Archiv für den Tag: 4. März 2017

Riesen-Ei und Nestbesetzer – Tipps für ein gelungenes Osterfest mit Kindern

Wie groß muss dann erst der Osterhase sein? Foto: djd/Ferrero

Wie groß muss dann erst der Osterhase sein?
Foto: djd/Ferrero

Vor allem Kinder freuen sich immer lange im Voraus auf das Osterfest. Zwar hat der Osterhase nicht das Format des Weihnachtsmanns, die Anzahl der Geschenke hält sich deshalb auch in Grenzen, doch die spannende Suche nach dem Osternest gleicht diesen Umstand wieder aus. Damit Ostern zum gelungenen Familienfest wird, sollten Erwachsene ihre Kinder gemäß ihres Alters in die Ostervorbereitungen mit einbeziehen.

So wird das Osterfest für den Nachwuchs zu einem echten Highlight:

– Wer mit kleinen Kindern Ostereier färben will, kann zu Zwiebelschalen greifen, die um die Eier gewickelt und dann mitgekocht werden. Genaue Anleitungen für diese natürliche Färbung finden sich im Internet. Direkt auf die Schale kann mit Filzstift oder Fingerfarben gemalt werden. Zudem bekommen Eier dank Tapetenkleister und Wollfäden ein buntes Kleid. Hübsche Sticker zum Aufkleben sind ebenfalls ein Hingucker.

– Eltern können mit ihren Sprösslingen Kresse in einem Topf auf dem Fensterbrett ansäen. So sehen die Kleinen, wie rasch die Pflänzchen wachsen und können das Ergebnis stolz beim Osterfrühstück über ihr Ei streuen und genießen.

– Damit das Osternest vom Nachwuchs auch gefunden wird, sollte es dem Alter entsprechend versteckt sein. Für kleinere Kinder kann man Verstecke in Sichthöhe wählen und mit Schokoladeneiern eine Spur legen. Größere Kids freuen sich über knifflige Verstecke wie hohle Baumstämme, leere Gießkannen, zwischen dichten Sträuchern oder unter Gartenmöbeln.

– Wem der obligatorische Schokohase zu langweilig ist, kann ein „Riesen-Ei“ von kinder Überraschung ins Osternest setzen. Im Ei für Jungs verstecken sich Spielsets von „HotWheels“. Für Mädchen gibt es Überraschungen aus der Welt von „My little Pony“. Zudem freuen sich die Kleinen über Knete, Buntstifte oder ein Bilderbuch.

– Eine tolle Möglichkeit, um einer Verwechslung der Nester etwa bei Geschwistern vorzubeugen, sind die mit „kinder Joy“ gefüllten „Nestbesetzer“ in vier verschiedenen Designs. Ins Osternest platziert, verrät die freche, plüschige Handpuppe durch ein Namensschild, wem der Osterschatz gehört. Und nach dem Fest wird sie ganzjährig zum Star im Kinderzimmer: als Figur des Kaspertheaters

Nach dem Mittagessen und dem Osterkaffee kann bei milden Temperaturen ein Ausflug in den Tierpark oder in den Zoo auf dem Programm stehen, denn dort gibt es um diese Zeit oftmals drolligen Nachwuchs zu bewundern.

Schmuddelwetter zu Ostern – kein Problem

Fällt der Osterausflug ins Wasser, können sich Groß und Klein die Zeit mit Spielen „Rund ums Ei“ vertreiben. Dabei ist der Eierlauf sehr beliebt: Zwei Spieler treten gegeneinander an und müssen mit einem Ei auf einem Löffel eine bestimmte Strecke zurücklegen. Wer es fallen lässt, beginnt von vorn. Gewonnen hat, wer das Ei als erster ins Ziel bringt. Kinder lieben auch den Wettkampf „Wer hat das härteste Ei?“: Die Spitzen von hartgekochten Eiern werden aneinander geschlagen – Sieger ist der, dessen Ei die Prozedur unbeschadet übersteht.

Quelle: djd/Ferrero

Frühlingsauftakt in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff: In Südtirol blühen Magnolien, Narzissen und Tulpen farbenfroh um die Wette

Über den Mix von Narzissen, Tulpen und Ranunkeln schweift in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff in Südtirol der Blick über den botanischen Garten bis zur Bergkulisse der Texelgruppe. Foto: djd/www.trauttmansdorff.it

Über den Mix von Narzissen, Tulpen und Ranunkeln schweift in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff in Südtirol der Blick über den botanischen Garten bis zur Bergkulisse der Texelgruppe.
Foto: djd/www.trauttmansdorff.it

Neben blühenden Mandelbäumen und exotischen Sträuchern verbreitet in Meran vor allem die überwältigende Blütenfülle der Magnolienbäume die Gewissheit, dass die graue Jahreszeit wieder einmal überstanden ist. Für alle, die sich jetzt nach Licht und Farbe sehnen, ist ein Ausflug in die Gärten von Schloss Trauttmansdorff bei Meran in Südtirol genau das Richtige. Denn hier wird der Frühling mit einem wahren Farbenrausch begrüßt. Tausende leuchtende Tulpen, Hyazinthen, Kaiserkronen, Magnolien, Vergissmeinnicht und Isländischer Mohn sorgen für den ersten blühenden Höhepunkt des Jahres.

80 bunte Gartenlandschaften

Für die üppige Blütenpracht zu Beginn der Saison wurde durch das Setzen hunderttausender Zwiebeln und Jungpflanzen gesorgt. Neben den „Emporkömmlingen“ aus der Zwiebel kleiden sich jetzt auch Kamelien und Rhododendren in ihr elegantes Gewand. Auf zwölf Hektar erwartet Besucherinnen und Besucher eine botanische Vielfalt, die ihresgleichen sucht. Zur Einstimmung lohnt sich ein virtueller Rundgang auf der offiziellen Webseite (siehe unten). Er gibt Einblick in die 80 bunten Gartenlandschaften mit ihren Pflanzen aus aller Welt. Die terrassenartig angelegten Gartenbereiche eröffnen immer wieder neue Perspektiven. Und vom sogenannten Matteo Thun’schen Gucker, einer Aussichtsplattform, genießt man den weiten Ausblick auf die beeindruckende Bergkulisse der Texelgruppe.

Gartenhighlights 2017

Ein Highlight im neuen Gartenjahr ist die internationale Gartenfotoausstellung „International Garden Photographer of the Year“ inmitten der Gärten mit Gartenimpressionen aus aller Welt. Eine beliebte Attraktion der Gärten von Schloss Trauttmansdorff ist im Übrigen das erste Tourismus-Museum des Alpenraums, das „Touriseum“ im ehemaligen Feriendomizil von Kaiserin Elisabeth. Unter dem Motto der Ausstellung „Auf die Pässe, fertig, los!“ wird der Parcours zum Schlosshof dabei zur Passstraße umgestaltet – mit Spitzkehren, Steigungen und Aussichtspunkten.

Natur, Kultur und Kunst

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff erstrecken sich auf einer Fläche von zwölf Hektar in Form eines natürlichen Amphitheaters über einen Höhenunterschied von 100 Metern. Vielfältige Themengärten, zahlreiche Erlebnisstationen und Künstlerpavillons sowie Blühhöhepunkte im Wandel der Jahreszeit machen aus den Gärten eine bunte Erlebniswelt zwischen Natur, Kultur und Kunst. 2013 wurde den Gärten die Auszeichnung zum „Internationalen Garten des Jahres“ verliehen. Informationen zu Öffnungszeiten und Eintrittspreisen gibt es unter www.trauttmansdorff.it.

Quelle: djd/www.trauttmansdorff.it