CSI: CYBER 2.10 | #RobinHood #Geldopfer

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Originaltitel: Shades of Grey

Inhalt

(c) CBS

(c) CBS

Ein Geldautomat in Sichtweite des FBI-Gebäudes spuckt unkontrolliert Geldscheine aus. Brody beobachtet ein Geschwisterpaar, die versuchen, die Geldscheine zu schnappen, als plötzlich ein Mann erscheint und das Feuer eröffnet. Andy Wilcox stirbt, seine Schwester bleibt unverletzt. Brody, der noch zu helfen versucht hat, nimmt die Sache ebenfalls mit. Krumitz untersucht den Bankautomaten und stellt fest, dass er gehackt wurde. Nicht nur wurde dadurch die unkontrollierte Geldflut ausgelöst, sondern auch die Kamera des Automaten abgeschaltet. Es gibt also keine Aufzeichnungen über den Mord. Die Cyber-Abteilung des FBI übernimmt den Fall. Die Ermittler finden heraus, dass der Hack ausgelöst wird, wenn eine Bankkarte in den Automaten eingeführt wird. Aber nicht jede Bankkarte, nur die von Leuten, deren Konto sehr wenig Deckung aufweist. Im Fall von Andy Wilcox hat der Automat 10.000 Dollar ausgespuckt, die seinem Konto nicht belastet wurden. Offenbar will der Hacker den Reichen nehmen, um es den Armen zu geben. Als die Bank die Automaten lahmlegt, geht der Hacker direkt an die Konten und schreibt ihnen Geld gut. Die nächste Stufe der Eskalation: Geld wird aus einem Geldtransporter auf die Straße geworfen…

Auf der Liste der Kandidaten für eine Auszahlung steht auch Elijah Mundo. Der stellt entsetzt fest, dass sein Konto fast leer ist. Jemand hat sich da wohl bedient…

Raven Ramirez muss indessen zu einer Anhörung, in der entschieden wird, ob ihre Bewährungszeit beendet ist oder ob sie weitergeht. Raven überlegt sich, was sie dann tun wird…

Zitat

„Leute, das ist faszinierend! Seht Euch das an!“
„Oh ja, das ist ein Briefumschlag. Mit sowas haben wir früher Post verschickt!“
Daniel Krumitz und D.B. Russel

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Hinter der Geschichte

In dieser Geschichte wird ein Banktrick verraten, durch den Banken in den USA einigermaßen legal Überziehungsgebühren kassieren können, obwohl das eigentlich nicht nötig wäre: Sie buchen zuerst Schecks ab, die einem Konto belastet werden und schreiben am Schluss dem Konto den eingereichten Gehaltsscheck zu. Da die Belastungen bei vielen Menschen dazu führen, dass das Konto überzogen wird, obwohl eigentlich kurz darauf eine Gutschrift kommt, wird für jeden Scheck eine Überziehungsgebühr fällig. In der Episode ist von 35 Dollar die Rede. Mich persönlich wundert es, dass in den USA überhaupt noch so viel mit Schecks hantiert wird.

Kritik – Achtung, Spoiler!

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Die Episode endet extrem merkwürdig: Avery beantwortet in der Anhörung eine Frage der Richterin nicht, wodurch Raven zwei weitere Jahre Bewährung aufgebrummt bekommt. Raven ist verständlicherweise sauer, da sie noch kurz davor ihren Ex-Freund ans Messer geliefert hat. D.B. wischt das alles auf die Seite und meint, Raven wird Avery irgendwann nochmal dankbar sein. Das passt alles nicht zusammen. Offenbar kam für die Autoren die Variante, dass Raven freiwillig beim FBI bleibt, nicht in Frage, so dass sie diesen Konflikt herbeischreiben mussten, der am Haar herbeigezogen ist, das niemals dünner war.

 

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