Archiv für den Tag: 18. April 2017

CSI 11.11 | Verschwendeter Mut

Originaltitel: Man Up

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Bei CSI ist nicht sehr viel los, deswegen betrachten sich Greg, David Hodges und eine Kollegin ein Bild, das auf einer Webseite gepostet wurde und angeblich ein Mordopfer zeigt. Sie diskutieren darüber, ob das Bild gestellt oder ob die Frau, die man dort auf Stahlröhren liegen sieht, wirklich tot ist. Nick kommt dazu und widerspricht Greg, der der Meinung ist, sie sei wirklich tot. Da die beiden so zu keinem Ergebnis kommen, fahren sie an die Stelle, wo sie vermuten, dass das Bild entstanden sein könnte, hinter dem Las Vegas Strip. Als sie dort ankommen, finden sie schon eine große Menschenmeute, die Fotos macht. Sie finden auch die Frau – und sie ist wirklich tot, erwürgt. Bei der genauen Untersuchung ergeben sich allerdings ein paar Merkwürdigkeiten: Auf dem Foto, das im Internet veröffentlicht wurde, hat die Frau ein anderes Kleid an. Außerdem liegt das Schlüsselband, mit dem sie erwürgt wurde, anders, entsprechend sind auch die Würgemale anders. Archie rekonstruiert die Meta-Daten des Bildes und bemerkt, dass es 24 Stunden vor dem Tod der Frau aufgenommen wurde. In ihrer Wohnung findet Nick das Kleid vom gestellten Fotos – und daran Zebrahaare…

Hodges bringt sein neues Motorrad zu Langston. Er hat es gerade erst gekauft, doch es läuft nicht richtig. Zunächst findet Langston heraus, dass Hodges reingelegt wurde, da das vermeintliche Schnäppchen aus allen möglichen passenden und unpassenden Teilen zusammengebaut wurde. Dann findet er eine abgetrennte Fingerkuppe. Ist das Motorrad eigentlich ein Tatort? Die Spuren ergeben, dass die Fingerkuppe nicht zu Blutspuren gehört, die sich auf dem Luftfilter finden. Das Blut lässt sich einem Opfer bei einem Verkehrsunfall mit zwei Bussen zuordnen. Aber da war kein Motorrad involviert…

Zitat

„Ein Ende hat die grause Not
Denn sie ist wirklich mausetot.“
Greg Sanders zitiert einen Klassiker

Werbung

Hinter der Geschichte

Einer der Männer, die in diese Geschichte verwickelt sind, wird von Catherine „Carrot Top“ genannt. Es handelt sich dabei um eine echte Person, Carrot Top heißt in Wirklichkeit Scott Thompson und ist Komiker, der im Luxor Hotel in Las Vegas auftritt.

Ein Verdächtiger, der in einem Kasino als Spartaner verkleidet herumlaufen muss, wird seines Kostüms beraubt. Als Greg ihn verhört, fragt er frustriert: „Wer verkleidet sich als Spartaner, wenn er nicht muss?“ Greg antwortet: „Mir fallen da 300 ein.“ Das ist eine Anspielung auf den Film / Comic „300„.

Bei dem gestellten Bild der Toten gibt es einen Filmfehler: Als Archie die Meta-Daten aufruft, kann man dort lesen: „Flash: did not fire“ (Deutsch: „Blitz hat nicht ausgelöst“). In der Szene, in der man sieht, wie das Bild gemacht wurde, ist auch kein Blitz zu sehen, doch auf dem Bild sieht man deutlich die Ausleuchtung und einen scharfen Schattenwurf einer hellen Lichtquelle aus der Richtung der Kamera. Mit anderen Worten: Das Bild wurde mit Blitz gemacht.

Das Zitat von Greg (siehe oben) lautet im Original:
„She’s not only merely dead,
She is most sincerely dead.“
Es stammt aus dem Film „Der Zauberer von Oz“ und wird dort vom Gerichtsmediziner der Munchkins (dargestellt von Meinhardt Raabe) vorgetragen. Er bestätigt damit, dass die böse Hexe des Ostens tot ist.

