Sommer in Berlin

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Wer den Sommer treffen möchte, ist in Berlin genau richtig: Kaum steigen die Temperaturen sitzt er in unzähligen Straßencafés, liegt in Parks und Gärten, trinkt Cocktails in den Strandbars oder tanzt über den Dächern der Stadt. Berlin ist Draußenkultur pur. Ob Open-Air-Konzert, Freiluftkino oder WM-Fanmeile – der Sommer steckt in jedem Kiez und verwandelt die Hauptstadt in eine einzige Bühne. 25 Jahre nach dem Fall der Berliner Mauer steht Berlin für Erlebnis und Erholung, für lebendig neben historisch. Teile der einstigen Mauer sind bekannt als Galerie im Grünen, ehemalige Grenzübergänge sind Grillwiesen und der Mauerpark ist Berlins beliebtester Trödelmarkt. Das ist Berlin – ein Sommerparadies auf Erden für Kreative, Träumer, Tänzer und Touristen.

Open-Air-Highlights

Sommer in Berlin heißt draußen sein. Draußen sitzen, draußen tanzen, draußen Musik hören und in diesem Sommer vor allem eins: draußen Fußball schauen. Vom 12. Juni bis 13. Juli wird die Straße des 17. Juni wieder zur berühmtesten Fanmeile Deutschlands. Tausende Fußballfans kommen hier zusammen, um beim Public Viewing zur Fußball Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien gemeinsam mitzufiebern. Bekannt geworden im WM-Sommer 2006 ist die Fanmeile längst zum legendären Zentrum für Fußballfreunde aus der ganzen Welt geworden. Jubelstimmung unter freiem Himmel herrscht aber auch abseits des Tiergartens: In zahlreichen Cafés, Bars und Restaurants feuern Begeisterte ihre Lieblingsmannschaft an und bringen brasilianische Rhythmen in die Straßen Berlin.

Getanzt und gesungen wird in Berlins Straßen aber nicht nur zu Fangesängen und Jubelschreien: Den ganzen Sommer erfüllt die Musik zahlreicher Straßenfeste und Straßenmusiker die Berliner Luft. Den Auftakt zum offiziellen Musiksommer macht jedes Jahr ein kostenloses Klangspektakel der Extraklasse: Am 21. Juni begeistern Chöre, DJs, Bands und Solisten bei der Fête de la Musique ihr Publikum bis weit nach Sonnenuntergang. Wenige Tage später wartet bereits der nächste Ohrenschmaus auf die Besucher Berlins: Mehr als 50 der besten Jazz- und Bluesbands der Stadt treten vom 27. bis 29. Juni beim Bergmannstraßenfest auf. Deutlich klassischer geht es beim jährlichen Classic Open Air zu. Vor der märchenhaften Kulisse des deutschen und französischen Doms auf dem Berliner Gendarmenmarkt können sich Besucher vom 3. bis 8. Juli auf eine musikalische Zeitreise durch verschiedene Epochen klassischer Musik begeben. Im August verzaubert dann Mozart seine Zuschauer und Zuhörer im Grünen: Die Aufführung der Zauberflöte mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin am 23. August gehört zu den Open-Air-Highlights 2014 der Berliner Waldbühne. Neben klassischen Konzerten mit den Berlinern Philharmonikern und Daniel Barenboim stehen das ganze Jahr über Musikgrößen aus allen Genres auf der Waldbühne und laden zum Mitsingen, Tanzen und Genießen am Waldrand ein. Musik zum Anfassen und Anschauen gibt es ab 20. Mai bis 10. August im Martin-Gropius-Bau: Die erfolgreiche David-Bowie-Ausstellung aus London ist nicht nur eine Alternative für Schlechtwettertage.

Doch nicht nur musikalisch haben die Straßen und Plätze Berlins einiges zu bieten: Vom 6. bis 9. Juni wird die Hauptstadt alljährlich zum Kultur-Treff: Mit Kleinkunst, Trommelklängen und Kulinarischem geht es beim Karneval der Kulturen besonders bunt und international in der Stadt zu. Am 21. Juni übernehmen dann tausende Lesben und Schwule zum Christopher Street Day die Straßen Berlins, um bei fröhlichen Straßenparaden und -veranstaltungen für Gleichberechtigung und gegen Diskriminierung zu demonstrieren.

