CSI: Miami 1.3 – Der Preis der Freiheit

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Originaltitel: Wet Foot / Dry Foot

Inhalt

Ein Angler fängt auf einer Bootstour einen Hai. Als er dessen Bauch aufschneidet, um ihn auszunehmen, fällt ein halber menschlicher Torso mit einem Arm heraus. In der Schulter des Torsos steckt eine Kugel – es ist Mord. Eine Tätowierung deutet darauf hin, dass es sich um einen Flüchtling aus Kuba handelt. Das Team sucht nach dem Boot, mit dem dieser in die amerikanischen Hoheitsgewässer gekommen sein könnte. Als sie es finden, stellen sie fest, dass es noch ein zweites Opfer geben muss. Außerdem finden sie heraus, dass mit diesem Boot nicht nur Menschen geschmuggelt wurden…

Zitat
„Die Freiheit wirft immer ein helles Licht. Egal bei welchem Mond.“
Horatio

Medien
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Hinter der Story
In dieser Episode wird uns eine weitere Besonderheit der Region vorgestellt: Bootsflüchtlinge aus Kuba. Wie überall auf der Welt gibt es auch hier Menschenschleuser, die ihren Profit mit der Not der Flüchtlinge machen. Die USA hat ein Gesetz, was diese Flüchtlinge betrifft: Sie müssen amerikanischen Boden berühren, dann dürfen sie bleiben. Werden Sie noch auf dem Meer von der Küstenwache aufgegriffen, müssen sie zurück nach Kuba. Diese Regel wird „Wet Feet / Dry Feet Policy“ genannt, daher rührt der Originaltitel der Episode. Andere Länder wie etwa Mexiko oder Honduras schicken diese Menschen umgehend zurück nach Kuba.
Flüchtlinge, die auf dem Seeweg nach Florida kommen, nennt man „Balseros“ (wörtlich Spanisch: „Flößer“). Viele der Balseros leben im einem Ortsteil von Miami, der nach der Hauptstadt von Kuba als „Little Havana“ (Spanisch: La Pequeña Habana) bezeichnet wird. Der Name kam in den 1960er Jahre auf. Damals stieg die Anzahl der in dem Bereich zwischen dem Miami River und der 11th Street wohnenden Kubaner stark an. Bekannt ist von „Little Havana“ vor allem die Calle Ocho (8th Street) und das Calle-Ocho-Festival, der Cuban Memorial Boulevard und der „Viernes Culturales“ (Spanisch: „kultureller Freitag“), der jeden letzten Freitag im Monat stattfindet. Hierbei kann man die vielen verschiedenen Facetten lateinamerikanischer Kultur kennenlernen.
Mit den Ereignissen dieser Episode wird Delkos Hintergrund etwas ausgeleuchtet – wenn auch nur dezent. Er erzählt, dass auch er als „Balsero“ nach Amerika kam, allerdings noch im Bauch seiner Mutter.
Ein Merkmal der „CSI“-Serien, die überraschenden Wendungen, wird in dieser Geschichte auf die Spitze getrieben, denn mit dem Ende rechnet man bestimmt nicht…

DVD-Cover: (c) CBS

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