CSI: MIAMI | 10.14 – Stutenbisse

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Originaltitel: Last Straw

Inhalt

(c) CBS
(c) CBS

Ein Pferd rennt ohne Reiter auf eine Straße bei einer Koppel. Ein Autofahrer beobachtet das ganze und bemerkt Blut am Sattel, also ruft er die Polizei. Während Calleigh das Pferd beruhigt, folgt Ryan seinen Spuren zurück und findet eine Reiterin tot im Gras liegen. Sie war mit einem Seil an einem Baum aufgehängt gewesen und offensichtlich hat ihr Mörder das Pferd benutzt, um sie hochzuziehen. Als das Pferd durchging, öffnete sich ein Knoten und die tote Reiterin fiel zu Boden. Ihr Name war Cassidy Welles. Als Doktor Loman das Seil durchschneidet, um es der Spurensicherung zu geben, entdeckt er, dass das Opfer darunter eine Halskette getragen hat. Das ist in zweifacher Hinsicht ungewöhnlich: Zum einen hätte eine solche Kette sich beim Reiten irgendwo verfangen können, zum zweiten bildet der Anhänger der Kette die griechischen Buchstaben „Phi Gamma Alpha“, was auf eine Studentenverbindung hindeutet – doch das Opfer ist bereits Anfang 30. Weitere Spuren zeigen, dass Cassidy an diesem Morgen noch Sex hatte, entweder auf die brutale Weise oder „nicht einvernehmlich“, wie Eric sich ausdrückt. Bei einer ausgedehnten Suche im Umfeld des Tatorts kann der Stein gefunden werden, mit dem Cassidy niedergeschlagen wurde, sowie eine Reitgerte, die ein Initial trägt, das nicht mit Cassidys übereinstimmt. Und das bringt die Ermittler zur Universität – und zur Studentenverbindung Phi Gamma Alpha. Kurz darauf geschieht ein weiterer Mord, und wieder ist das Zeichen der Verbindung am Tatort zu finden…

Zitat

„Er wollte, dass sie leidet, und das hat er auch geschafft. Sorgen wir dafür, dass er es auch tut.“
Horatio Caine über den Mörder

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Hinter der Geschichte

Die Besitzerin des Stalls, in dem das Opfer ihr Pferd stehen hatte, Joana Toring, wird dargestellt von Bo Derek. Den Durchbruch als Schauspielerin erlebte sie in dem Film „Zehn – Die Traumfrau“ von Blake Edwards.

Achtung, Spoiler! In dieser Folge geht es um Mobbing und seine Folgen, und das Thema ist sehr gut aufbereitet. In der Realität ist es leider eher so, dass ein Mobbingopfer erfolgreich Selbstmord begeht. Die Mobber selbst werden mit den Folgen ihrer Taten selten bis gar nicht konfrontiert, ich selbst kenne einen Fall, in dem die Aufarbeitung eines Mobbingfalls von Klassenkameraden, in dem das Opfer sich selbst tötete, durch die entsprechende Schule aktiv verhindert wurde. Man fürchtete wohl um den guten Ruf. Horatio Caine fasst die Ereignisse der Episode insofern gut zusammen: Der Mörder tötete die Opfer, weil sie Mobber waren und fragt, ob Caine das nicht verstehen könne. Caine antwortet: „Verstehen kann ich das schon, aber es ist immer noch ein Verbrechen.“ Selbstjustiz ist auch keine Lösung.

 

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