Bei der Open Air Gallery am 1. Juni und am 6. Juli wird die Oberbaumbrücke zwischen Friedrichshain und Kreuzberg zum Treffpunkt von Künstlern und Kunstinteressierten. Die Freiluft-Schau bietet nicht nur Berlinern, sondern auch internationalen Künstlern eine Plattform für ihr künstlerisches Schaffen. Kunst und Kultur unter freiem Himmel gibt es in diesem Jahr auch am 14. und 15. Juni beim Fest am Kulturforum. Mit Architektur, Musik, Tanz und Theater sowie Literatur, Mode und Design feiern die kulturellen Einrichtungen des Berliner Kulturforums gemeinsam den Sommer vor und in ihren Häusern. Kreativen Raum für Kunst in den Straßen bietet außerdem das Kunst-Festival 48 Stunden Neukölln: Unter dem diesjährigen Motto „Courage“ können sich Besucher am Wochenende vom 27. bis 29. Juni in den Neuköllner Kiezen über die Enge des Alltäglichen hinausführen lassen.

Berühmter Treffpunkt für Kleinkunst unter freiem Himmel ist auch der Mauerpark im Prenzlauer Berg. Bei schönem Wetter verwandelt er sich zur Showbühne für Musiker, Straßenkünstler und Akrobaten. Ein echter Tipp an den Wochenenden ist das Karaoke singen im Amphitheater – schräge Töne, unentdeckte Talente und lang vergessene Ohrwürmer gibt es hier gratis. Wer lieber stöbert statt singt, kommt jeden Sonntag auf dem Trödelmarkt des Mauerparks auf seine Kosten. Fans von Nippes, alten Möbeln und kuriosen Sammlerstücken können sich auf eine ausgiebige Tour über die Flohmärkte der Stadt begeben: Fröhlich entspannte Atmosphäre bietet auch der nowkoelln Flohmarkt am Maybachufer.

Vom Mauerpark zum Mauerlauf: Unweit des Mauerparks, im Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark, startet am 16. August auch der diesjährige Mauerweglauf 100MeilenBerlin. Jährlich laufen bis zu 500 Teilnehmer zum Gedenken der Maueropfer in maximal 30 Stunden den einstigen Mauerverlauf entlang.

Wer lieber gucken statt laufen möchte, kann sich nach Einbruch der Dunkelheit in den Berliner Freiluftkinos dem Filmrausch unter freiem Himmel hingeben. Am 5. und 6. September wird der Berliner Himmel selbst zur Leinwand: Bei der Pyronale erleuchten fantasievollen Feuerwerksshows den Nachthimmel über dem Maifeld am Olympiastadion.

Grüne Oasen für heiße Tage

Zum Durchatmen an heißen Sommertagen oder für Sport und Picknicks im Grünen zieht es Berliner und Besucher in die Parks und Gärten der Spree-Metropole. Auf dem Tempelhofer Feld – der zweitgrößten innerstädtischen Grünanlage Deutschlands – können Besucher bei einer leichten Brise den Sonnenuntergang genießen, während Eltern mit ihren Kindern Drachen in den Himmel steigen lassen. Wer es aktiver mag, bringt sein Skateboard oder die Rollerblades mit und dreht auf dem 380 Hektar großen Flugfeld seine Runden. Grillen ist hier auf ausgewiesenen Flächen erlaubt. Kleinere Pionierprojekte wie urbane Landwirtschaft oder von Künstlern entworfene Minigolf-Bahnen machen das ehemalige Flughafengelände zum Spielplatz für Berlins Kreative.

