C.S.I. 5.25: Grabesstille, Teil 2

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Originaltitel: Grave Danger (2)

Inhalt

Gil Grissom hat das Lösegeld pünktlich übergeben und sich dem Entführer entgegen gestellt. Doch der hatte überhaupt kein Interesse an dem Geld, sondern hat sich einfach in die Luft gesprengt. Die Ermittler scheinen in einer Sackgasse gelandet.
Über eine DNS-Analyse finden die Ermittler heraus, dass der Entführer eine Tochter hat, die derzeit eine Gefängnisstrafe verbüßt wegen Beihilfe zum Mord. Langsam setzt sich ein Bild zusammen: Die Frau wurde verurteilt, da ihre DNS an einem Becher im Haus des Opfers gefunden wurde. Der Becher an dem fingierten Tatort aus der vorigen Folge war also eine Botschaft, wie so manches. Jim Brass befragt die Tochter, doch diese zeigt sich unkooperativ.
Catherine Willows, Greg Sanderson und Warrick Brown finden in dem Haus, in dem sich der Entführer in die Luft gesprengt hat, einen vergrabenen Plexiglas-Sarg. Doch es war nur ein Modell, das er an einem Hund getestet hat.
Die Zeit drängt: Nick musste zur Selbsthilfe greifen, da das Einschalten des Lichts in seinem Sarg die Luftzufuhr abschaltete. Er hat die Lampe mit der Pistole, die er in seinem Gefängnis gefunden hat, zerschossen und dabei das Plexiglas zerstört. Als Resultat dringen nun Feuerameisen bei ihm ein…

Zitat

„Poncho, hör mir zu!“
Gil Grissom nennt Nick bei dem Spitznamen, den er von dessen Vater gehört hat.

Medien

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Hinter der Geschichte

Der Originaltitel „grave danger“ bedeutet wörtlich übersetzt „Todesgefahr“, ist aber natürlich ein Wortspiel wegen des Wortes „grave“ (= „Grab). „Grabesstille“ ist eine passende deutsche Übertragung.
Eigentlich sollte diese Episode eine Einzelfolge sein, doch Quentin Tarantino und die CSI-Produzenten hatten so viele Ideen für die Geschichte, dass sie das Drehbuch sehr stark hätten kürzen müssen. Tatsächlich gelang es den Produzenten, das Filmstudio zu überreden, den Zweiteiler zu produzieren. Damit wurde die Staffel 5 um eine Folge aufgestockt und ist mit 25 Episoden von allen bisher erschienenen 14 Staffeln die längste.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Wow, wow, wow… was für eine Episode! Natürlich kannte ich sie schon von der deutschen Erstausstrahlung, aber als ich sie mir für diese Rezension wieder angesehen habe, war ich wieder hin und weg. Als Grissom am Ende der ersten Episode dem Entführer gegenüber trat, dachte ich: „Was, schon?“ Die Handlung fliegt nur so dahin und ist voller origineller Einfälle, einschließlich einer ziemlich verrückten Sequenz, in der Nick Halluzinationen von seiner eigenen Autopsie hat.
Einen Kritikpunkt habe ich dann aber doch noch: Warum muss es ausgerechnet wieder Nick Stokes sein, dem das passiert? Hat der arme Kerl im Verlauf der Serie nicht schon genug gelitten?
Aber ansonsten: ein tolles Finale einer tollen Staffel.

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