CSI: Miami 3.8 – Ein tödliches Date

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Originaltitel: Speed kills

Inhalt

Der Teilnehmer eines Speed-Dating-Abends stirbt eines gewaltsamen Todes: erschlagen. Auf sein Auto hat jemand Aceton ausgeschüttet. Er hatte beim Dating einen Streit mit einer Teilnehmerin, die ihn verdächtigt hat, seine Wohnung ausgeräumt zu haben. Doch dieses Verbrechen ist nur eine Etappe auf der Ermittlung – der Tote hat jemanden am Nebentisch gesehen, der ihn in Angst versetzt hat. Die Ermittler finden heraus, dass das Opfer Augenzeuge bei einem gewalttätigen Überfall war. Der Fall ist noch nicht aufgeklärt und es sieht so aus, als habe ihn der Täter von damals zum Schweigen gebracht…

Zitat

„Alexx… er hat keinen Kopf mehr…“
Ryan Wolfe in der Pathologie

Medien

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Hinter der Geschichte

In der deutschen Fassung sagt Caine über das Speed-Dating: „Zuviel Hektik tötet.“ Im Original sagt er „Speed kills.“, was der Originaltitel der Folge ist. Der Satz ist eigentlich Teil einer Kampagne gegen das Rasen, die Autofahrer sollen damit aufgefordert werden, langsamer und achtsamer zu fahren.

Das Fleisch, das es im VIP-Bereich des Basketball-Spiels in dieser Episode zu essen gibt, stammt vom Kobe-Rind. Als Kobe-Rind (jap. 神戸牛, Kōbe-gyū, dt. „Kōbe-Rindfleisch“) bezeichnet Rinder aus der Region um Kōbe. Es ist keine eigene Hausrindrasse, sondern lediglich eine Herkunftsbezeichnung für die Rasse der Tajima-Rinder. Die Rinder werden außerhalb Japans häufig auch als Wagyu bezeichnet, was jedoch eine Sammelbezeichnung ist, unter die außer den Tajima-Rindern auch andere japanische Rinderrassen fallen. Der Import von Koberindfleisch in die EU ist nicht möglich, weil es in ganz Japan keinen Schlachthof mit EU-Zulassung gibt, der Koberinder schlachtet.
Das Fleisch der Rinder hat eine besonders mürbe Struktur und eine exzellente Marmorierung mit feinen Fettäderchen. Das Rindfleisch ist das am stärksten marmorierte Fleisch aller Rinderrassen. Außerdem hat das Fleisch den geringsten Anteil gesättigter Fettsäuren. Um das Koberind ranken sich alle möglichen Mythen und Geschichten. Tatsache ist, dass Rinder aus Kobe im Schnitt dreimal so viel Zeit wie ein herkömmliches Rind benötigen, bis sie schlachtreif sind. Bis dahin werden in der Regel keine künstlichen Wachstumshormone oder Antibiotika usw. verwendet. Auch sind die Rinder etwa um 1/3 kleiner bzw. leichter als normale Fleischrinder. Das allein macht die Haltung aufwändig und teuer.

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Ein Teil des obigen Textes stammt aus dem Wikipedia-Artikel „Kobe-Rind“, welcher gemäß CC-BY-SA lizensiert wurde. Die vollständige Liste der Autoren findet sich hier.

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