Zu den beliebten Oasen der Berliner Kreativ-Szene zählt seit zwei Jahren auch der Mörchenpark: Auf dem ehemaligen Gelände der legendären Bar 25 ist ein nachhaltiger Gemeinschaftskarten direkt am Spreeufer entstanden. Das einstige Party-Areal lockt jetzt mit frisch gepresstem Weizengrassaft an der MörchenTheke und beweist in Gartenprojekten und Workshops, dass Gemüse nicht nur auf dem Land wachsen kann. Für Naturliebhaber und Hobbygärtner ist auch der Prinzessinnengarten am Moritzplatz in Berlin-Kreuzberg inzwischen eine echte Institution. Zwischen Rosen, Erdbeersträuchern und Kartoffelbeeten macht sich in dem lebendigen Nutzgarten ein urbanes Stadtgefühl breit, das die Menschen verbindet. Mitgärtnern ist nicht nur erlaubt, sondern erwünscht. Nach getaner Arbeit können im Gartencafé die frischen Produkte aus den Beeten genossen werden.

International wird es in den mehr als zwanzig Hektar großen Gärten der Welt im Erholungspark Marzahn. Gärten im japanischen, italienischen und sogar balinesischen Stil erwarten die Besucher mit ihrer Blütenpracht. Ein herausragendes Bauwerk ist das prächtige Teehaus im größten Chinesischen Garten Europas. Durch neun verschiedene Themengärten können die Besucher bis zum Einbruch der Dunkelheit wandeln. Ausschließich asiatisch geht es im Berliner Preußenpark in Wilmersdorf zu: Im Sommer kommen Besucher auf der sogenannten „Thai-Wiese“ in den Genuss von authentisch thailändischem Essen.

In der Mittagspause lockt der im letzten Jahr eröffnete Park am Gleisdreieck die Geschäftsleute vom Potsdamer Platz genauso an wie Berlin-Besucher, Skater, Fahrradfahrer und Naherholer. Zwischen den zentralen U-Bahnlinien U1, U2 und der ICE-Trasse ist aus einer der letzten Brachflächen Berlins einer der wichtigsten Parks der Innenstadt entstanden – dabei immer im Blick: die Skyline des Potsdamer Platzes. Ein weiterer urbaner Zufluchtsort öffnet im Mai 2014 seine Türen: Nur 500 Meter vom Berliner Hauptbahnhof entfernt entsteht im Fritz-Schloss-Park ein luxuriöses Wellness-Resort im Grünen. Umgeben von alten Bäumen können Besucher hier das ganze Jahr über den Sommer mit balinesischem Charme genießen.

Zwischen den großen Parks und weiten Grünanlagen der Stadt verstecken sich noch weitere Oasen, die Berlin zur grünsten Metropole Europas machen: In wilden Hinterhöfen, auf Dächern oder in unzugänglichen Naturschutzgebieten wissen urbane Imker, Vogelbeobachter und Naturkundler die besondere Flora und Fauna der Stadt zu schätzen. 161 Quadratkilometer innerstädtischer Wald, ausgedehnte Wasserflächen, Dachgärten und Gezwitscher zwischen verwucherten Gleisen lassen Großstadtstress gar nicht erst aufkommen. Am 14. und 15. Juni ist Langer Tag der StadtNatur – mit etwa 500 Veranstaltungen an über 130 Orten können Besucher in 26 Stunden Berlin von seiner grünsten Seite kennenlernen.

Berlin vom Wasser aus

Berlin gehört zu den wenigen Städten Deutschlands, in denen noch ein Schifferpfarrer in seinem Kirchenschiff über die Flüsse der Stadt schippert. Das weiße Kreuz auf dem Boot ist ein beliebtes Fotomotiv für Touristen. Ebenfalls gerne fotografiert wird die Flottenparade, mit der die Schiffe im Historischen Hafen jedes Jahr die Sommersaison einläuten. Danach ankern die altgedienten und liebevoll erhaltenen Schiffe im Hafen, direkt an der Fischerinsel in Berlin-Mitte. Der historische Schleppdampfer Andreas liegt hier ebenso vor Anker wie das Fahrgastschiff Eintracht von 1906 und der mehr als hundert Jahre alte Dampfeisbrecher Anna. Vom 30. bis zum 31. August können die schwimmenden Oldtimer beim Hafenfest auch an Bord bewundert werden.

