Handwerk, Kunst und Historisches: Kulturelle Ausflugstipps in der Rhein-Main-Region

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In Leder gebundene Bücher gehören zu den Ausstellungsstücken im Deutschen Ledermuseum Offenbach. Foto: djd/AK FrankfurtRheinMain
In Leder gebundene Bücher gehören zu den Ausstellungsstücken im Deutschen Ledermuseum Offenbach.
Foto: djd/AK FrankfurtRheinMain

Wer durch Deutschland reist, trifft überall auf alte Kultur und gelebte Traditionen. Ob Künstler, Handwerkskünste oder historische Bauten – sie alle tragen zur kulturellen Vielfalt bei und sind oft prägend für eine Region.

Deutsches Ledermuseum Offenbach

Offenbach am Main war einst eine florierende Lederstadt. Davon kann man sich im Deutschen Ledermuseum überzeugen, in dem mehr als 30.000 Objekte aus allen Kulturen und Epochen zusammengetragen wurden (www.ledermuseum.de). Anlässlich des 100-jährigen Bestehens präsentiert das Museum unter anderem die multimediale und interaktive Sonderausstellung „Linking Leather – Die Vielfalt des Leders“.

Christian Schad Museum Aschaffenburg

Kunstinteressierten ist Christian Schad vor allem für seine „Schadographien“ bekannt – die Fotografie ohne Kamera, die Konturbilder auf lichtempfindlichen Platten erzeugt. Christian Schad (1894-1982) zählt zu den bedeutendsten Protagonisten der Moderne und der Neuen Sachlichkeit. 1942 kam er für öffentliche und private Aufträge nach Aschaffenburg und blieb dort bis zu seinem Lebensende. Das Christian Schad Museum in Aschaffenburg (www.christian-schad-museum.de) stellt ab Oktober 2018 die Künstlerpersönlichkeit und seine Werke vor.

Skulpturenpark Bingen

Wer durch die Bingener Innenstadt oder am Rheinufer spaziert, wird dort immer wieder auf künstlerische Skulpturen treffen, die zum Betrachten und Nachdenken anregen. „Nah und Fern“ ist das Motto der diesjährigen Skulpturen-Triennale in Bingen. Thematisiert werden etwa die Gemeinsamkeiten und Unterschiede fremder Kulturkreise, ebenso wie die Weiten des Weltraums im Gegensatz zur Nahsicht auf den Mikrokosmos. Kurze Erläuterungen zu allen Kunstwerken des Skulpturenparks sind per kostenloser App erhältlich (www.skulpturen-bingen.de).

Kulturmetropole Frankfurt am Main

Ein Muss für jeden Museumsliebhaber ist das Museumsuferfest vom 25. bis 27. August, eines der größten Kunst- und Kulturfestivals Europas. 22 Museen haben ihre Türen bis spät in den Abend geöffnet, und ein facettenreiches Bühnenprogramm sorgt für abwechslungsreiche Unterhaltung (www.museumsuferfest.de).
Mit Spannung verfolgen die Frankfurter derzeit auch die Bauarbeiten am DomRömer-Quartier und gleich nebenan am Historischen Museum Frankfurt (www.domroemer.de). Auf den historischen Grundrissen entsteht zwischen Kaiserdom und Römer die neue Altstadt. Alte Stadthäuser werden rekonstruiert, es entstehen verwinkelte Gassen und malerische Plätze. Im Herbst soll das gesamte Areal für die Öffentlichkeit zugänglich sein. Begleitend dazu präsentiert das Historische Museum dann die neuen Dauerausstellungen „Frankfurt Einst?“ und „Frankfurt Jetzt!“.

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Das Vulkaneum im Vogelsberg

Vor 19 Millionen Jahren begann die geologische Geschichte des Vogelsbergs. Über Jahrmillionen war die Gegend vulkanisch aktiv. Heute ist der Hoherodskopf, der Gipfel des Vogelsbergs, ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt. Mit dem „Vulkaneum“ in Schotten ist die Region nun um eine Attraktion reicher. Interessierte Besucher können hier mehr zur geschichtlichen Entwicklung des grünen Vulkans erfahren, der sich von einer öden Steinwüste in ein artenreiches dicht bewaldetes Gebiet gewandelt hat. Mehr Informationen dazu findet man auf www.vulkaneum.com.

Quelle: djd/AK FrankfurtRheinMain

 

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