CSI: Miami 3.7 – Die Todeswelle

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Originaltitel: Crime Wave

Inhalt

Unruhen in Miami: Durch einen Einsturz eines Vulkans auf den Kanaren ist ein Tsunami ausgelöst worden, der sich über den Pazifik hinweg auf die Küste Floridas zubewegt. Mitten in der Evakuierung wird das CSI zu einem Doppelmord auf dem Parkplatz eines Baumarktes gerufen. Das eine Mordopfer, ein Ex-Sträfling, war schwer bewaffnet und er verschiedene Sachen gekauft, die man nicht unbedingt braucht, um ein Haus zu sichern. Eric und Frank Tripp sind schnell bei der Ermittlung und finden in einem Baumarkt in der Nähe einen Steve Riddick, der die gleichen Sachen gekauft hat. Aber die Beweise sind zu dürftig und er muss wieder freigelassen werden. Die Ermittler finden heraus, dass ein Verbrechen geplant ist. Als sie den Ort des Verbrechens, eine Bank, finden, ist der Überfall im vollem Gange – und dann schlägt die Welle zu.
Der ganze Überfall kommt Horatio merkwürdig vor. Und das Problem: der Kopf der Bande konnte entkommen – mit der Beute…
Die Flut hat einen Friedhof überspült, dabei wurden einige Särge davongetragen. Doch beim Nachzählen werden statt der zwölf ausgeschwemmten Leichen dreizehn gefunden. Der überzählige Tote wurde ermordet und dann auf dem Friedhof vergraben…

Zitat

„Wie es aussieht, ist die Welle nicht das einzige, das Miami bedroht.“
Horatio Caine

Medien

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Hinter der Geschichte

Diese Episode hat Überlänge. Für die deutsche Erstausstrahlung wurde sie auf „Normallänge“ gestutzt, indem man einfach den Handlungsstrang mit Ryan Wolfe und dem überzähligen Toten komplett entfernt hat.

Der Tresor in der Bank wurde auf eine spezielle Art gesprengt, die sich den so genannten „Munroe-Effekt“ zunutze macht.  Der Munroe-Effekt (teils auch fälschlich Monroe-Effekt oder Misznay-Schardin-Effekt, der ein ähnliches Phänomen beschreibt, siehe unten) bezeichnet die partielle Fokussierung von Explosionsenergie, verursacht durch einen in den Sprengstoff eingeformten Hohlraum. Durch diese Fokussierung kann die Wirkung einer Sprengladung stark erhöht werden; sie wird etwa bei Waffen nach dem Hohlladungsprinzip ausgenutzt. Auch projektilbildende Ladungen basieren auf dem Munroe-Effekt. Benannt ist der Effekt nach Charles Edward Munroe, der ihn 1888 entdeckte.
Die Explosionsenergie wird normalerweise in alle Raumrichtungen freigesetzt. Durch Formung des Sprengstoffs wird ein Teil der Explosionsenergie nun aber in dem Hohlkörper beziehungsweise idealerweise in dessen Symmetrieachse konzentriert. In der Praxis ist diese Fokussierung am stärksten, wenn der Hohlraum die Form eines Konus besitzt. In diesem Fall entsteht ein gerichtetes Hochgeschwindigkeits-Plasma, welches Stahl vergleichsweise leicht durchschneidet.
Auf eine Kapselung der Explosivladung wird bei Geschossen oder Flugkörpern meist verzichtet, womit ein großer Teil der Explosionsenergie nicht zur Bildung des Plasmastrahls beiträgt. Dieser Verlust wird aber hingenommen, da der zusätzliche Sprengstoff weniger Masse kostet als eine mögliche Kapselung.[1]

Ein Tsunami (jap. 津波, wörtlich ‚Hafenwelle‘), deutsch ehemals Erdbebenwoge genannt, ist eine besonders lange Wasserwelle, die sich über sehr große Entfernungen auszubreiten vermag, beim Vordringen in Bereiche geringer Wassertiefe gestaucht wird, sich dadurch an einer flachen Küste zu einer hohen Flutwelle auftürmt und so das Wasser weit über die Uferlinie trägt; beim anschließenden Zurückweichen wird das auf dem überschwemmten Land mitgerissene Material oft weit ins Meer hinausgespült. Ein Tsunami entsteht infolge plötzlicher Hebung oder Senkung von Teilen des Meeresbodens bei einem unterseeischen Erdbeben oder durch das Hineinrutschen großer Erdmassen ins Wasser, äußerst selten auch durch den Einschlag eines Himmelskörpers.[2]

Yelina hat ein blaues Auge. Caine vermutet, dass sie von Stettler verprügelt wurde und stellt diesen zur Rede. Er streitet alles ab. Darauf wird noch in weiteren Folgen Bezug genommen.

Eine Nachrichtensprecherin sagt in einer Reportage über den Tsunami, dass „ein großer Teil des Vulkans auf den Kanaren“ abgebrochen sei. Auf den Kanaren gibt es aber insgesamt fünf Vulkane. Später wird dann ein Name genannt, doch diesen Vulkan gibt es nicht. Die Vulkane auf den Kanaren heißen Pico del Teide (Teneriffa),  Montanas del Fuego (Lanzarote), Caldera de Taburiente (La Palma) und El Discreto (El Hierro).

Der Synchronsprecher des Tsunami-Forschers Doktor Greismer ist Oliver Rohrbeck. Ihn kennt man hauptsächlich als Sprecher der Figur Justus Jonas bei den Hörspielen der „Drei ???“. Der Sprecher von Steven Riddick ist Stefan Fredrich. Er ist der Stammsprecher von Jim Carey. Und der Synchronsprecher von Paul Abbot ist Sven Plate, bekannt als deutsche Stimme von Wesley Crusher bei „Star Trek – The Next Generation“ und Ken Scott in der Animeserie „Captain Future“.

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Ein Teil des obigen Textes stammt aus den folgenden Wikipedia-Artikeln, welche gemäß CC-BY-SA lizensiert wurden:
[1] Artikel „Munroe-Effekt“. Die vollständige Liste der Autoren findet sich hier.
[2] Artikel „Tsunami“. Die vollständige Liste der Autoren findet sich hier.

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