C.S.I. 1.4: Stille Wasser

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Originaltitel: Pledging Mr. Johnson

Inhalt

Zwei Männer sind auf dem Lake Mead zum Angeln. Als sie wegfahren wollen, finden sie das abgetrennte Bein einer Frau. Taucher finden den Rest der Leiche. Es gab einen Kampf und die Frau hatte vor ihrem Tod Geschlechtsverkehr – aber nicht mit ihrem Mann. Sie hatte eine Affaire und ihr Liebhaber lebt in der Nähe des Fundorts der Leiche…

Sarah und Nick werden in eine Universität gerufen. Einer der Studenten hat sich erhängt. Es kommt heraus, dass er vor seinem Tod bei der Aufnahmeprozedur in eine Studentenverbindung gedemütigt worden ist. Doch er starb nicht durch das Erhängen…
Richter Cohen (aus den ersten Episoden) geht in seiner Erpressung von Warrick einen Schritt weiter: Er will einen Vergewaltiger aus der Haft bekommen und dazu sollen Beweise verschwinden…

Zitat
„Niemand geht mit Schwimmflossen ins Restaurant – und es geht auch niemand mit Stöckelschuhen baden.“
Gill Grissom

Medien
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Hinter der Story
In dieser Episode werden beide Fälle voll und ganz vor dem Hintergrund des Umfelds dargestellt. Das Konzept geht damit besser auf, denn auch wenn „C.S.I.“ sich auf die wissenschaftliche Seite der Kriminalistik konzentriert, braucht eine Geschichte (was die Serie nun mal ist) Emotionen. Genau darüber haben Catherine und Grissom in dieser Episode eine Diskussion, als Catherine dem Ehemann der Toten Details von deren Affaire mit einem Bekannten erzählt. Man sieht hier deutlich die Unterschiede der beiden, Grissom ist der nüchterne Wissenschaftler, Catherine die emotionale Mutter, deren Mann sie betrogen hat.

Eric Szminda bekommt in dieser Episode etwas mehr Raum in seiner Rolle als Greg Sanderson, der Laborarbeiter ist. Diese Rolle wird sich noch entwickeln. Und auf eine beinahe unspektakuläre Art wird der Handlungsbogen um Warrick Brown und Richter Cohen beendet.

Der Lake Mead, an dem einer der Fälle dieser Episode spielt, ist ein Stausee, der aus dem aufgestauten Colorado River entstanden ist. Er ist 170 km lang und bis zu 160 m tief. Das Stauwerk, dass den See aufstaut, ist die Hoover-Talsperre. Diese wurde zwischen 1931 und 1935 erbaut.
Las Vegas verdankt dem Bauprojekt seinen Aufstieg: Da für das Projekt tausende von Arbeitern benötigt wurden, musste für diese eine Siedlung gebaut werden. So entstand die Stadt Boulder City. Dort gab es allerdings sehr rigide Regeln, was den Alkohol und das Glücksspiel betraf und so zog es die Arbeiter in die 50 Kilometer entfernte Siedlung „Las Vegas“, die offiziell 1905 gegründet worden war. Glücksspiel und Alkohol waren hier erlaub, und die Stadt reagierte auf den Zustrom der Arbeiter sehr schnell mit dem Bau von Kasinos und Bars. Die endgültige Richtung der Entwicklung zur Hotel- und Glücksspielmetropole setzte in den 1940er Jahren der Mobster Bugsy Siegel, der sich in das Kasinobusiness drängte und das erste Hotel mit integriertem Kasino bauen ließ.

DVD-Cover: (c) CBS

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