Ausgeschlafen starten Urlaubsbeginn: Ausgeruhte Fahrer sind sicherer unterwegs

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Nur gut jeder dritte Autofahrer hält sich an die empfohlenen Pausenintervalle. Foto: djd/Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR)
Nur gut jeder dritte Autofahrer hält sich an die empfohlenen Pausenintervalle.
Foto: djd/Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR)

Bevor es in den Urlaub geht, überprüfen Autofahrer und Autofahrerinnen noch einmal Reifendruck und Ölstand, wissen den Verbandskasten am richtigen Ort, verstauen das Gepäck sicher und packen sich Proviant für die Fahrt ein. Der wichtigste Checkup kommt allerdings meistens zu kurz: die eigene körperliche Verfassung. Fahrer und Fahrerinnen sollten für ausreichend Schlaf insbesondere vor längeren Fahrten und für regelmäßige Pausen zwischendurch sorgen. Denn wer sich müde hinter das Steuer setzt oder während der Fahrt nicht regelmäßige Pausen macht, riskiert den sogenannten Sekundenschlaf.

Jeder Vierte ist schon einmal hinter dem Steuer eingeschlafen

Laut einer im Oktober 2016 vom Deutschen Verkehrssicherheitsrat (DVR) beauftragten TNS-Emnid-Umfrage sind rund 26 Prozent aller befragten Fahrer und Fahrerinnen schon mindestens einmal hinter dem Steuer eingeschlafen. Wer kurz einnickt, legt binnen drei Sekunden bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h über 80 Meter im Blindflug zurück. Die Wahrscheinlichkeit für einen solchen Sekundenschlaf steigt beispielsweise nach einem langen Zeitraum ohne Schlaf und in den frühen Morgenstunden zwischen vier und sieben Uhr, da hier die Einschlafneigung erhöht ist. Daher sollten Autofahrer und Autofahrerinnen sich nur ausgeschlafen ans Steuer setzen und von vornherein ausreichend Pausen einplanen.

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Kampagne „Vorsicht Sekundenschlaf“ macht auf Gefahren aufmerksam

Letzteres kommt der TNS-Emnid-Umfrage zufolge häufig viel zu kurz. Es gilt jedoch: Wer ausgeschlafen und konzentriert startet, schützt sich und andere Verkehrsteilnehmer. Wer während der Fahrt akute Müdigkeit hinter dem Steuer verspürt, sollte einen Kurzschlaf von zehn bis 20 Minuten halten oder – wenn das nicht klappt – sich an der frischen Luft bewegen und den Kreislauf in Schwung bringen. Die Kampagne „Vorsicht Sekundenschlaf“ macht genau hierauf aufmerksam. Sie wird unterstützt vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV). Weitere Informationen zur Kampagne und zum Thema gibt es unter www.dvr.de/vorsicht-sekundenschlaf.

Quelle: djd/Deutscher Verkehrssicherheitsrat (DVR)

 

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