Leinen los, heißt es auch bei den Kanutouren auf der Spree mit dem griffigen Titel Sperrzone Spree. Startpunkt ist die Oberbaumbrücke in Kreuzberg. Die Tour führt flussaufwärts zum Osthafen und wieder zurück. Während der Fahrt werden die Überreste der Grenzanlagen gezeigt und erklärt. Die Kanutouren können über das Bezirksmuseum Friedrichshain-Kreuzberg gebucht werden.

Ein besonderes Erlebnis bietet eine Tour mit dem Hauptstadtfloß. Gemütlich schippert das Floß auf einer dreistündigen Fahrt durch die Berliner Innenstadt. Dazu gibt es kleine Leckereien und einen wunderschönen Blick auf Berlin vom Wasser aus. Wer den Bootsausflug mit dem Grillabend verbinden möchte, kann im Treptower Park, am Müggelsee und im Promenadenhafen Kladow Grillboote mit echtem Holzkohlegrill mieten.

Die richtigen Beats zur Bootstour gibt es am 19. Juli 2014 bei einem Seemannsabenteuer der besonderen Art: Bereits zum sechsten Mal lockt das Festival Berlin, Beats & Boats tanzende Matrosen und Matrosinnen an Deck. Mit viel Bass und Beats treiben DJs gleich mehrere Partyschiffe von Mitte bis zum Müggelsee quer durch die Stadt. Sonne an Deck und gute Laune sind der Wind in den Segeln dieses Festivals.

Für alle, die lieber selbst im Wasser sind, ist das Badeschiff mitsamt Sandstrand und Open-Air-Bar die richtige Adresse. Ein umgebauter Tanker inmitten der Spree lädt zum Schwimmen und Sonnenbaden ein.

Einen ganz anderen Blick auf Berlin bekommen Besucher bei einem Ausflug mit dem Wasserflugzeug. Die „Start- und Landebahn“ ist die Spree im Treptower Hafen. Hoch am Himmel können bis zu vier Passagiere die sommerliche Hauptstadt aus der Vogelperspektive betrachten.

Den Sommer schmecken

In vielen Cafés, Restaurants und Skybars lässt sich die Sommerzeit besonders auf kulinarische Art genießen. Im zehnten Stock des 25Hours Hotel Bikini Berlin öffnete im Februar 2014 Berlins Urban Jungle über der Stadt. Mit Blick auf den Großstadtdschungel und das Affenspektakel im Berliner Zoo serviert das Restaurant Neni auf der Dachterrasse den Sommer auf der Gabel. Gerichte wie aus tausend und einer Nacht, dazu kühle Drinks aus der zugehörigen Monkey Bar – so schmeckt die neue City West.

Einen kulinarischen Sommerabend in mediterraner Atmosphäre genießen nicht nur Verliebte und Romantiker auf den Restaurant-Schiffen der Wasser-Metropole: Auf der Van Loon im Urbanhafen oder an Bord der Patio schmecken die leichten Sommergerichte am besten auf dem Sonnendeck und der Wein zum Sonnenuntergang über der Spree. Die Hafenküche am Rummelsburger See erreichen Besucher über den Uferwanderweg oder mit dem Boot. Aber Achtung: Auf dem Weg durch die Rummelsburger Bucht könnten Besucher auf Piraten treffen. Im März 2014 ankerte hier das Piratenschiff „Kogas“. Die Kogge diente zunächst als Requisit im „Störtebeker“-Fernsehfilm und wird zum Restaurantschiff umgebaut, das ab Juni mit gehobener Gastronomie und maritimem Flair betrieben werden soll.

Das s…cultur in Neukölln gehört zu den Highlights im Kiez und bietet echte Seekulisse – mitten in der Stadt. Auf den Hofwänden prangt das Motiv des Rixdorfer Sees. Untermalt wird die Kulisse mit Naturgeräuschen aus dem Lautsprecher. In dem Integrationsbetrieb arbeiten Menschen mit und ohne Handicap gemeinsam.

