C.S.I. 3.6: Tödlicher Irrtum

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Originaltitel: The Execution of Catherine Willows

Inhalt

Im Gefängnis: Eine Hinrichtung steht an und wird durchgeführt, doch dann kommt ein Anruf. Die Hinrichtung wird aufgeschoben, der Verurteilte wiederbelebt. Der Fall selbst liegt 15 Jahre zurück, Catherine Willows hat ihn damals als Anfängerin bearbeitet. Die Beweise müssen neu bewertet und mit neuen Technologien untersucht werden. Da bekommt der Fall eine ungeahnte Wendung: Es wird ein neues Opfer gefunden, mit Kabelbinder gefesselt und in einen Müllsack verpackt – wie damals vor 15 Jahren…
Sarah, Nick und Grissom sind im Haus eines Alkoholikers, dessen Tochter nicht zur Arbeit erschienen ist. Der Mann hat Blut auf seinem T-Shirt und 3,7 Promille. Im Zimmer der Tochter ist ebenfalls Blut und im Garten eine Stelle, die kürzlich umgegraben wurde. Doch die Spuren führen zunächst ins Nichts – bis die Identität von Catherines Opfer ermittelt wird: es ist die vermisste Tochter. Die Teams arbeiten zusammen und stellen fest, dass der neue Täter Wissen hatte, dass nur der Täter von damals haben konnte…

Zitat

„Unsere Fälle haben kein Gesicht.“
Gil Grissom

Medien

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Hinter der Geschichte

Die Versandfirma „SendEx“, die wir in einer Sequenz kurz sehen, existiert nicht. Das Logo der Firma ist von der Aufmachung und dem Schriftzug her „FedEx“ nachempfunden.

Der deutsche Titel der Episode ist etwas verwirrend. Tatsächlich gibt es in der Episode einen Irrtum, die Hinrichtung wäre jedoch so oder so durchgeführt worden. Der Titel bezieht sich darauf, dass es durch den Irrtum zu neuen Opfern kommen kann.

Catherine findet in den Haaren des Opfers den Panzer einer Zikade. Die Zikaden (Auchenorrhyncha) sind an Pflanzen saugende Insekten und zählen als solche zu den Gleichflüglern (Homoptera). Die Zikaden umfassen die Unterordnungen der Rundkopfzikaden (Cicadomorpha) und der Spitzkopfzikaden (Fulgoromorpha). Weltweit sind etwa 40.000 Arten beschrieben.
Zikaden sind durch eine dachförmige Flügelhaltung, den aus zwei Basalgliedern und einer fadenförmigen Geißel bestehenden Fühlern und den an der Unterkante des Kopfes entspringenden Saugrüssel gekennzeichnet. Die Vorderflügel der Zikaden sind nicht verhärtet wie bei den Wanzen, obwohl sie deutlich derber als die Hinterflügel sind. Die Körperlänge der Tiere beträgt in der Regel zwischen 1,8 und 38 Millimeter. Die Kaiserzikade (Pomponia imperatoria) kann bis zu 70 Millimeter lang werden und eine Flügelspannweite von maximal 180 Millimetern erreichen. Arten der Unterfamilie der Blattzikaden (Typhlocybinae) erreichen gerade mal 2 Millimeter Körperlänge.
Die meisten Zikaden sind sehr auffällig gefärbt, aber dennoch Tarnungsspezialisten. In ihren Lebensräumen sind sie meist durch ihre Farbgebung der Umgebung hervorragend angepasst. Manche Arten verfügen über kontrastreiche Muster, die den Körperumriss auflösen. Dadurch können Fressfeinde sie kaum mehr erkennen. Die Hinterbeine sind zu Sprungbeinen umgestaltet, was den meisten Zikaden sehr gute Sprungeigenschaften verleiht. Aufgrund ihres Sprungvermögens werden Zikaden häufig mit Heuschrecken verwechselt, mit denen sie aber nicht verwandt sind. Besonders bizarre Formen weisen Arten der Familie der Buckelzirpen durch verschiedene, teilweise sehr komplexe und ausladende Fortsätze des Halsschildes (Pronotum) auf.
Alle Zikaden verfügen über einen Saugrüssel zur Nahrungsaufnahme. Die Unterlippe Labium der Tiere ist als Gleitschiene für die aus den Mandibeln und Maxillen bestehenden Stechdornen ausgebildet. Innerhalb der Lacinien (einem Teil der Maxillen) verläuft ein Kanal, durch den gesaugt werden kann, sowie ein Speichelkanal, durch den Speichel in die Fraßstelle geleitet wird. Teile der Mundhöhle sind bei allen Schnabelkerfen zu einer Saugpumpe umgestaltet.

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Ein Teil des Artikels stammt aus dem Wikipedia-Artikel „Zikaden“, welcher gemäß CC-BY-SA lizensiert wurde. Die vollständige Liste der Autoren findet sich hier

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