C.S.I. 10.05: Sport und Mord

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Originaltitel: Bloodsport

Inhalt

(c) CBS
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Am Morgen nach einem sehr erfolgreichen American-Football-Spiel wacht der Trainer der siegreichen Mannschaft, Coach Miller, mit schweren Verletzungen auf. Wie ferngesteuert steht er auf und geht der Morgentoilette nach, bevor er beim Zeitungholen vor der Tür seines Hauses zusammenbricht und stirbt. Raymond Langston stellt fest, dass der ursprüngliche Tatort das Bett gewesen sein muss. Jemand ist in das Haus eingedrungen und auf den Trainer eingeschlagen, als dieser geschlafen hat. Er lebt auf dem Gelände der Universität, für die er trainiert hat und es gibt ein Problem: Da er alle Menschen, mit denen er zu tun hatte, als Familie ansah, hatte er einen Schlüssel im Garten versteckt, damit jeder jederzeit in sein Haus kann. Damit hätte jeder unbemerkt eindringen und den Mord begehen können. Anhand eines Fotos findet Catherine Willows heraus, dass eine Trophäe im Form eines Obelisken aus dem Schrank fehlt. Nick Stokes kann sie den Wunden zuordnen, die man Miller beigebracht hat. Wenn der Trainer mit seiner eigenen Trophäe erschlagen wurde, kommt nur ein persönliches Motiv in Frage…

Sarah Sidle und Greg Sanders werden zu einem See gerufen, wo jemand ein versunkenes Auto entdeckt hat. Es handelt sich um einen Mietwagen, und auf dem Beifahrersitz angeschnallt befindet sich eine Leiche: Paige Hammer, 19 Jahre alt. Im Auto entdeckt Greg einen Revolver, aus dem ein Schuss abgegeben wurde. Die Kugeln passen zu einem ungeklärten Mordfall an einem gewissen Andrew Jimenez – und dessen Name taucht im Zusammenhang mit dem Mord an Coach Miller auf…

Zitat

„Selbst Götter haben Feinde.“
Catherine Willows

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Hinter der Geschichte

Der Trainer putzt sich schwer verletzt die Zähne, macht sich Frühstück und schüttet sich Kaffee in eine Tasse, bevor er die Zeitung holen geht. Von solchem Verhalten hat man bei Schädelverletzungen schon gehört. In diesem Fall liegt es daran, dass ein unbewusster Teil des Gehirns die Kontrolle übernommen hat, der für Erlerntes und Rituale zuständig ist. Es kann aber, gerade bei Unfällen, auch ein Schock der Auslöser dafür sein, dass Verletzte ihre eigene Situation falsch einschätzen.

Die Autoren sind ja bei „C.S.I.“ gern einfallsreich, aber zum wiederholten Mal handelt es sich hier um zwei Fälle, die separat beginnen und plötzlich irgendwie zusammenlaufen. Das wird langsam ein wenig zu häufig.

 

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