CSI: MIAMI | 10.15 – Der Fluch der guten Tat

Originaltitel: No good Deed

Inhalt

(c) CBS

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Henry Duncan geht mit einem Standup-Paddleboard aufs Meer. Dort interessieren sich zwei Haie für ihn. Sie stoßen sein Board an, so dass er herunterfällt. Er ruft ein Speedboat um Hilfe, das sich in der Nähe befindet, doch das Boot überfährt ihn zweimal. Zwei Stunden später wird seine Leiche am Ufer angetrieben. Doktor Loman kann aufgrund der unterschiedlichen Spuren ziemlich eindeutig festlegen, dass Duncan absichtlich überfahren wurde. Das Boot wird kurz darauf gefunden, der Besitzer sagt aber aus, dass es ihm am Morgen gestohlen wurde. Eric findet Motoröl am Steuerrad, allerdings nicht in der Art, wie es für Rennboote verwendet wird, sondern für Fahrzeuge. Das lenkt den Verdacht auf seinen Sohn, der Motorradrennen fährt, doch er wiederum hat die Nachbarin in Verdacht. Die stellt sich als Prostituierte heraus und einer ihrer Kunden war ein Arbeitskollege von Duncan. Und jener berichtet davon, dass Henry, der in einer Unternehmensberatung arbeitet, bei einem Kunden Unregelmäßigkeiten entdeckt hat. Es ginge angeblich um Menschenleben. Als die Polizei Henrys Auto finden, kommt zu dem Fall noch eine Ebene hinzu…

Zitat

„Äh, Ryan, Du hast da… äh…“
„Spinat zwischen den Zähnen?“

Ryan Wolfe hat Fingerabdruckpulver auf der Wange – seine Kollegin entfernt es sanft…

Hinter der Geschichte

Als Walter Simmons ein verdächtiges Auto durchsucht, verhält er sich nicht unbedingt wie ein guter CSI: Er durchwühlt eine Tasche voller Beweise, hat aber keine Handschuhe an. Schließlich durchsucht er sogar die Anrufliste eines Mobiltelefons, ebenfalls ohne Handschuhe. Das mag eine Kleinigkeit sein, aber wie lässt uns Sir Arthur Conan Doyle durch seinen berühmten Detektiv Sherlock Holmes wissen? „Nichts ist so bedeutend wie Kleinigkeiten.“  Es sind diese Kleinigkeiten, die zeigen, dass man bei „CSI: Miami“ etwas… sagen wir mal… müde geworden ist mit der Zeit. Auch die Auflösung dieser Geschichte überzeugt nicht wirklich. Sie wirkt eher sehr aufgesetzt, mit einer erzwungenen Wendung am Ende. Zwar schließt sich der Kreis wieder ein wenig mit der letzten Szene, als Calleigh mit dem Sohn des Opfers spricht und erklärt, wie Duncan der Polizei helfen konnte, aber das bügelt die vorangegangenen Fehler nicht so wirklich aus.

Auch der Umstand, dass der Flirt zwischen Ryan und seiner Kollegin, der während der letzten Folgen aufgebaut wurde, etwas abrupt mit dem Auftauchen eines Freundes beendet wurde, wirkt gezwungen. Fast wie ein Sketch, bei dem man die ganze Zeit laut lachen muss, weil er so witzig ist, der dann aber in einer miesen Schlusspointe endet, die alles runterzieht.

 

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