7 Tipps für die kreative Verwendung von Postkarten

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Vom Taschenkalender bis zur Wandcollage: DIY-Ideen für die analogen Grüße der Liebsten

In Zeiten von Facebook und Co. ist es beinahe schon etwas Besonderes, wenn im Briefkasten eine Postkarte steckt. Doch was macht man damit, wenn sie durchgelesen und die anfängliche Euphorie über diese kleine Überraschung verflogen ist? Oft ist es ja doch zu schade, wenn die schönen Urlaubsgrüße in Schubladen und Ordnern landen und letztlich einfach in Vergessenheit geraten. Designer Oliver Kray, Gründer und Geschäftsführer von MyPostcard (http://www.mypostcard.com/), gibt sieben Tipps zur kreativen Verwendung von Postkarten, damit die kleinen Aufmerksamkeiten von den Liebsten nicht im Schrank verstauben.

(c) MyPostcard.com
(c) MyPostcard.com

 Die klassische Wandcollage

Eine Collage aus Bildern, Postkarten und weiteren Erinnerungsstücken wie Freundschaftsbändern, Konzertkarten oder Flugtickets macht nicht nur jeden Raum gemütlicher, sondern ist auch ein absoluter Blickfang. Die perfekte Raumdekoration kann anstelle eines Gemäldes oder anderer Kunst von fremden Menschen das eigene Zimmer verschönern und ruft nebenbei täglich die schönsten Erinnerungen hervor. Als kleines Beispiel für eine tolle Collage: Weltkarte besorgen und alle Postkarten, die über die Zeit gesammelt wurden, an die Orte kleben, von woher die Grüße gesendet wurden. Wird es eng auf dem Kunstwerk, können Postkarten mit mehreren Motiven individuell angeschnitten werden. So wirkt das Ganze gleich noch ein bisschen dynamischer.

 

Lesezeichen fürs Lieblingsbuch

Genug mit Eselsohren an Bücherseiten! Postkarten lassen sich perfekt als Lesezeichen verwenden. Ob die Postkarte nun einfach als solches ins Büchlein zwischen die Seiten gesteckt wird oder noch weiter nach eigenen Vorlieben gestaltet, z.B. ein Band durch ein kleines Loch gefädelt wird, an das man auch noch mal kleine Dinge wie Glücksbringer hängen kann. So ein Postkarten-Lesezeichen macht Spaß und zaubert beim Aufschlagen des Buches manchmal sogar ein unerwartetes Lächeln ins Gesicht.

 

Notizblöcke, Tagebücher oder Taschenkalender verzieren

Eine weitere sehr schöne Verwendung für bunte Postkarten ist es, sie als Cover für einen Notizblock, Tagebuch oder Taschenkalender zu nutzen. So wird aus dem 08/15-Buch mit dem langweiligen Deckel ein individuelles Unikat. Das sieht nicht nur super aus, sondern steigert außerdem noch den Erkennungswert und vermeidet somit, dass einer von den Freunden oder Kollegen versehentlich den falschen Terminplaner einpackt.

 

Als Magneten umfunktionieren

So ein Kühlschrank ist sicherlich (vor allem in den meisten Studenten-WG´s) nicht gerade der schönste Teil der Einrichtung. Wird er bestimmt auch nie, aber etwas verschönert werden kann er auf jeden Fall. Was würde sich dazu besser eignen als coole Postkarten? Da man den Kühlschrank mehrmals am Tag benutzt, ist es schön, wenn einen dabei die Freunde oder Familie anlächeln, oder ganz einfach ein schönes Motiv ins Auge springt. Dazu wird nur eine DIY-Magnettafel benötigt, die es in jeder Größe online zu kaufen gibt. Diese wird verziert mit der Postkarte und gegebenenfalls noch mit anderen schönen Dingen, wie zum Beispiel Glitzer. Eine weitere Möglichkeit: Postkarte auf einen selbstklebende Magnetfolie legen und zuschneiden, schon ist die Postkarte selbst der Magnet.

 

Möbel aufpimpen

Ob der Schrank nun altbacken aussieht oder noch nie schön war – eine DIY-Aktion mit Postkarten, aufgeklebt auf den Schrank, ist eine herrliche Verwendung der analogen Erinnerungen. Cool und so richtig DIY sieht es aus, wenn man die Lieblingskarten einfach asymmetrisch anordnet und mit Masktingtape fest klebt. Das peppt nicht nur das Möbelstück, sondern auch den gesamten Raum auf.

 

Rucksack personalisieren

Wer kennt sie nicht? Die schönen Turnbeutel, die sich so wunderbar praktisch vom Einkaufsbummel bis hin zur Partytour eignen. Das Design des Klassikers aus dem Sportunterricht in Schulzeiten kennt heutzutage keine Grenzen mehr. Selbstgenäht, gekauft, unifarben oder gemustert – sie sind das absolute Fashion Must-have. Wer aber kein Händchen fürs Selbstmachen hat, schnappt sich einfach vier Sicherheitsnadeln und heftet seine Lieblingspostkarte auf die Vorderseite seines Rucksacks. Am besten etwas weiter unten, wo die Fläche etwas größer ist. Fertig ist das persönliche Accessoire!

 

Mobile basteln

Ein Mobile gibt jedem Raum eine ganz neue Atmosphäre. Ein luftig-leichtes, verspieltes Feeling. Und da Postkarten oft wunderschöne Motive aufweisen, eignen sie sich natürlich ganz hervorragend, um aus ihnen ein Mobile zu basteln. Man klebt die Postkarten einfach Rückseite an Rückseite und dazwischen eine dünne Schnur, auf der vielleicht sogar noch ein paar Perlen aufgefädelt sind. Je nachdem, wie groß das Mobile werden soll und wie viele Postkarten zur Verwendung zur Verfügung stehen, können weitere Stränge ergänzt werden. Diese einfach in verschiedenen Längen an einen Ast oder Stock knoten. Und fertig ist das Kunstwerk!

 

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Postkarten – klassisch oder mit dem Smartphone und dem Tablet

Neben der „klassischen“ Postkarte, die man am Kiosk, im Laden oder an der Hotelrezeption kaufen kann, gibt es jetzt auch andere Wege: Mit der MyPostcard-App kann jeder seine persönliche Postkarte mit dem Smartphone oder Tablet gestalten und von überall auf der Welt versenden. Die Bilder aus dem digitalen Foto-Album oder von Instagram werden im gewünschten Stil angeordnet, mit Grußtext und Adresse versehen und schon entsteht die ganz individuelle Botschaft.

Gegründet wurde MyPostcard im Mai 2014 von Designer und Fassadenkünstler Oliver Kray. Unterstützt wird er in seinem Berliner Büro von fünf Mitarbeitern, die mit Schwerpunkt auf Kundennähe und Qualität stetig an der Weiterentwicklung der DIY-App tüfteln. Eine MyPostcard kostet 1,99 Euro und braucht etwa 2-3 Tage bis sie im Briefkasten des Empfängers liegt. Kray möchte mit Hilfe seiner App Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen, z.B. Digital Pioneers und traditionsreiche Postkartenschreiber, zusammenbringen.

 

Quelle: MyPostcard.com / Mashup

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