„Staustufe Rot“ auf den Autobahnen

ADAC-Stauprognose für das Osterwochenende 13. bis 17. April / Ferien und fast 400 Baustellen bremsen den Verkehr

Autobahn Staukarte Ostern 2017 - Quelle: ADAC

Autobahn Staukarte Ostern 2017 – Quelle: ADAC

Staualarm bereits zur Wochenmitte: Spätestens am Gründonnerstag füllen sich die Autobahnen und läuten damit das bisher stärkste Stauwochenende in diesem Jahr ein. Bis auf Hamburg haben alle Bundesländer Ferien, zudem werden viele Ausflügler unterwegs sein. Die meisten Autofahrer werden Richtung Süden oder an die deutschen Küsten reisen.

Die größte Staugefahr besteht am Gründonnerstag. Allerdings ziehen inzwischen viele Urlauber den Start in den Urlaub auf den Mittwoch vor oder warten damit bis Karfreitag. Am Karsamstag ist mit lebhaftem Verkehr auf den Fernrouten zu rechnen, am Ostersonntag dürfte der Verkehr weitgehend störungsfrei rollen.

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Für Staus und Wartezeiten sorgen mit Beginn des Frühjahrs wieder verstärkt die Baustellen. Derzeit sind auf den deutschen Autobahnen 387 Baustellen eingerichtet – rund zehn Prozent mehr als im April 2016.

Die Staustrecken:

• Großräume Hamburg, Berlin, Köln, Stuttgart, München
• A 1 Hamburg – Bremen – Dortmund – Köln
• A 2 Dortmund – Hannover – Berlin
• A 1 / A 3 / A 4 Kölner Ring
• A 3 Oberhausen – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg
• A 4 Dresden – Erfurt – Kirchheimer Dreieck
• A 5 Hattenbacher Dreieck – Karlsruhe – Basel
• A 6 Kaiserslautern – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg
• A 7 Hamburg – Hannover – Würzburg – Füssen/Reutte
• A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg
• A 9 München – Nürnberg – Berlin
• A 10 Berliner Ring
• A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen
• A 81 Stuttgart – Singen
• A 93 Kufstein – Inntaldreieck
• A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen
• A 99 Umfahrung München

Auf den Autobahnen und wichtigsten Fernstraßen im benachbarten Ausland werden die Autofahrer ebenfalls häufiger unfreiwillige Stopps einlegen müssen. Staus und Wartezeiten können zudem bei der Einreise von Österreich nach Deutschland nicht ausgeschlossen werden. Am stärksten gefährdet sind die drei Autobahnübergänge Suben (A 3 Linz – Passau), Walserberg (A 8 Salzburg – München) und Kiefersfelden (A 93 Kufstein – Rosenheim). Der ADAC rät den Urlaubern, aufgrund der Grenzkontrollen unbedingt gültige Ausweispapiere mitzuführen.

Quelle: ADAC

Badespaß bis zum Horizont – Eckernförder Bucht: Familienurlaub der kurzen Wege

Strände, so weit das Auge reicht: An der Eckernförder Bucht kommen alle, die das Wasser mögen, auf ihre Kosten. Foto: djd/LTO Eckernförder Bucht GmbH

Strände, so weit das Auge reicht: An der Eckernförder Bucht kommen alle, die das Wasser mögen, auf ihre Kosten.
Foto: djd/LTO Eckernförder Bucht GmbH

Weiße Sandstrände, die sich über eine Länge von vier Kilometern an die Bucht schmiegen. Flach abfallendes Wasser, in dem die Kinder nach Herzenslust toben können. Und nur einen Katzensprung entfernt ist die gemütliche Innenstadt, in der die Eltern derweil bummeln und shoppen können: Eckernförde bietet alles, was zu einem entspannten und erlebnisreichen Urlaub dazu gehört. Gerade bei Familien ist der beschauliche Ort an der Ostsee mit seinen zahlreichen Möglichkeiten sehr beliebt.

Vom Strand zur Stadt ist es nur ein Katzensprung

Schon die weiten Strände machen die Eckernförder Bucht bei Wasserfans jeden Alters beliebt. Sandburgen bauen, im Wasser toben, sich vielleicht auch einmal auf ein Surfbrett wagen – Abwechslung ist hier Programm. Shopping- und Freizeitmöglichkeiten finden sich im nahen Ortszentrum und rund um den beschaulichen Hafen. Damit bietet der Ferienort alle Zutaten für einen „Urlaub der kurzen Wege“. Aber auch das Hinterland kann sich im wahrsten Sinne des Wortes sehen lassen: Die Hüttener Berge bezaubern mit sanft geschwungenen Hügeln, knallgelben Rapsfeldern und jeder Menge Natur – die Ostsee fast immer in Blickweite. Radtouren und Wanderungen werden zum Erlebnis für die ganze Familie. Unter www.eckernförderbucht.de gibt es mehr Informationen und zahlreiche Tipps für die eigene Ferienplanung.

Erlebnisse am und auf dem Wasser

Zum maritimen Flair gehört auch der Bummel durch den kleinen Hafen: Hier schaukeln Segelyachten und Fischkutter im Takt der Ostseewellen und ziehen „Sehleute“ förmlich an. Zu einem attraktiven Bereich mit vielen Restaurants und Shoppingmöglichkeiten hat sich in letzter Zeit auch die „Hafenspitze“ entwickelt. Gelegentlich geht während der Sommermonate sogar ein Kreuzfahrtschiff in der Eckernförder Bucht vor Anker. Wer die Ostsee noch intensiver spüren möchte, kann auch einen eigenen Abstecher aufs Wasser wagen: ob beim Stand-up-Paddling, mit einem Segelboot oder auch bei einer urigen Tour mit einem ehemaligen Fischkutter, der jetzt für Urlauber zu Fangtörns aufbricht.

Vom Meer direkt in die Berge

Gerade noch relaxt in der Ostsee baden – und nur wenig später eine kleine „Gebirgstour“ starten. An der Eckernförder Bucht ist beides möglich. Alpine Dimensionen erreichen die Gipfel zwar nicht. Und doch beweisen die Hüttener Berge, dass Schleswig-Holstein gar nicht so flach ist, wie viele auf den ersten Blick vermuten würden. Der Naturpark bietet jede Menge Freiraum für individuelle Urlaubserlebnisse. Die letzte Eiszeit hat die charakteristische Landschaft mit sanften Erhebungen und tiefen Einschnitten geformt. Seen, Wälder und Moore prägen das Bild der „Berge“ – ebenso wie das Meer, dessen Klima man auch im Landesinneren spürt. Mehr Informationen gibt es im Internet (siehe weiter oben).

Quelle: djd/LTO Eckernförder Bucht GmbH