Auf dem Wasser durch Mecklenburg-Vorpommern: Paddeln, segeln, schippern – die schönsten Touren rund um das Stettiner Haff

Anzeige
Der äußerste Südosten Mecklenburg-Vorpommers ist wie gemacht für Urlaub auf dem Wasser. Foto: djd/Tourismusverein Mönkebude/Klaus Prinz
Der äußerste Südosten Mecklenburg-Vorpommers ist wie gemacht für Urlaub auf dem Wasser.
Foto: djd/Tourismusverein Mönkebude/Klaus Prinz

Ganz gemütlich mit dem Floß durch die verschwiegene Flusslandschaft gleiten oder hart am Wind Kurs auf Usedom nehmen – rund um das Stettiner Haff sind die Möglichkeiten für Urlaub auf dem Wasser fast unbegrenzt. Von mehrtägigen Paddeltouren auf der Uecker bis zu kurzen Törns durch den äußersten Südosten Mecklenburg-Vorpommerns. Fünf Tipps für entspannte Ferien auf See.

Wasserwandern: Die Uecker ist Teil der „Pommerschen Flusslandschaft“ und führt auf rund 100 Kilometern größtenteils durch unberührte Natur von Prenzlau am Uckersee bis nach Ueckermünde. Fast jeder der kleinen Orte am Stettiner Haff hat schnuckelige Liegeplätze, an denen man Kanus mieten kann. Zum Beispiel Altwarp oder Eggesin. In Ufernähe warten sehenswerte Ausflugsziele, darunter das Freilichtmuseum „Ukranenland“ in Torgelow. Im Hafen von Ueckermünde kann die „Ucra“ besichtigt werden, eine original rekonstruierte Pommernkogge. Mehr Infos dazu gibt es unter www.ueckermuende.de.

Anheuern auf dem Zeesenboot: Die prächtigen Boote mit den roten Segeln sind die Wahrzeichen des Stettiner Haffs. Vom Fischerdorf Mönkebude aus sticht Käpt`n Alwin Harder regelmäßig mit seiner „Ghost“ in See. Neben kurzen Touren werden auch halb- und ganztägige Törns angeboten. Weil Seeluft hungrig macht: Frischen Räucherfisch gibt es im Ort in der Räucherei und Fischimbiss, der „Haffperle“. Erholung verspricht anschließend eine Auszeit in der Himalaya-Salzgrotte – alles Infos und Preise findet man unter www.moenkebude-salzgrotte.de.

Einmal Pirat sein: Highlight für kleine Seebären ist eine Piratenfahrt. Immer donnerstags (vom 29. Juni bis 7. September) heißt es „Leinen los“ im Hafen von Ueckermünde. Die Kleinen dürfen sich als Pirat verkleiden und gehen gemeinsam mit dem Käpt’n auf Schatzsuche, weitere Infos und Anmeldung unter www.moenkebude-salzgrotte.de.

Kuttertour: Von Altwarp aus, direkt an der polnischen Grenze, legt der historische Kutter „Lütt Matten“ immer freitags und sonntags ab und nimmt gern Besucher mit an Bord. Bei der Schaufahrt erfährt man Wissenswertes über die Fischerei und darf einen Blick in die Netze werfen. Nicht nur für Kinder ein lehrreicher Törn. Rundfahrten starten in der Saison jeweils Mittwoch – Sonntag. Mehr Informationen findet man unter www.luett-matten-altwarp.de.

Gemütlich flößen: Wer lieber entspannt schippert, geht in Eggesin an Bord eines Floßes und lässt sich von einem zertifizierten Naturführer erklären, was es an den Ufern von Uecker und Randow zu entdecken gibt. Mit etwas Glück lassen sich die Biber beobachten, die hier ihre Burgen bauen. Weitere Floßfahrten starten unter anderem von Penkun aus, zum Beispiel auf dem Schlosssee. Abgelegt wird am Freilichtmuseum. Weitere Infos gibt es auf www.penkun.de.

Anzeige

Petri Heil für Urlaubsangler

Zander, Brasse, Barsch, Hecht und Lachs sind ein guter Grund, die Angelroute mit ins Urlaubsgepäck zu packen. Sowohl das Haffgewässer als auch die Flüsse Uecker, Randow und Zarow sind artenreiche Reviere. Auch wer keinen Angelschein besitzt, darf hier die Köder auswerfen. Nötig sind dafür zwei Dokumente, ein Touristenfischereischein sowie die jeweilige Gewässerkarte. Erhältlich sind die Papiere zum Beispiel bei der Tourismusinformation von Ueckermünde und Mönkebude, mehr Informationen gibt es unter www.ueckermuende.de / www.moenkebude.de.

Quelle: djd/Tourismusverein Mönkebude

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.