CSI: Miami 4.08 – Wunschmörder

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Originaltitel: Nailed

Inhalt

Eric Delko rast mit Ryan Wolfe im seinem Dienstfahrzeug ins Krankenhaus: Wolfe hat einen Nagel im rechten Auge stecken. Was ist passiert?
Fünf Stunden zuvor: Horatio Caine ist an einem Tatort, einem halbfertigen Hausanbau, wo eine Frau mit mehreren Schüssen aus einer Nagelpistole erschossen wurde. Sie war die Ex-Frau des Hausbesitzers, doch der hat angeblich geschlafen. Nach und nach kommen einige Lügen ans Tageslicht – der Mann hatte noch am Tag ihres Todes Kontakt zu seiner Ex-Frau, außerdem hat diese die Kleider der „neuen“ Frau auf dem Rasen vor dem Haus verbrannt. Konfliktstoff gab es genug. Schließlich taucht eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter auf, in der der Mann seiner Ex-Frau droht. Doch diese Nachricht ist falsch, jemand hat sie aus unterschiedlichen Aufnahmen zusammengestückelt. Wolfe untersucht daraufhin das Haus nochmal und stößt auf verdächtige Fingerabdrücke. Beim Durchsuchen eines Bauwagens gibt es einen Knall: Jemand hat mit einer Nagelpistole auf Ryan geschossen…

Zitat

„Na und? Ich bin ein Mensch!“
„Ja. Schade, dass man das nicht mit einem Abstrich beweisen kann.“
Ein Verdächtiger und Horatio Caine

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Synchronsprecher des verdächtigen Bauarbeiters ist Peter Reinhardt. Er hat in der Serie „Babylon 5“ Security Chief Michael Garibaldi (Jerry Doyle) gesprochen.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Ein geschickt eingesetztes Stilmittel gibt es in dieser Folge: Da der Zuschauer durch die Auftaktsszene schon weiß, dass Ryan einen Nagel ins Auge bekommen wird, gibt es mehrere Gelegenheiten, bei dem ihm eine Nagelpistole ins Gesicht gehalten wird, ohne dass etwas passiert. Sozusagen eine umgekehrte Version des „Scarejump“: Bei Horrorfilmen springt etwas – meistens eine Katze – ins Bild und erschreckt eine der Hauptfiguren, und damit auch das Publikum.
Eric Delko gerät langsam in den Mittelpunkt eines sich entwickelnden Plots: In einer früheren Folge hat man gesehen, wie er „Gras“ kauft und in dieser Episode meldet er sich nicht auf einen Anruf vom Labor, um zum Dienst zu kommen. Doch wie so oft bei „CSI“ sind die Dinge nicht so, wie sie auf den ersten Blick scheinen.
Einen Kritikpunkt habe ich aber dann doch noch: Natürlich ist Eric Delkos Verhalten was Ryan Wolfe betrifft fahrlässig. Es ist NIE besser, einen Verletzten ins Auto zu schleppen und selbst ins Krankenhaus zu fahren, man soll immer auf den Rettungsdienst warten.

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