C.S.I. 3.10: Freier Fall

Anzeige

Originaltitel: High and Low

Inhalt

Ein Mann fällt vom Himmel. Sehr schnell steht fest, dass er nicht durch den Sturz gestorben ist – er ist erstickt, und das ohne äußere Gewalteinwirkung. Er war Gleitschirmflieger – und tatsächlich findet sich sein Wagen an einer Startstelle für Gleiter. Das Opfer war ein ziemlicher Angeber und hatte unter den Fliegern Feinde. Um weiterzukommen, muss der Gleitschirm gefunden zu werden…
Catherine ist unterdessen bei einem Mann, der auf einem Parkplatz nach einem Streit erschossen wurde. Er hat sich zuvor Mut angetrunken und war mit einer großen Waffe unterwegs, mit der er offenbar erschossen wurde. Es stellt sich heraus, dass der Tote einen Dauerkonflikt mit einem Nachbarn hatte, der die ganze Wohngegend terrorisiert…
Gill Grissom lässt erneut den Zustand seines Gehörs überprüfen. Seine Hörstürze werden häufiger und ihm wird dringend eine Operation angeraten…

Zitat

„Sechs Stockwerke oder sechzig – entscheidend ist nicht die Höhe, sondern die Landung.“
Warrick Brown

Medien

CSI: Crime Scene Investigation – Die komplette Season 3 [6 DVDs] bei AMAZON.

Anzeige

Hinter der Geschichte

In der Szene mit Gill Grissom und Nick Stokes ist in der deutschen Synchro ein Fehler passiert: Grissom bekommt in einem Gespräch mit Nick wieder einen Hörsturz. Er gibt Nick daraufhin die gleichen Anweisungen, die dieser gerade vorgeschlagen hat – und dabei siezt er in der deutschen Fassung seinen Kollegen. Die beiden duzen sich normalerweise in der Synchronfassung.

Als Nick und Warrick überlegen, wie es zum Sturz ihres Opfers aus großer Höhe kommen konnte (noch bevor sie wissen, dass er Gleitschirmflieger war), erwähnt Jim Brass das Phänomen des Fischregens.
Der Begriff Fisch- oder Tierregen bezeichnet ein seltenes meteorologisches Phänomen, bei dem (oft flugunfähige) Tiere vom Himmel „regnen“. Hierüber liegen historische Berichte und moderne Belege aus vielen Ländern der Welt vor. Eine Hypothese, die zur Erklärung des Phänomens angeboten wurde, ist, dass starke Winde über Wasser in der Lage sein können, Lebewesen wie Fische oder Frösche aufzunehmen und mehrere Kilometer weit zu transportieren. Allerdings wurde dieser primäre Aspekt des Phänomens nie beobachtet oder wissenschaftlich überprüft.
Die Tiere, die offenbar am häufigsten vom Himmel regnen, sind Fische, Frösche und Vögel (in dieser Reihenfolge). Manchmal überleben die Tiere den Sturz, was vor allem bei Fischen darauf hindeutet, dass der Transport nur von relativ kurzer Dauer war. Mehrere Zeugen von Froschregen beschreiben die Tiere kurz nach dem Ereignis als erschreckt, aber gesund und mit relativ normalem Verhalten. Bei manchen Ereignissen sind die Tiere jedoch gefroren oder sogar komplett mit Eis umhüllt. Es gibt auch Beispiele, bei denen der Niederschlag nicht aus vollständigen Tieren, sondern aus zerkleinerten Körperteilen bestand. Viele Fälle treten unmittelbar nach Stürmen mit starken Winden und insbesondere in Verbindung mit Tornados auf.
Allerdings gibt es viele unbestätigte Fälle, in denen Tiere bei schönem Wetter und in Abwesenheit von starken Winden oder Wasserhosen herabregneten.[1]

Der Startpunkt der Gleitschirmflieger ist der Mount Potosi. Er ist eine der sechs höchsten Erhebungen in der Gegend von Las Vegas und liegt etwa 50 Kilometer südwestlich der Stadt in den Spring Mountains.
Der Darsteller des Gleitschirmfliegerlehrers Rick Weston ist Richard Burgi, der unter anderem in der Serie „Der Sentinel – Im Auge des Jägers“ die Hauptrolle James Ellison.

_____________________________________
[1] Dieser Teil des Artikels stammt aus dem Wikipedia-Artikel „Tierregen“, welcher gemäß CC-BY-SA lizensiert wurde. Die vollständige Liste der Autoren findet sich hier.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.