Festival „Theater der Welt“ vom 25. Mai bis 11. Juni in Hamburg

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Der Glaube an eine weltoffene, kosmopolitische Gesellschaft und der Respekt vor der Vielfalt ihrer Kulturen und Künste war der Kerngedanke von „Theater der Welt“ von Beginn an und heute mehr denn je. Mit seiner 15. Ausgabe kehrt das Festival des Internationalen Theaterinstituts (ITI) an den Ort seiner Entstehung zurück und findet vom 25. Mai bis 11. Juni bereits zum dritten Mal in Hamburg statt. Mit über 330 Veranstaltungen ist es das größte internationale Theaterfestival Deutschlands.

Das Festival „Theater der Welt“ zeigt vom 25. Mai bis 11. Juni 45 Produktionen aus allen fünf Kontinenten und eine enorme Vielfalt von Theaterformen: Schauspiel, Performance, Tanztheater, Musiktheater, inszenierte Konzerte, Installationen und site-specific Veranstaltungen im öffentlichen Raum. Mit 27 Ur- und Erstaufführungen besteht mehr als die Hälfte des Programms aus neuen Produktionen. Ergänzt wird es durch Eigenproduktionen vom Hamburger Thalia Theater und Deutschlands größter freier Spiel- und Produktionsstätte Kampnagel. Über die Programmschiene „Global meets local“ sind dazu zahlreiche weitere Hamburger Kulturinstitutionen und -initiativen in das Festival eingebunden. Flankiert wird das „Theater der Welt“ in 2017 außerdem von einem umfangreichen Diskurs- und Musikprogramm. Mit über 330 Veranstaltungen ist es das größte Festival seiner Art, das in Deutschland bisher stattgefunden hat.

Hamburgs Kultursenator Dr. Carsten Brosda: „Das Festival „Theater der Welt“ zeigt uns die Vielfalt des zeitgenössischen Theaters, mit einem Programm, das gleich in mehrfacher Hinsicht Grenzen überschreitet: Grenzen von Genres und Sparten, Grenzen von Ländern und Regionen, Grenzen von Kunst und Kultur zu dem, was vermeintlich außerhalb dessen steht. Das Festival lädt die Welt ein, nach Hamburg zu kommen und uns zu zeigen, was sie bewegt, was wichtig ist, was uns vielleicht trennt, aber auch, was uns verbindet. Der Hafen als Ort des interkulturellen Austausches und der Verständigung könnte als Programmschwerpunkt nicht besser gewählt sein.“

„Mit ‚Theater der Welt 2017‘ findet das größte internationale Theaterfestival statt, das es in Hamburg je gegeben hat. Das Gesamtprogramm vereint das Lokale und das Globale und präsentiert zugleich ein vielfältiges Spektrum weltweiter Theaterentwicklungen. Erstmals hat das Festival ein Thema: den Hafen. Der Hafen ist zugleich Spielort und Denkfigur des künstlerischen Programms. 18 Tage lang sind Zuschauer und Künstler aus aller Welt und Hamburg eingeladen, ein Gegenmodell zum gegenwärtigen Zeitgeist von Nationalisierung und Abschottung zu leben. Zugleich erinnert „Theater der Welt“ wenige Wochen vor dem G 20 Gipfel mit künstlerischen Mitteln daran, dass eine gerechte Weltinnenpolitik nur im Respekt vor der Vielfalt der Kulturen möglich ist“ ergänzen die künstlerische Leitung Amelie Deuflhard, Sandra Küpper, Joachim Lux und András  Siebold.

Der Hamburger Hafen ist thematischer Ausgangspunkt: Er ist Ort von Ankunft und Aufbruch, Umschlagplatz für den weltweiten Verkehr von Menschen, Ideen und Waren, ein poetisch aufgeladener Ort – Untersuchungsraum und Denkfigur für die Künstler der Welt. Fragen von Globalisierung und Handel, von Flucht und Migration spielen im Programm eine erhebliche Rolle. Der Hafen ist aber nicht nur Thema, sondern neben den Mutterhäusern Thalia Theater und Kampnagel auch zentraler Spielort des Festivals. Bespielt wird das Areal um den Baakenhöft in der HafenCity mit dem Kakaospeicher am ehemaligen Afrikaterminal, dem Schiff MS Stubnitz, dem Thalia Zelt und dem Festivalzentrum HAVEN. Darüber hinaus sind die Elbphilharmonie, der Kulturort Oberhafen, verschiedene Orte in der HafenCity,  und auch einige Wasserwege Locations des Festivals.

Die Höhepunkte auf einen Blick: Der Eröffnungsabend am 25. Mai bietet gleich zwei Highlights: Zum einen wird „Ishvara“, ein modernes Musiktheater, von dem chinesischen Shootingstar der internationalen Kunstwelt Tianzhuo Chen aufgeführt. Zum anderen wird der samoanische Großregisseur Lemi Ponifasio sein Musiktheaterprojekt „Children of Gods“ im Kakaospeicher aufführen. Ab dem 5. Juni zeigt der südafrikanische Regisseur Brett Bailey seine Installation „Santuary“ über Schutzräume für Geflüchtete. Aber auch große Tanzproduktionen werden gezeigt, unter anderen von dem brasilianischen Hip-Hop Choreografen Bruno Beltrão („Grupo de Rua“, 4. Juni – 6. Juni, Kampnagel) oder die Inszenierung „Du Désir D’Horizons“ von dem derzeit wichtigsten Choreografen Afrikas, Salia Sanou aus Burkina Faso. Das Sprechtheater bietet Highlights von dem belgischen Regisseur Ivo van Hove mit der französischen Version von Arthur Millers Klassiker „Blick von der Brücke“ oder dem australischen Back to Back Theatre, das in „Lady Eats Apple“ eine poetische Schöpfungsgeschichte inszeniert. Ein Theaterspaß für die ganze Familie ist die Revue „In 80 Tagen um die Welt“ nach Jules Verne im Thalia-Zelt. In der Elbphilharmonie wird Haydns „Die Schöpfung“ von der spanischen Performancegruppe La Fura dels Baus spektakulär in Szene gesetzt. Das komplette Programm und weitere Informationen unter www.theaterderwelt.de.

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Quelle: Hamburg Tourismus GmbH

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