Was wäre der Sommer in Berlin ohne ein Eis in der Hand? Nirgends gibt es so viel Erfrischung auf der Zunge wie in den Cafés und Eisdielen der Stadt. Dabei wird das Sortiment von Jahr zu Jahr kreativer: Aus kleinen Eisläden wie Fräulein Frost, der Eismanufaktur Berlin, Vanille & Marille oder der Rosa Canina kommen Kreationen wie Gurke-Zitrone-Minze, Birne mit Parmesan oder schwarzer Sesam. Ob als Sorbet, laktosefrei, mit Bio-Zutaten oder Sojamilch – ein Sommer reicht kaum aus, um sich durch die Berliner Eislandschaft zu kosten.

Mehr Eis-Tipps hier: www.visitberlin.de/de/erleben/essen-trinken/cafes

Kosten und Durchprobieren ist auch beim wohl sommerlichsten Essvergnügen der Stadt angesagt: Zwei Mal im Monat öffnen freitags an Bord der alten Hoppetosse die besten internationalen Essensstände der Stadt ihre mobilen Küchen. Von flying Dumplings über scharfe Taccos bietet diese Streetfood-Event eine kulinarische Weltreise am Ufer der Spree. Dazu: Musik vom DJ und die Cocktails des Sommers. www.biteclub.de

Strandbars und Biergärten

Die Zehen in den Sand gebohrt, einen kühlen Cocktail in der Hand und die Sonne im Gesicht – viel schöner geht es wohl kaum. Vor mehr als zehn Jahren eröffnete direkt am Ufer der Spree eine der ersten Strandbars Deutschlands, die Strandbar-Mitte. Mit herrlichem Blick auf die Museumsinsel bietet dieses Idyll mitten in der City allen Stadtentdeckern, wenn inzwischen auch mit Kieselboden statt Sandstrand, den perfekten Ort, um im Liegestuhl auszuspannen.

Reggae-Klänge und dazu exotische Speisen: Im Yaam lassen Gäste aus aller Welt ab 28. Mai am Spree-Ufer an der Schillingbrücke die Seele baumeln. „Playa del Rummelsburgo“ nennt sich eine weitere Strandperle in der Rummelsbucht. Feiner weißer Sandstrand, Palmenschatten, Grillecken, Musik über dem Wasser und kühle Drinks lassen in der Rummelsburg tatsächlich ein Gefühl aufkommen wie an den „Playas“ des Südens.

Für schöne Aussichten ist der Skybeach des Deck 5 bekannt und die wohl höchstgelegene Strandbar der Stadt. Auf dem Parkdeck eines Shoppingcenters bedecken riesige Mengen Sand die 400 Quadratmeter große Fläche; stimmungsvolle Sonnenuntergänge garantiert.

Ein Mekka für Outdoor-Fans und vielleicht Berlins typischste Strandbar ist die auf dem Flohmarktgelände im Mauerpark gelegene Bar schönwetter. Die lockere Stimmung und entspannte Klänge laden zum endlosen Verweilen ein. Grillfreunde können ihre eigenen Würstchen für den extra bereitgestellten Grill mitbringen. Zu den edleren Strandbars der Stadt zählt der Ku’Damm Beach am Halensee. Entspannen in den Lounge-Möbeln auf schwimmenden Pontons, dazu eine herrliche Aussicht über den See – hier kann man einen Sommertag in der Hauptstadt gemütlich ausklingen lassen.

Biergarten-Atmosphäre bietet dagegen das Wasserrestaurant Freischwimmer in Kreuzberg. Auf dem hundert Meter langen Stegplateau im Landwehrkanal können Besucher nicht nur die Seele, sondern auch die Füße im Wasser baumeln lassen. Auch im Café am Neuen See oder im Schleusenkrug im Tiergarten sitzt es sich besonders sommerlich. In Prenzlauer Berg lockt der Pratergarten als einer der bekanntesten Biergärten der Stadt.

