CSI: NY 3.4 – Blutige Botschaft

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Originaltitel: Hung out to dry

Inhalt

Studentenparty. Saufen. Ein Pärchen will sich in ein Zimmer absetzen, um sich zu zweit zu vergnügen. Aus dem Beischlaf wird jedoch ein „Bald-Vorbei-Schlaf“, als sie die enthauptete Leiche einer Komilitonin entdecken, die am Deckenventilator hängt. Die Befragung der anwesenden Studenten erbringt nicht viel, da diese – bis auf den Barkeeper – alle hirnlos besoffen sind. Der Kopf wird vergraben und in ein T-Shirt eingewickelt im Central Park gefunden. Auf dem T-Shirt ist eine Zeichnung, die den Mordfall mit dem Herakles-Mythos und der Hydra in Verbindung bringt. Das T-Shirt ist einer Rätselserie nachempfunden, bei der man sich auf Mörderjagd begibt und die Shirts Hinweise bergen. Aber der Mörder macht sein eigenes Spiel auf, über ein Codewort bekommt man auf einer Webseite einen Videoclip mit einem spielenden Jungen zu sehen.
Da wird eine weitere Leiche mit einem Rätsel-T-Shirt gefunden, ein Mann, den man mit Eisenbahnnägeln durch die Augenhöhlen an einen Baum genagelt hat. Außerdem hat ihm der Täter Augen auf den Körper gemalt. Stella kann das Rätsel lösen und ein weiteres Video abrufen, das die Ermittler zu einer Adresse bringt. Dort finden sie eine Werkstatt – und die T-Shirts für Opfer Nummer 3 und Nummer 4…

Zitat

„Elissa und Blake wollten hier Körperflüssigkeiten austauschen, als sie die grausame Tat entdeckten.“
Don Flack

Medien

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Hinter der Geschichte

Eine persönliche Anmerkung: Ich weiß nicht, wieviele Menschen ich schon beruflich ins Krankenhaus bringen musste, die einfach nur sinnlos besoffen waren. Falls jemand glaubt, das wäre irgendwie besonders cool oder so, lasst mich eins klarstellen: Das ist es nicht! Besoffene sabbern, kotzen und p*ssen sich selbst an und sehen in diesem Zustand eher jämmerlich aus.

Der Fall wird noch Nachwirkungen haben. Auslöser ist ein Satz, den Danny Messer am Ende der Episode sagt.

Die Hydra (griechisch Ὕδρα) ist ein vielköpfiges schlangenähnliches Ungeheuer der griechischen Mythologie. Wenn es einen Kopf verliert, wachsen an dessen Stelle zwei neue, zudem war der Kopf in der Mitte unsterblich. Die Hydra galt als Tochter der Echidna und des Typhon sowie als Schwester des Kerberos, der Chimaira und der Sphinx. Sie wuchs im Süden Griechenlands, in den schwer zugänglichen Sümpfen von Lerna in der Argolis auf, weshalb sie auch die Lernäische Schlange genannt wurde. Sie pflegte aufs Land herauszukommen, Viehherden zu zerreißen und Felder zu verwüsten.
Die Hydra zu erlegen, war die zweite der – den meisten Schriften zufolge – insgesamt 12 sagenhaften Aufgaben, die Herakles (lat. Hercules) im Dienste des Königs Eurystheus vollbrachte, um zu sühnen, dass er dessen Frau und Kinder in einem wütenden Wahnsinnsanfall ermordet hatte. Herakles ging dem Kampf gegen Hydra entgegen: Er bestieg einen Wagen; der Sohn seines Halbbruders Iphikles, sein Neffe Iolaos, der ihm lange als Gefährte diente, setzte sich, die Rosse lenkend, ihm zur Seite. So eilten sie Lerna zu. Iolaos hielt die Pferde erst an, als sie die Hydra nahe ihrer Höhle auf einem Hügel bei den Quellen der Amymone entdeckten. Herakles sprang vom Wagen und durch Schüsse brennender Pfeile zwang er die vielköpfige Schlange, ihren Schlupfwinkel zu verlassen. Zischend kam diese hervor, ihre neun Hälse emporgerichtet, über ihrem Leibe schwankend wie Äste eines Baumes, welche im Sturm hin und her schlagen. Herakles trat ihr unerschrocken entgegen, packte sie kraftvoll und hielt sie fest. Sie aber umschlang einen seiner Füße, ohne sich auf weitere Gegenwehr einzulassen. Daraufhin begann Herakles, mit seiner Keule dem Ungeheuer die Köpfe zu zerschmettern. Anfänglich aber hatte er keinen Erfolg damit, denn kaum hatte er einen Kopf der Hydra zerschlagen, so wuchsen anstatt des einen Kopfes zwei neue nach.

Überdies hatte die Göttin Hera (lat. Iuno), Gattin des Götterkönigs Zeus (lat. Jupiter), der Hydra als Mitstreiter einen Riesenkrebs namens Karkinos geschickt, der den Helden empfindlich am Fuße angriff. Herakles jedoch zerquetschte jenen großen Krebs mit einem Fuß (Hera honorierte daraufhin später die Bemühungen des Krebses, indem sie ihn als Sternbild Krebs an den Himmel setzte). Herakles rief den Iolaos zu Hilfe. Dieser hatte schon eine Fackel gerüstet, um einen Teil des nahen Waldes damit anzuzünden. Mit den Bränden überfuhr er jeden der enthaupteten Hälse und brannte sie aus, so dass keine neuen Köpfe mehr nachwachsen konnten. Auf diese Weise hinderten die Helden das Ungeheuer daran sich immer wieder von den Verletzungen zu erholen und dabei noch gefährlicher zu werden. Endlich schlug Herakles der Hydra auch das unsterbliche Haupt ab; dieses begrub er am Wege und wälzte einen schweren Fels darüber. Den Rumpf der Hydra spaltete er in zwei Teile; und in ihr Gift tauchte er seine Pfeile, die seitdem unheilbare, tödliche Wunden schlugen.

Diese Arbeit wurde ihm vom Eurystheus jedoch nicht angerechnet, da sein Neffe Iolaos ihm geholfen hatte.

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Ein Teil des Artikels stammt aus dem Wikipedia-Artikel „Hydra“, welcher gemäß CC-BY-SA lizensiert wurde. Die vollständige Liste der Autoren findet sich hier.

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