Die Geheimnisse der Ratsfrau und ihrer Magd: Das fränkische Weißenburg lässt sich am besten bei einer Stadtführung entdecken

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Mit "Zeitzeugen" in Weißenburg unterwegs: Auf unterhaltsamen Kostümführungen lüften die Ratsfrau Preu und ihre Magd Leni so manches Geheimnis. Foto: djd / Tourist-Information Weißenburg / Walter König
Mit „Zeitzeugen“ in Weißenburg unterwegs: Auf unterhaltsamen Kostümführungen lüften die Ratsfrau Preu und ihre Magd Leni so manches Geheimnis.
Foto: djd / Tourist-Information Weißenburg / Walter König

Eine stolze Hohenzollernfestung, antike Thermen, ein Römerkastell und eine historische Altstadt mit spätmittelalterlichen Fachwerkhäusern und barocken Bürgerhäusern: Als ehemalige Römer- und Reichsstadt hat das fränkische Weißenburg viele Sehenswürdigkeiten zu bieten. Der beste Weg, um die charmante Stadt zwischen den Urlaubslandschaften Fränkisches Seenland und Naturpark Altmühltal auf unterhaltsame Weise kennenzulernen, ist eine Stadtführung.

Wenn die Magd aus dem Nähkästchen plaudert

Das Angebot an solchen kulturellen Touren ist groß und richtet sich an Einzelbesucher wie auch Gruppen, alle Informationen gibt es unter www.weissenburg.de. Auf der Tour „StadtEntdecker“ beispielsweise erzählen die Gästeführer aus der bewegten Stadtgeschichte Weißenburgs und zeigen Besuchern nicht nur bekannte Wahrzeichen der Stadt wie das Ellinger Tor – eines der schönsten Stadttore Süddeutschlands – oder die spätgotische St. Andreaskirche, sondern auch versteckte Gässchen und Plätze. Der 52 Meter hohe Andreasturm etwa kann mit oder ohne Führung erklommen werden. Nach 178 Stufen beeindruckt der Blick aus der Türmerstube über die Dächer der Stadt. Viele Geheimnisse aus der Historie werden auf den verschiedenen Kostümführungen gelüftet – beim „StadtGeplauder“ sind es etwa die Ratsfrau Preu mit ihrer Magd Leni, die Gäste beim Rundgang durch die malerische Altstadt mit Tratschereien und Geschichten unterhalten. Den turbulenten Geschehnissen um 1800 in Weißenburg widmen sich die beiden Frauen auf der Tour „MuseumsGeplauder reloaded“ im Reichsmuseum.

Ausflüge in die Welt der Römer

In die Wellnesswelt des zweiten Jahrhunderts n. Chr. entführt Livia, die Frau des Thermenpächters. Geheimnisse, Leiden und Gelüste der Badegäste, aber auch die politische Lage der damaligen Zeit stehen im Mittelpunkt der Führung „BadeGeflüster“. Ganz nebenbei lernt man dabei auch die römischen Thermen kennen – eine der größten freigelegten Thermenanlagen in Süddeutschland. Fans römischer Geschichte können sich ebenso auf einen dreistündigen geführten Rundgang durch das „RömerMuseum“, die Großen Thermen und das Kastell Biriciana begeben. Auch die imposante Wülzburg hoch über der Stadt kann im Rahmen einer Führung entdeckt werden – Geschichten aus der Zeit der Hohenzollern gehören ebenso dazu wie ein Blick in den „Tiefen Brunnen“. Mit 143 Metern Tiefe gehört er zu den tiefsten von Hand gegrabenen Festungsbrunnen in Europa.

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Weitere Tipps für einen Besuch in Weißenburg

Bei einer Erkundungstour durch das mittelfränkische Weißenburg können auch diese Highlights auf dem Besuchsprogramm stehen:

– Apothekenmuseum in der historischen Einhorn-Apotheke mit Kräuterkammer.

– Bayerisches Limes-Informationszentrum im „RömerMuseum“, es präsentiert auf spannende Weise römische Geschichte und Kultur.

– „RömerMuseum“ (Neueröffnung am 15. März 2017): Es beherbergt einen der größten römischen Schatzfunde Deutschlands mit mehr als hundert kostbaren Exponaten.

– Rundgang mit dem Förster durch den Stadtwald.

– Planwagenfahrt im Stadtwald.

Bis Ende Oktober werden öffentliche Führungen zu und durch die Weißenburger Sehenswürdigkeiten angeboten. Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Stadt (siehe oben).

Quelle: djd / Tourist-Information Weißenburg

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