: Schätzungen zufolge erwischt jeden dritten Fernreisenden eine Durchfallerkrankung. Ursache sind meist fremde Krankheitserreger, die Urlauber über Getränke und Speisen aufnehmen. Das Immunsystem muss erst lernen, mit ihnen fertig zu werden. Doch die Durchfälle führen zum Teil zu massiven Flüssigkeits- und Elektrolytverlusten. Das schwächt den Organismus und kann in schweren Fällen sogar bedrohlich werden. So kann es zur Austrocknung des Körpers kommen und schließlich sogar zum Kreislaufkollaps.

Mineralwasser, Salz und Zucker

Deshalb ist es wichtig, schon beim ersten Auftreten des Durchfalls für einen Ausgleich der Flüssigkeitsverluste zu sorgen. Das geht am besten mit Mineralwasser, das mit Salz und Zucker angereichert wird. Salz ist dabei unverzichtbar, weil es hilft, das aufgenommene Wasser tatsächlich auch im Organismus zu binden. Werden diese Maßnahmen beherzigt, so ist der Körper meist nach kurzer Zeit wieder fit. Sinnvoll können auch durchfallstoppende Medikamente aus der Reiseapotheke sein, da sie die Flüssigkeits- und Salzverluste gering halten. Ist der Durchfall stark und hält trotz dieser Maßnahmen über Tage an, sollte man aber unbedingt einen Arzt hinzuziehen.

Dreh- und Angelpunkt des Stoffwechsels

Wer mehr über die Rolle wissen möchte, die Salz für den Menschen spielt, kann auf www.vks-kalisalz.de die Broschüre „Kein Leben ohne Salz und Wasser. Salz – Baustein des Lebens“ herunterladen. Sie erklärt den Salz-Wasser-Haushalt des menschlichen Körpers. Er ist der Dreh- und Angelpunkt des Stoffwechsels. In der täglichen Ernährung auf Salz zu verzichten, kann daher fatale Folgen haben: „Wir wissen aus gut konzipierten wissenschaftlichen Studien, dass unter salzarmer Kost Stresshormone wie das Adrenalin und das Noradrenalin im Blut massiv ansteigen und dass auch die Blutfettspiegel ungünstig verändert werden“, so Professor Dr. Karl-Ludwig Resch vom Deutschen Institut für Gesundheitsforschung GmbH in Bad Elster. Unklar ist nach seiner Darstellung, ob nicht eine so isolierte Maßnahme wie der Verzicht auf Salz letztlich sogar negative Konsequenzen auf die Herzgesundheit hat und die Gefahr von Herz-Kreislauf-Komplikationen sogar noch steigert.

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Vorsicht vor Krankheitserregern

Als Trinkwasser und zum Zähneputzen sollte man in südlichen Ländern nur Mineralwasser aus Originalflaschen verwenden. Eiscreme, rohe Milch, Mayonnaise und Salate sind tabu. Obst und rohes Gemüse muss man schälen. Bei Fleisch achten Urlauber besser darauf, dass es vollständig durchgebraten ist. Und egal, wie heiß es ist: Eiswürfel sollten keinesfalls in die Getränke. Die Engländer haben für diese Vorsichtsmaßnahmen einen einprägsamen Spruch: „Boil it, cook it, peel it or forget it.“ Das heißt auf Deutsch: „Koch es, gar es, schäl es oder vergiss es.“

Quelle: djd/Verband der Kali- und Salzindustrie e.V.

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