Über 30 Jahre Heide-Park – Die Geschichte eines Freizeitparks

Anzeige

Es war einmal … eine Idee von Hans-Jürgen Tiemann, die heute in Norddeutschlands größten Familien- und Freizeitpark resultieren sollte. In den 1970er kaufte der Schausteller das Grundstück des ehemaligen Wildparks „Heidenhof“, um wenig später seinen Traum vom Freizeit- und Familienpark zu verwirklichen. Am 19. August 1978 öffneten sich die Tore erstmals für die allerersten Heide-Park-Besucher. Bereits in dieser Saison begrüßte der Park 600.000 Gäste und die Erwartungen von Familie Tiemann wurden weit übertroffen. Seither ist der Park ständig im Wandel, erweitert sich fast jährlich um verschiedene Attraktionen und wird nicht müde, immer wieder neue Investitionen zu tätigen.

Alles begann 1978 mit sechs Fahrgeschäften (Monzapiste, Heide-Park Express, Oldtimer-Rundkurs, Floßfahrt, Wichtelhausenbahn, Hochbahn). Bereits 1979 gab es den ersten Auftritt von Delphinen und nur ein Jahr später sausten die ersten Besucher die Wilderwasserbahn I hinunter. Ein ganz besonderes Highlight zu der Zeit war 1983 die Eröffnung von Big Loop, der ersten Achterbahn im Heide-Park, die sich damals nicht nur als Renner für die Jugendlichen entpuppte, sondern ein richtiger Familienspaß wurde.
Danach ging es Schlag auf Schlag mit außergewöhnlichen Anlagen weiter, wie zum Beispiel dem Mississippi-Dampfer, der Schwebebahn Monorail, der Riesenkrake, der Freiheitsstatue, dem Panorama-Turm, der Riesenschiffschaukel und der Kinderlok Old 99, um nur ein paar Attraktionen zu nennen. Das Heide-Dorf, ein detailgetreuer Nachbau von typischen Gebäuden aus der Lüneburger Heide, wurde 1988 eingeweiht.

In den 1990ern kam mit dem sogenannten Huss-Park und heutigem Maya-Tal ein Action-Bereich dazu. Seit 1992 schaukeln die Besucher einen reißenden Gebirgsfluss auf der Mountain-Rafting-Anlage hinunter und nur ein Jahr später eröffnete die bei Groß und Klein beliebte Schweizer Bobbahn. 1996/97 folgte ein holländischer Stadtteil mit Windmühle und Grachten am anderen Ende des Parks. Sieben Jahre in Folge kämpften dort die Pfahlhocker auf einem 60 mal 40 Zentimeter großen Holzbrett um den längsten Sitzrekord der Welt. Dieser liegt bei 196 Tagen und wurde von dem Polen Daniel Baranuiak aufgestellt.

Der Countdown zur Jahrtausendwende lief und 1999 wurde mit der Hängeloopingbahn Limit eine damals einzigartige Anlage in einem deutschen Freizeitpark eröffnet. Und sie sollte nicht die letzte Superlative im Heide-Park bleiben. Bereits 2001 erfüllte sich Parkchef Tiemann, den Traum der größten Holzachterbahn der Welt Colossos, die auch heute noch die höchste und schnellste der Welt ist. Ein Jahr später wurde der Erlebnispark von der Tussauds Group gekauft, einem englischen Unternehmen, das durch zahlreiche Wachsfiguren-Kabinette weltweiten Ruhm erlangte.
„Schrei, wenn Du kannst …“ hieß es dann bei der nächsten Sensation, als der größte Gyro-Drop-Tower der Welt Scream 2003 eingeweiht wurde. Mit knapp 100 km/h sausen die Insassen hier aus 71 Metern im freien Fall in die Tiefe. Es folgten die Piratenshow auf der Seebühne, das Hallo-Spencer-Studio und die Varieté-Show sowie 2005 die Seepferdchenbucht für die kleinsten Besucher und das Holiday-Camp. Letzteres besteht aus über 80 bunten und bequemen Holzhütten plus Restaurant, Aufenthaltsraum sowie Grillmöglichkeiten und Beachbar.

