CSI: NY 6.02 – Schwarze Liste

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Originaltitel: Blacklist

Inhalt

Aaron Dexter wird tot neben den total ausgeschlachteten Überresten seines Mietwagens gefunden. Er selbst trägt nur noch seine Unterwäsche und hat eine Schusswunde in der Brust. Die Bilder von mehreren Überwachungskameras zeigen tatsächlich, wie eine ganze Meute den Wagen ausschlachtet, nachdem der Fahrer zuvor erschossen wurde. Die Täter zu ermitteln fällt leicht, doch Stella fallen ein paar Ungereimtheiten auf und Adam stellt fest, dass sein Fahrzeug und das Navi manipuliert wurden. Jemand hatte sich in das System gehackt.
Kurz darauf erleidet ein Arzt einen anaphylaktischen Schock in einem Restaurant, obwohl er ausdrücklich keine Erdnusssoße bestellt hatte. Der Täter hatte sich auch hier in das System gehackt. Der Arzt und Aaron Dexter haben für den gleichen Krankenhauskonzern gearbeitet. Der Täter muss ein Hacker sein…

Zitat

„Gravedigger – der Totengräber!“
So nennt sich der Hacker

Medien

Die komplette Staffel 6 von „CSI: NY“ gibt es unter anderem hier:



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Hinter der Geschichte

Der Darsteller von Big Willie ist Andre Royo. Er hat auch schon in „CSI: Miami“ mitgespielt.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Der Synchronsprecher vom „Totengräber“ ist Oliver Rohrbeck. Er ist bekannt als Sprecher von Justus Jonas in der Hörspielreihe „Die drei ???„.
Puuuuuuh… nein. Das ist eine Episode, die ich unter „typisch amerikanisch“ ablegen möchte: Ein Mann ohne Krankenversicherung bekommt trotz einer potentiell tödlichen Erkrankung keine medizinische Versorgung. Er wird darüber verbittert und will die Menschen umbringen, die seiner Meinung nach dafür verantwortlich sind. Nun will ich hier nicht den Mord und die Mordversuche rechtfertigen, aber Taylor urteilt etwas arg holzschnittartig über den „Gravedigger“. Es ist eben die „typisch amerikanische“ Einstellung, dass jeder für sich selbst zu sorgen hat. Solidarität bei der Krankenversicherung? Fehlanzeige! Wenn man nicht genug Geld verdient, um sich eine private Krankenversicherung zu leisten, hat man eben Pech gehabt. Dann stirbt man halt auch mal. Besonders mies ist das Ende: Taylor reanimiert den sterbenden Hacker und er wird tatsächlich auf Kosten der Stadt am Leben erhalten, damit man ihm den Prozess machen kann. „Problems in a nutshell“, möchte man angelehnt an einen amerikanischen Ausdruck sagen: Hier sind viele Probleme der amerikanischen Gesellschaft auf engem Raum, die fehlende Solidarität, weswegen etwas sinnvolles wie Obamacare bis aufs Blut bekämpft wird, und andererseits der Rachegedanke. Der Täter darf nicht auf natürlichem Weg sterben, nein, er muss erst noch bestraft werden. Und was kriegt man in den USA für Mord unter Umständen? Die Todesstrafe. Merkt eigentlich niemand außer mir den Irrsinn der Situation?
Nein, das ist keine gute Folge

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