Es „stormt“ in Husum: Die Theodor-Storm-Saison beginnt!

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Husum an der Nordsee feiert mit seinen Gästen das 200. Jubiläum
des Geburtstags seines Dichters Theodor Storm

Theodor-Storm-Büste (von Adolf Brütt) im Schlosspark, Husum - Bild © Tourismus und Stadtmarketing Husum GmbH

Theodor-Storm-Büste (von Adolf Brütt) im Schlosspark, Husum – Bild © Tourismus und Stadtmarketing Husum GmbH

„Storm-Stadt Husum“ – so lautet eine Bezeichnung für die gemütliche
Hafenstadt an der schleswig-holsteinischen Nordseeküste, in ewiger
Erinnerung an den berühmtesten Sohn der Stadt: Theodor Storm
(1817-1888). Am 14. September 2017 jährt sich der Geburtstag des
Schriftstellers und Juristen zum 200. Mal. Im Jubiläumsjahr „stormt“ es
daher in seiner nordfriesischen Heimatstadt, denn Husum ehrt den
Dichter 2017 mit einem umfassenden Programm.

Federführend für die zahlreichen Veranstaltungen im Storm-Jahr 2017
in Husum ist die Theodor-Storm-Gesellschaft. Die Schirmherrschaft für
die Veranstaltungen der Literatur-Gesellschaft hat der Ministerpräsident
des Landes Schleswig-Holstein, Torsten Albig, übernommen.

Programmhighlights im Frühjahr
Die Feierlichkeiten des „Storm-Jahrs 2017“ beginnen am 17. März
2017, 19 Uhr, mit der Eröffnung der Storm-Saison im Rathaus
Husum und der anschließenden Eröffnung der Jubiläumsausstellung
im Theodor-Storm-Zentrum
, denn ein Raum im Storm-
Museum in der Wasserreihe wird ab sofort der bekanntesten Storm-
Novelle, „Der Schimmelreiter“, gewidmet.

Nur einen Tag später, am 18. März 2017, präsentiert der Musiker
Stefan Gwildis seine Version des berühmten Textes im Schloss vor
Husum, für das noch einige wenige Restkarten beim Storm-Haus
erhältlich sind. Die 80-minütige Lesung mit Musik hat bei ihrer Uraufführung
in Hamburg bereits das Publikum begeistert.

Am 2. April 2017 ist „Theodor Storms Chor von 1843“ in einem
Konzert in der Stadtkirche St. Marien zu erleben. „Ein deutsches
Requiem“ von Johannes Brahms steht auf dem Programm. Der
renommierte Chor wurde einst von Theodor Storm selbst – ursprünglich
als „Singverein“ – in Husum gegründet.

Am 18. Mai 2017 wird die neue Dauerausstellung zu Leben und
Werk Theodor Storms
sowie die Sonderausstellung „Was macht
der Poet: Theodor Mommsen und Theodor Storm 1817-2017“
im
Storm-Haus eröffnet. Die Sonderausstellung widmet sich dem
besonderen Verhältnis von Theodor Storm zum gleichaltrigen Historiker
und Nobelpreisträger Theodor Mommsen, der unweit von Husum,
in Garding, geboren wurde. Die Ausstellung ist bis zum 31. Oktober
2017 zu sehen.

Programmhighlights im Herbst
Der zweite Veranstaltungsschwerpunkt des „Storm-Jahrs“ liegt im
September, rund um den eigentlichen Geburtstag von Theodor Storm
(14. September 1817). Der Ehrentag wird mit einem Festakt am
14. September 2017 im Rathaus Husum begangen.

Für alle Freunde von Sonderstempeln und Briefmarken sind am 14.
September 2017 im Garten des Storm-Hauses die Ausgabe einer
Gedenkganzsache und Sonderpoststempel erhältlich.

Im Rahmen der Internationalen Jahrestagung der Storm-Gesellschaft
in Husum, weithin bekannt als „Storm-Tagung“ (7. bis 10. September
2017), die 2017 unter dem Thema „Storms Wissen“ steht, findet die
Premiere des Theaterstücks „STORM – das Meer – die Geister –
DU“
am 9. September 2017 im Schloss vor Husum statt (Premiere für
die Öffentlichkeit: 10. September 2017; weitere sechs Termine sind
geplant). Der Regisseur Frank Düwel inszeniert mit einem Theaterensemble
aus lokalen Laiendarstellern und dem Schauspieler Wolfgang
Häntsch ein ungewöhnliches Theater-Projekt, in dessen Mittelpunkt
die Lyrik Storms steht.

Das ganzjährige Programm der Theodor-Storm-Gesellschaft im
Jubiläumsjahr wird durch Führungen, Lesungen, Musik- und Theaterabende
und die ganzjährig geöffnete Museumsausstellung im Storm-
Haus im Theodor-Storm-Zentrum ergänzt. Die Theodor-Storm-Gesellschaft
gilt als eine der größten literarischen Vereinigungen Deutschlands,
mit Mitgliedern in aller Welt.