 

Giganten der Urzeit: Im Dinopark im Naturpark Altmühltal wartet eine faszinierende Zeitreise

Im Dinosaurier-Freilichtmuseum treffen die faszinierten Besucher auf über 60 große und kleine Dinosauriermodelle. Foto: djd/Naturpark Altmühltal/Sascha Kletzsch

Im Dinosaurier-Freilichtmuseum treffen die faszinierten Besucher auf über 60 große und kleine Dinosauriermodelle.
Foto: djd/Naturpark Altmühltal/Sascha Kletzsch

Der Naturpark Altmühltal ist eine außergewöhnlich abwechslungsreiche Landschaft. Sie ist geprägt von den sonnigen Liegewiesen des Altmühlsees bei Gunzenhausen und von den steil aufragenden Felswänden des Donaudurchbruchs bei Kelheim. Immer wieder thronen romantische Burgen hoch über dem Tal, idyllische Städte und reizvolle Seitentäler prägen das Bild. Der Naturpark hat aber auch eine ganz spezielle Attraktion zu bieten: den Dinopark Altmühltal bei Denkendorf.

Vom Saurierskelett zum Saurierfossil

Im Dinosaurier-Freilichtmuseum begibt man sich auf einem 1,5 Kilometer langen Erlebnispfad durch den Wald auf eine spannende Reise durch die verschiedenen Erdzeitalter – vom Erdaltertum über Trias und Jura bis in die Kreidezeit und die Erdneuzeit. Auf die Besucher warten über 60 große und kleine Dinosauriermodelle. In einer schlammigen Senke etwa kann man die vermodernden Überreste eines T-Rex entdecken. Ein winziger Raubsaurier tut sich gerade an dem verwesenden Fleisch gütlich – bald werden vom „König der Urzeit“ nur noch die blanken Knochen übrig sein. Wurden diese Knochen von Schlamm bedeckt, der sich im Laufe von Jahrmillionen zu festem Gestein wandelt, konnte das Skelett zum Fossil werden.

Im Dinopark wird man oft überrascht durch das plötzliche Auftauchen der lebensgroßen Giganten der Urzeit. Anschaulich lernt man sie auch als liebevolle Eltern kennen oder erfährt, dass die aus dem Film „Jurassic Park“ bekannten Velociraptoren ein Federkleid trugen. An einer Aktivstation kann man seine Schnelligkeit mit der eines Raubsauriers und eines Pflanzenfressers messen. Alles Wissenswerte hat das Informationszentrum Naturpark Altmühltal unter www.naturpark-altmuehltal.de/fossilien zusammengestellt.

Fossilien sammeln – und spannende Reisen in die Erdgeschichte

Fünf Steinbrüche und Fossilien-Sammelstellen im Naturpark laden zur spannenden Schatzsuche ein. Gefährliche Raubfische und Meeresschnecken, Flugsaurier und urzeitliche Insekten lauern als Versteinerungen zwischen den Solnhofener Platten. Auch junge Hobbyforscher können die weichen Gesteinsschichten ohne Probleme mit Hammer und Meißel bearbeiten.

Museen im Naturpark öffnen Fossilienfans zudem ein Fenster in die Welt des Jura. Das Museum Solnhofen etwa lädt bei den Fossilientagen am 5. und 6. August 2017 zur Schatzsuche für Kinder und zur Fossilien- und Mineralienbörse ein. In Eichstätt führt der Fossilienpfad hinauf zum Jura-Museum auf der Willibaldsburg, das Museum Bergér zeigt unzählige versteinerte Ammoniten, Insekten, Saurier und Urzeitfische. Der Geoweg Urdonautal entführt auf 21 Kilometern in die flussgeschichtliche Vergangenheit des Naturparks.

Neuer Star im Fossilienland

Dass das neue Dinosaurier-Freilichtmuseum Altmühltal bei Denkendorf im Naturpark Altmühltal zuhause ist, ist kein Zufall: Als Heimat des Archaeopteryx ist die Fossilienregion berühmt, gefunden wurden Versteinerungen des Urvogels nur hier. Nun gibt es ein weiteres Exemplar zu bestaunen – die Nummer 12 ist eine echte Sensation. Dieses Exemplar ist der jüngste und erst zwölfte Fund seiner Art – und der erdgeschichtlich älteste. Die Gesteinsschichten, in denen der Sammler den Urvogel fand, sind 200.000 bis 300.000 Jahre älter als die Schichten, aus denen die vorherigen Funde stammen. Womöglich fand die Evolution vom Dinosaurier zum Vogel also viel früher statt als angenommen. Mehr Informationen gibt es unter www.naturpark-altmuehltal.de und www.dinopark-bayern.de.

Quelle: djd / Naturpark Altmühltal