CSI: CYBER | 1.10 – #Medikamente #Gift

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Originaltitel: Click your Poison

Inhalt

(c) CBS
(c) CBS

In Cleveland, Ohio wird ein Mann überfahren. Er wurde beobachtet, wie er scheinbar orientierungslos auf die Straße gestolpert ist. Bei der Obduktion wird festgestellt, dass er ein Herzleiden hat, gegen das er eigentlich Medikamente nehmen sollte und das passende Medikament, gekauft in einer kanadischen Onlineapotheke, wird bei ihm auch gefunden. Nur gibt es da eine Unstimmigkeit: Das Medikament enthält keinen Wirkstoff, nur einen Mix aus Schmerzmitteln und Stimmungsaufhellern. Es sollte also nur eine Wirkung vortäuschen. Verkauft werden die Medikamente über eine dubiose Webseite, deren Anzeigen auf einer Krankheits-Infoseite erscheinen. Doch diese Anzeigen sind dort nicht geschaltet, man hat die Seite gehackt und die Werbung über ein anderes Banner gelegt. Die Frau des Opfers macht sich Vorwürfe, sie hat das billige Medikament gekauft, weil ihr Mann einen Herzinfarkt hatte und die beiden nach einer Tarifänderung der Krankenkasse sein Herzmedikament hätten selber bezahlen müssen, was sie sich nicht leisten konnten. Um den Ermittlern zu helfen, bringt sie alles mit, was sie über die Apotheke an Unterlagen hat, einschließlich der letzten Sendung, die einen Tag zuvor kam. Über den Frankierstempel erkennt Avery Ryan, dass der Brief in Texas abgeschickt wurde. Er hat allerdings keinen Absender. Brody Nelson und Daniel Krumitz können trotzdem herausfinden, wo der Brief frankiert wurde. Dort angekommen finden Ryan und Elijah Mundo allerdings nur eines Mittelsmann, der die Hintermänner nicht kennt. Während das CSI weiter ermittelt, kommt heruas, dass selbst die Ärztin einer großen Praxis für ihre Patienten ebenfalls Medikamente von der betrügerischen Apotheke bestellt hat, da derzeit Mangel an einem Grippemedikament herrscht. Es wird höchste Zeit, dem Betrüger das Handwerk zu legen…

Zitat

malvertisement – Infizierte Internetwerbung, die den nichtsahnenden Nutzer zu einer Seite mit Schadsoftware umleitet.

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Hinter der Geschichte

Die in der Episode erwähnten Medikamente heißen Tramizor, Damitrol, Anfedril, Lindrexia, Vyalvin und Nustrivia. Später wird noch „Doxaflu“ erwähnt. Laut Simon Sifter sind sie gegen unterschiedlichste Krankheiten, was uns betrifft, haben sie eine Gemeinsamkeit: Sie existieren nicht, auch wenn ihre Namen sehr gut ausgedacht sind.

ACHTUNG, SPOILER!

Die Komplizen werden bezahlt, indem sie an einem Spiel auf einer Online-Poker-Webseite teilnehmen. Ihr Boss verliert absichtlich und der Gewinn ist ihre Bezahlung. Ein ähnliches System hat ein anderer Autor auch schon einmal beschrieben: Ian Fleming. In dem James-Bond-Roman „Diamantenfieber“ zahlt eine amerikanische Gang ihre Handlanger aus, indem sie diese auf abgesprochene Pferderennen wetten lässt.

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