Nationalpark „De Biesbosch“: Einzigartiges Süßwasserdelta mit Gezeiten

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Der niederländische Nationalpark „De Biesbosch“ in der Provinz Nordbrabant ist weltweit eines der wenigen Süßwasserareale mit Gezeiten – und zudem eines der letzten verbliebenen Gebiete Europas mit Frischwasserströmen. Ideal also für eine Erkundungstour im Boot. Die vielen kleinen Flussläufe und Weidenbüsche erläutert ein Touristenführer auf organisierten Rundfahrten im Elektroboot – oder man entdeckt die Natur selbst im Boot oder Kanu, die man vor Ort ausleihen kann. Gelegentlich schwimmt ein Biber vorbei, der sich schon mehr als hundert Burgen im Wasserreich des Nationalparks gebaut hat. Der Park ist mittlerweile berühmt für die Nager, die in dem Gebiet vor zehn Jahren erfolgreich wieder angesiedelt wurden.

Das ganze Jahr über gibt es für Besucher vielfältige Möglichkeiten, den Nationalpark zu erkunden – etwa zur Vogelexkursion auf Wanderwegen, auf dem Rücken der Pferde oder an Bord eines Ruder- und Segelbootes. Und natürlich bietet der Park – typisch niederländisch – zahlreiche Radtouren an, die sich für eine Entdeckungstour bestens eignen. Beim Biesboschzentrum Dordrecht ist ein kostenloses Heft erhältlich, das eine Beschreibung beider Routen enthält. Das Haus organisiert zudem regelmäßig geführte Radexkursionen in diesen Gebieten.

Wer neben der abwechslungsreichen Vielfalt der Natur das Stadtleben nicht missen möchte, sollte sich Richtung Nordwesten machen. Denn die kleine Stadt Dordrecht ist mit ihrer historischen Altstadt und ihren zahlreichen Restaurants und Cafés nicht weit entfernt. Sehenswert in Dordrecht ist vor allem die gotische „Grote Kerk“, von deren Turm aus man einen exzellenten Blick über die Stadt hat.

Mehr Informationen: www.vvvdordrecht.nl; www.hollandnaturland.de

Quelle: Niederländisches Büro für Tourismus und Convention

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