Das folgende Jahr hatte es im wahrsten Sinne des Wortes in sich, denn 2007 entstanden gleich drei Meilensteine in der Geschichte des Freizeitparks. So wurde der Heide-Park Teil des Konzerns Merlin Entertainments Group, dem weltweit zweitgrößten Anbieter von Familienunterhaltung, und kann sich seitdem mit dem schicken Namen Heide-Park Resort schmücken. Diesem machte es spätestens mit dem 4-Sterne Piratenstützpunkt Port Royal alle Ehre. Das erste Themenhotel Norddeutschlands wurde noch im selben Jahr erbaut und ist somit die zweite Übernachtungsmöglichkeit direkt am Park. Das Port Royal hat 166 Zimmer mit 680 Betten und ist zusammen mit den Heide-Park das perfekte Kurzreiseziel für Familien, Freunde und Firmen. Seit Mai desselben Jahres dreht außerdem die Katapultstart-Achterbahn Desert Race als weitere Superlative ihre atemberaubenden Runden durch die Heide-Park Wüste.
Selbstverständlich sollten die Gäste auch in der Jubiläumssaison nicht leer ausgehen und so wurden im Sinne der neuen Marketingstrategie vor allem Attraktionen für Familien mit Kindern geschaffen. Screamie, der Freifallturm für Kinder, steht seit März 2008 neben seinem großen Bruder Scream und begeistert bereits mutige Dreijährige und auch das Lucky Land, die Westernstadt für Kinder, bietet mit der Indianer-Achterbahn, dem Western-Riesenrad und dem Spielplatz im Fort-Stil seit Mai 2008 jede Menge Spaß und Action für die kleinen Heide-Park Gäste.

Abenteuerreich ging es für die ganze Familie auch 2009 weiter. Denn dann kam mit dem Seit Maya-Tal ein neuer Themenbereich im Stil einer Ausgrabungsstätte hinzu. Hier warten sieben Fahrgeschäfte im neuen Maya-Look darauf, erobert zu werden. Vor allem die Neuheit ‚La Ola’, ein Wellenreiter, der seinem Namen in luftiger Höher alle Ehre macht, erfreuen sich schwindeliger Beliebtheit.
In der Saison 2010 übernahmen die Piraten wieder das Kommando im Heide-Park Resort und erleben seitdem fantastische Abenteuer in der neuen Bucht der Totenkopfpiraten. Im Mittelpunkt dieses neuen thematisierten Bereichs steht ein sogenannter Splash-Battle namens ToPiLauLa-Schlacht. Die interaktive Attraktion lädt alle Totenkopfpiraten ein, die Wasserkanonen in den Booten und an Land einzunehmen, um den Angriff der lausigen Landratten abzuwehren – eine richtige To(tenkopf)Pi(raten) gegen Lau(sige)La(ndratten) Schlacht eben.
Nachdem in den vergangenen Jahren die Zielgruppe Familie im Fokus des Park standen, wurden 2011 12 Millionen Euro in ein Highlight für die jüngere Generation und Adrenalin-Junkies investiert. So zog im April Deutschlands erster Dive Coaster KRAKE in die neue Bucht der Totenkopfpiraten ein und treibt dort seitdem als schreckliches Seeungeheuer sein Unwesen. Der 476 Meter lange Fahrspaß stürzt nicht nur aus einer spektakulären Höhe von 41 Metern nahezu senkrecht in die Tiefe, sondern garantiert mit seinen weltweit einzigartigen Wagen sowie Wasser- und Nebeleffekten ein Erlebnis der Extraklasse für mutige Piraten. Und das nächste fantastische Abenteuer lässt bestimmt nicht lange auf sich warten …

Weitere Informationen und Online-Rabatte gibt es auf www.heide-park.de.

Quelle: Heide-Park Soltau

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.