Barocker Prunk und mittelalterlicher Charme: Eine Frühlingsreise nach Ellwangen an der Jagst

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Ellwangen ist bekannt für seine Bau- und Kunstschätze wie etwa die mächtige spätromanische Basilika St. Veit. Foto: djd / Stadt Ellwangen

(djd/pt). Die ersten warmen Sonnenstrahlen, ein erster Cappuccino in einem Straßencafé – der Frühling ist für viele Menschen die schönste Jahreszeit. Er sorgt für gute Laune und weckt den Unternehmungsgeist. Wer Lust auf Entdeckungen hat, das Flair einer malerischen Stadt genießen will und gleichzeitig ein großes Kulturangebot sucht, sollte ein paar Tage in Ellwangen an der Jagst verbringen. Die rund 25.000 Einwohner zählende Stadt in Baden-Württemberg bietet überraschend viele Möglichkeiten. Alle Informationen zu Sehenswürdigkeiten und Wissenswertem gibt es unter www.ellwangen.de nachzulesen.

Wo schon Goethe und Mozart weilten

Bereits beim Bummel durch die historische Altstadt fallen die zahlreichen schönen Kirchenbauten und Bürgerhäuser auf. Nicht umsonst kann Ellwangen auf mehr als 1.250 Jahre Stadtgeschichte zurückblicken. Zu den Sehenswürdigkeiten der charmanten Stadt zählen beispielsweise der restaurierte Wehrturm aus dem Mittelalter, das prächtige barocke Palais Adelmann oder das ehemalige Jesuitenkolleg aus dem 18. Jahrhundert mit seinem reich verzierten Portal.

Eine Szene auf der kunstvoll bemalten Fassade des Hauses Zimmerle zeigt den Dichterfürsten Goethe, der – wie im Übrigen auch Mozart – einst in dem ehemaligen Postgasthof nächtigte. Gesäumt von großen Kastanienbäumen imponiert auf dem Marktplatz von Ellwangen die romanische Basilika St. Vitus. Ebenso sehenswert und weit über die Grenzen Ellwangens hinaus bekannt ist die Barockkirche Schönenberg mit ihren kunstvollen Stuckarbeiten.

Prunkvolle Vergangenheit

Lange Zeit residierten die Fürstpröpste in Ellwangen und ließen im 17. und 18. Jahrhundert viele prachtvolle Bauten errichten. Allen voran das hoch über der Stadt thronende Schloss, das auf eine mittelalterliche Burg zurückgeht. Die Prunkräume des Schlosses beherbergen noch ein weiteres Kleinod – das Schlossmuseum. Verschiedene Dauer- und Sonderausstellungen zeigen beeindruckende Zeugnisse der Stadtgeschichte und lassen die Vergangenheit lebendig werden.

Wertvolles Porzellan, historische Krippen und Puppenstuben, kunstvolle Ofenplatten und vor allem das kurfürstliche und königliche Inventar machen einen Besuch lohnenswert. Ebenfalls im Museum befindet sich der prächtige Thronsaal, den sich König Friedrich I. von Württemberg einrichten ließ. Ab Mitte 2012 können sich Gäste auf eine besondere Ausstellung freuen: Das Schlossmuseum zeigt eine repräsentative Auswahl des Tafelsilbers der Königin Olga von Württemberg. Es umfasst insgesamt 550 Besteckteile und wurde nur zu besonderen Anlässen kredenzt.

Ellwanger Museen im Überblick

  • Schlossmuseum: wertvolle „Schrezheimer Fayencen“, eine Sammlung historischer Puppenstuben und Krippen.
  • Alamannenmuseum: Überblick über fünf Jahrhunderte alamannischer Besiedlung vom 3. bis zum 8. Jahrhundert.
  • Sieger-Köder-Museum: rund 150 Exponate des Künstlerpfarrers Sieger Köder.
  • Bauernstube Pfahlheim: Heimatmuseum.
  • Jagdmuseum Pfahlheim: Natur- und Jagdkundemuseum.

Informationen zu den Museen und anderen Sehenswürdigkeiten und Veranstaltungen gibt es bei der Tourist-Information Ellwangen, Telefon 07961-84303, und im Internet unter www.ellwangen.de nachzulesen.

Quelle: djd/Stadt Ellwangen

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