C.S.I. 9.07: Bestrafung nach Modell

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Originaltitel: Woulda, Shoulda, Coulda

Inhalt

(c) CBS
(c) CBS

Janel Rowe wurde erschossen, ihre Tochter Nora hat eine schwere Kopfwunde erlitten. Doch Nora lebt noch, also unternimmt der Rettungsdienst alles, um sie am Leben zu halten. Dabei verändern sie den Tatort stark. Greg Sanders und Riley Smith müssen sich durch die verwischten Spuren kämpfen und die Kugel finden, die Janel getötet hat. Brass findet heraus, dass der Ehemann nicht der ist, der er vorgibt zu sein: Er war vor einiger Zeit schon einmal Verdächtiger in einem Mordfall, wo es allerdings keine Leiche gab. Anschließend hat er seinen Namen geändert. Mit diesen Fakten konfrontiert präsentiert der Eheman einen weiteren Tatverdächtigen…

Nick Stokes ist bei einem Verkehrsunfall. Ein Wagen ist von der Straße abgekommen und in einen Baum gerast, der Fahrer Chase Bowman und sein Beifahrer Max Pole sind tot. Zunächst sieht es nach einem gewöhnlichen Unfall von Highschool-Jugendlichen, doch Doktor Robbins findet noch eine Schulterwunde bei dem Beifahrer, die zum Zeitpunkt des Unfalls entstanden sein muss, aber nicht zum Unfallmechanismus passt. Nick, Catherine und Hodges müssen den Hergang genau rekonstruieren…

Gil Grissom ist derweil im Gericht: Natalie Davis, die „Modell-Mörderin“ (aus „C.S.I.“ Staffel 7 und 8, beginnend mit „Mord nach Modell“) wird von der Staatsanwaltschaft für geheilt gehalten. Das heißt, sie soll aus der psychiatrischen Klinik ins Gefängnis verlegt werden, wo sie ihre Strafe antreten muss…

Zitat

„Das Leben hat eben Vorrang!“
Gil Grissom darüber, dass der Rettungsdienst den Tatort vor Eintreffen des CSI verändet hat

Medien

„CSI“ – Staffel 9 kann man hier bestellen:



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Hinter der Geschichte

Als Greg die fehlende Kugel in einem Telefonbuch findet, sagt er im englischen Original: „I let my fingers do the walk!“ (wörtlich übersetzt: „Meine Finger haben das Laufen übernommen.“) Dieser Spruch entstand, nachdem es durch die flächendeckende Einführung des Telefons nicht mehr nötig war, zum Geschäft eines Handwerkers zu gehen, wenn man eine Reparatur im Haus durchzuführen hatte, sondern man konnte im Telefonbuch nachsehen und ihn einfach anrufen (und die Finger sind „gelaufen“ im Sinne von: man musste die Telefonnummer raussuchen). Dieser Satz ist in der deutschen Fassung genial mit „Ohne ‚Ö‘ fehlt Dir was!“ übertragen, was der Werbespruch des „Örtlichen Telefonbuchs“ der Deutschen Telekom war.

Als der Officer bei dem Verkehrsunfall bemerkt, dass wenigstens der Fahrer angeschnallt war, erwähnt Nick den „Peltzman-Effekt“. Dieser ist nach Samuel Peltzman benannt, einem Wirtschaftswissenschaftler. Er entwickelte eine Theorie, dass Autofahrer riskanter fahren, je mehr Sicherheitsvorkehrungen in die Fahrzeuge eingebaut sind.

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