Bierschaum an der Oberlippe garantiert auch ein Besuch beim Berliner Bierfestival vom 1. bis 3. August. Auf der Biermeile können Besucher Biere aus aller Welt testen. Im letzten Jahr präsentierten Brauereien aus 86 Ländern mehr als 2000 Bierspezialitäten. Zu den bekanntesten Bierspezialitäten der Hauptstadt gehört die Berliner Weiße, ein obergäriges, leicht spritziges Bier, meist mit Himbeer- oder Waldmeistersirup versetzt.

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Heiße Tage, lange Nächte

Die Nacht zum Tag machen oder den Tag zur Nacht: An lauen Sommerabenden strömen die Menschen auf die Straßen, in die Cafés und Bars der Stadt. Das Berliner Nachtleben bietet eine Vielzahl an Clubs mit der Option zum Tanz und freiem Himmel. Zu den renommierten Locations der Stadt zählen nach wie vor die Panoramabar und das Berghain. In den Sommermonaten öffnet am alten Fabrikgebäude jeden Sonntag ab 12 Uhr im Garten der Bierhof mit Bar und DJ-Musik.

Ebenso populär und doch ganz anders ist der Sage Club, der mit einem Pool und einem Chillout-Bereich aufwartet. Das Kreuzberger Clubrestaurant Spindler und Klatt – gleichsam Restaurant, Bar, Lounge und Club – bietet einen riesigen Ponton am Spreeufer. Von dem schwimmenden Restaurant aus, direkt vor dem Gebäude der ehemaligen Heeresbäckerei gelegen, genießen die Gäste während des Essens den nächtlichen Ausblick auf die Spree.

Es war eine traurige Nachricht für Berliner und Besucher, als das Kiki Blofeld vor drei Jahren die Türen schloss. Jetzt kommt die gute Nachricht: Für alle Frischluft-Tänzer holt ab Mai 2014 das „Kiki“ die Strandliegen wieder raus und eröffnet mit einer noch größeren überdachten Tanzfläche. Immer noch an der Spree, aber jetzt in Berlin-Oberschöneweide, können hier in Zukunft über 500 Menschen am Ufer tanzen.

Gechillt zu elektronischer Musik die Stunden zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang vertanzen – das ist keine Vision, sondern der Club der Visionäre. Direkt am Wasser gelegen stecken in den alten Holzplanken die Beats des Sommers. Strandbar und Tanzbar zugleich ist auch der Lichtpark. Wenn andere Bars das Licht ausschalten, geht es im Lichtpark erst richtig los. Und das geht so: Füße im Sand, Blick auf die Spree, dazu das „Licht und Liebe“-Open-Air.

Technobeats lassen die Raver-Herzen am 31. Mai beim Berlin Summer Rave auf dem ehemaligen Rollfeld des Flughafens Tempelhof höher schlagen. National und international erfolgreiche DJs sowie Newcomer der Szene bringen die Masse zum Toben. Am Ende des Sommers dreht die Hauptstadt noch mal auf: bei der Berlin Music Week vom 3. bis 7. September erwarten Musikbegeisterte neben Dachterrassen-Konzerten, Open-Air-Formaten auch Partys in unzähligen Clubs.

Wem die Berliner Nächte draußen zu heiß werden, der kann in den neusten Clubs zu klimatisierten Beats und kalten Getränken jederzeit der Hitze entwischen: Im neuen Imperial Club im Keller des Admiralspalast oder im Avenue Club auf der Karl-Marx-Allee findet der Sommer auch drinnen statt. Die neusten Sommergetränke dazu gibt es nicht nur an den Berliner Strandbars: In der Gin & Tonic Bar oder der Bonbon Bar, eine der zahlreichen beliebten Bars auf der Torstraße, kennen die Experten hinterm Tresen die erfrischendsten Tropfen für jeden Anlass. Den passenden Club für heiße Sommernächte finden kann man auf www.clubmatcher.de.

Mehr Informationen zu allen Veranstaltungen auf sommer.visitBerlin.de.

 

Quelle: Berlin Tourismus & Kongress GmbH

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