Auf der Suche nach dem wilden Ende der Welt: „Ohne Plan durch Kirgisistan“ von Markus Huth

Bild: Penguin Verlag

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Kirgisien oder Kirgistan oder Kirgisistan?

Wie eine Reise durch das Land ohne Sehenswürdigkeiten zum bisher aufregendsten Abenteuer seines Lebens wird, beschreibt Markus Huth in seinem humorvollen Reisebericht »Ohne Plan durch Kirgisistan«. Darin gewährt der Journalist Einblick in eine faszinierende, viel zu wenig beachtete Kultur. Wussten Sie etwa, dass das kirgisische Volksepos »Manas« zwanzigmal so lang ist wie »Ilias« und »Odyssee« zusammen? Oder warum es sehr gefährlich sein kann, Witze über kirgisisches Essen zu machen?

Auch Markus Huth hat keine Ahnung, worauf er sich einlässt, als er mitten in einer Lebenskrise einwilligt, mit einem Freund nach Kirgisistan zu reisen. Ein wildes Abenteuer beginnt: Er wird von einem Taxifahrer verkauft und findet sich in einer Stadt wieder, in der ausschließlich alte deutsche Autos fahren. Er zittert vor den Taliban, muss beim kirgisischen Volkssport Tischtennis antreten und dann ist da auch noch die Sache mit dem Reiten. Trotzdem will er am Ende seiner Reise nicht mehr weg.

Ein mitreißender Bericht über eine Reise ans andere Ende der Welt, wo Ost und West, Sowjetismus und Moderne sich treffen – wunderbar erzählt, informativ und mit atmosphärischen Fotos bebildert.

Markus Huth, Jahrgang 1982, ist Autor und Fotograf. Er volontierte bei der Nachrichtenagentur dapd und studierte Geschichte und Archäologie in Berlin und Moskau. Er ist Chefredakteur des Reportage-Magazins Weltseher und hat schon viele entlegene Gegenden bereist, aber nirgends wäre er so gern geblieben wie in Kirgisistan. Derzeit lebt Markus Huth im bulgarischen Plovdiv.

Quelle: Penguin Verlag

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