CSI: NY 8.04 – Zwielicht

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Originaltitel: Officer Involved

Inhalt

(c) CBS
(c) CBS

Danny Messer erwacht mit starken Kopfschmerzen neben einer Leiche. Seine Kollegin Cooper vom Streifendienst kniet daneben und hat seine Waffe in der Hand. Zwei weitere Kollegen, die ebenfalls dabei waren, rufen den Rettungsdienst. Cooper sagt, sie habe sich zur Wehr setzen müssen, der Tote und zwei andere hätten den Polizisten aufgelauert und Danny mit einer Flasche niedergeschlagen. Das Opfer, Pete Miller, hätte einen Revolver gezogen, worauf sich Cooper mit Dannys Waffe zur Wehr setzte. Natürlich ist das ganze ein Fall für die Dienstaufsicht und Danny trifft das doppelt hart, denn er ist Coopers Vorgesetzter und wird der Umstände wegen hart rangenommen. Millers Revolver ist verschwunden, genauso wie seine Freunde.

Während die Ermittler noch am Fall dran sind, gibt es einen weiteren skurrilen Mord: Der Inhaber eines Schießstandes wird getötet. Das Besondere an seinem Schießstand war, dass der Inhaber selbst die Zielscheibe war. Man konnte seine Aggressionen abbauen, indem man mit einer Paintball-Waffe auf ihn schoss. Einer der Kunden hat allerdings mit einer echten Waffe auf ihn geschossen. Zur Überraschung der Ermittler handelt es sich dabei um die Waffe, mit der Pete Miller auf Officer Cooper geschossen hat…

Zitat

„Klingt nicht wie jemand, der einen Revolver zu einer Kneipenschlägerei mitbringt.“
Mac Taylor über das Opfer.

Medien

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Hinter der Geschichte

Einer der Täter hat Absinth getrunken. Der enthält Thujon, ein Nervengift, das Verwirrtheit auslöst.

Kritik – Achtung, Spoiler!
Die Politik hält wieder Einzug bei „CSI: NY“. Danny steht als Vorgesetzter in der Pflicht, noch dazu, da Cooper behauptet, er habe sie dazu überredet, bei der Untersuchung die Unwahrheit zu sagen. Das Spiel ist dabei so abgekartet, dass das ein Blinder sehen kann. Doch warum ist es so offensichtlich? Ganz einfach, weil es nur ein „Deus Ex Machina“ ist. Offenbar haben die Autoren verzweifelt nach einer Möglichkeit gesucht, Seargent Messer wieder zum Detective zu machen, so dass er wieder voll beim CSI mitarbeiten kann. Die gefundene Lösung resultiert in dem Handlungsbogen um Messer und Cooper. Dieser fängt zwar gut an, aber dieses Ende wirkt extrem aufgesetzt und künstlich. Mal ganz davon abgesehen, dass es sich hierbei um eine Form der alten Krankheit handelt, dass sich in Serien nichts ändern darf und Leute deswegen auch kaum Karrierefortschritte machen (man denke nur an Commander Riker aus „Star Trek – The Next Generation“, der mehrere Male die Beförderung zum Captain und ein eigenes Kommando ablehnte, einfach nur, weil er dann nicht mehr in der Serie hätte dabei sein können).

 

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