Rund um Storm im Jahr 2017

Verschiedene weitere Veranstaltungen begleiten das Storm-Jahr 2017
in Husum:

Auf den regelmäßigen Husumer Stadtführungen, die zwischen dem 14.
März und dem 31. Oktober 2017 von montags bis samstags um 14.30
Uhr stattfinden (Treffpunkt: vor der Tourist Information Husum, Historisches
Rathaus, Großstraße 27), lernen die Gäste die Heimatstadt des
Dichters sowie zahlreiche Gebäude und Orte in Husum kennen, die im
Leben und in den Werken des Schriftstellers eine Rolle spielen.

Noch bis zum 14. Mai 2017 ist in der Sonderausstellung „Und seitab
liegt die Stadt“ im „Nordfriesland Museum. Nissenhaus Husum“ eine
Sammlung aquarellierter Federzeichnungen von Husumer Häusern
aus der Zeit Theodor Storms zu sehen. Die Sammlung erhielt der
Dichter anlässlich seines 70. Geburtstags als Geschenk.

Im Schloss vor Husum wird vom 16. Juli bis 10. September 2017 eine
Sonderausstellung grafischer Blätter zu Storms Schimmelreiter
präsentiert.

Vom 23. September bis 1. Oktober 2017 finden in Husum die alljährlichen
„Pole Poppenspäler Tage“ statt. Bei diesem renommierten
Figurentheaterfestival in der Tradition des Puppenspielers aus Storms
bekannter Novelle „Pole Poppenspäler“ ist auch 2017 wieder mit einem
zauberhaften Programm jenseits des „Kasperletheaters“ zu rechnen.

Auch bei den Husumer Filmtagen (28. September bis 4. Oktober 2017)
– das zweitälteste Film-Festival Schleswig-Holsteins – wird Theodor
Storm einen wichtigen Programmschwerpunkt darstellen.

Weitere Veranstaltungen in der Adventszeit, so das literarisch-kulinarische
Weihnachtshighlight „Weihnachten zu Gast bei Theodor-Storm“
(2. und 9. Dezember 2017), runden das Angebot in Husum im Storm-
Jahr 2017 ab.

Zu Theodor Storm

Kaum eine Stadt ist so unweigerlich mit ihrem Dichter verbunden wie
Husum, nicht zuletzt deshalb, weil Theodor Storm seiner Heimatstadt
das Gedicht „Die Stadt“ widmete. So begegnet man den Spuren des
Schriftstellers aus Husum, der dem Realismus zuzuordnen ist, auf
Schritt und Tritt in der nordfriesischen Kreisstadt, in der er am 14.
September 1817 im Haus Markt 9 das Licht der Welt erblickte.

Sein Lebensweg führte Storm jedoch auch an zahlreiche andere Orte
und er lernte Menschen anderer kultureller Einflüsse kennen. Zu
seinen literarischen Freunden gehörte der Neuruppiner Theodor
Fontane (1819-1898) ebenso wie der Schweizer Gottfried Keller (1819-
1890), der russische Autor Iwan Turgenjew (1818-1883) oder der in
Garding auf der Halbinsel Eiderstedt geborene spätere Historiker und
Literaturnobelpreisträger Theodor Mommsen (1817-1903).

Storms Werke, allen voran die berühmte Novelle „Der Schimmelreiter“,
wurden in zahlreiche Sprachen – darunter auch Japanisch und
Chinesisch – übersetzt, im Theater und der Malerei in Szene gesetzt,
und mehrfach verfilmt – sogar als „To-Go-Version“ mit Spielzeug-
Figuren.

Allerdings hat Storm nicht nur literarische Spuren hinterlassen, sondern
ist längst im Alltag angekommen: Des Dichters Name und Werk zieren
Straßen und Plätze, Schulen, Hotels, Ferienwohnungen und Schiffe
und sogar Hochprozentiges. Das berühmte Profil schmückt Schlüsselanhänger und T-Shirts und sein Werk und seine Lebensstationen sind Ankerpunkte für Reiseangebote für alle Generationen und verschiedene Interessen.

Zum 200. Jubiläum ist kürzlich das Buch „Theodor Storm zum 200.
Geburtstag – Aufsätze, Untersuchungen, Dokumente” erschienen,
verfasst vom Storm-Forscher Prof. Dr. Karl Ernst Laage, der weltweit
als der Begründer der modernen Storm-Forschung gilt.

Weitere Informationen zum Storm-Jahr 2017 in Husum

Informationen und Reise-Angebote rund um Theodor Storm und die
Veranstaltungen im Storm-Jahr 2017 sind online zu finden unter
www.husum-tourismus.de/storm. Weitergehende Informationen zu
Leben und Werk des Dichters sowie die Veranstaltungen der Storm-
Gesellschaft Husum sind auf den Internetseiten der Storm-Gesellschaft
unter www.storm-gesellschaft.de veröffentlicht.

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Quelle: Tourismus und Stadtmarketing Husum GmbH

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