C.S.I. 3.2: Aus Mangel an Beweisen

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Originaltitel: The Accused is entitled

Inhalt

Der Schauspieler Tom Haviland verbringt eine Liebesnacht mit zwei Damen – am Ende der Nacht ist eine tot, die andere verschwunden. Haviland hat Blut an den Händen, obwohl er behauptet, die Leiche nicht berührt zu haben.
Als Warrick zum Labor fährt, kommt er zu einem Verkehrsunfall. Die Anwältin von Haviland setzt darauf das CSI-Team unter Druck und behauptet, durch die Unterbrechung seiner Fahrt seien die Beweismittel kompromittiert. Sie engagiert Doktor Philip Gerard, Grissoms ehemaligen Mentor, als Experten, der den Druck noch weiter erhöht. Er beobachtet das CSI genau und streut Zweifel an allen Beweisen, die gefunden werden. Außerdem wird das Gerichtsverfahren auf den schnellstmöglichen Termin angesetzt. Das CSI muss sich beeilen, sonst müssen sie einen halbfertigen Fall präsentieren. Da wird das zweite Opfer auf einem Golfplatz entdeckt…

Zitat

„Ich bin Gill Grissom vom Kriminallabor Las Vegas.“
„Haben Sie vielleicht ein Blatt Papier dabei? Meine Fotos sind inzwischen alle.“
„Was?“
Der Schauspieler Tom Haviland und Gill Grissom

Medien

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Hinter der Story

Als Catherine die Befürchtung ausspricht, Haviland könne sich nach Europa absetzen, erwähnt sie Roman Polanski. 1977 wurde Polański in Los Angeles wegen Vergewaltigung unter Verwendung betäubender Mittel eines damals 13 Jahre alten Mädchens angeklagt; die Anklage umfasste insgesamt sechs Punkte. Das Verfahren fand unter sehr großem Interesse der Öffentlichkeit statt. Um die Minderjährige zu schützen, schlug ihr Anwalt eine Verständigung im Strafverfahren (engl. plea bargain) vor, damit sie nicht öffentlich vor Gericht aussagen musste. Der Staatsanwalt stimmte zu, ebenso Polańskis Verteidiger, weil dadurch die Anklage auf den einen Punkt des „außerehelichen Geschlechtsverkehrs mit einer Minderjährigen“ reduziert wurde, in dem Polański sich schuldig bekannte.

Wegen des Alters des Opfers war eine psychische Beurteilung des Täters gesetzlich vorgeschrieben, zu der Polański für 90 Tage ins Staatsgefängnis eingewiesen wurde. Nach 42 Tagen erfolgte die vorzeitige Entlassung mit der Empfehlung, eine Bewährungsstrafe zu verhängen. Als sich abzeichnete, dass der Richter sich nicht an die Vereinbarung halten würde, diese Empfehlung zu berücksichtigen, floh Polański aus den Vereinigten Staaten nach London. Kurz darauf siedelte er nach Paris über, um einer Auslieferung durch Großbritannien zu entgehen. Seitdem vermied er eine Einreise in die USA sowie in Staaten, aus denen eine Auslieferung zu befürchten war. Da er seit 1975 die französische Staatsbürgerschaft hat, konnte er aus Frankreich nicht an die USA ausgeliefert werden.

Diese Beschreibung stammt aus dem Wikipedia-Artikel „Roman Polanski“, welcher gemäß CC-BY-SA lizensiert wurde. Die vollständige Liste der Autoren findet sich hier.

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