CSI 12.16 | CSI Unplugged

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Originaltitel: CSI Unplugged

Inhalt

(c) CBS
(c) CBS

Ein Gewittersturm zieht über Las Vegas hinweg. Die Polizei wird darüber informiert, dass der fünfjährige Harper Riordan und sein Kindermädchen vermisst werden. Im Zimmer des Jungen gibt es Spuren von einem Kampf, Blutspritzer, Metallpartikel und einen Fingerabdruck. Alles geht ins Labor, doch in dem Moment schlägt ein Blitz in der Stromversorgung ein. Drei Kraftwerke fallen aus und der halbe Bundesstaat Nevada – einschließlich der Stadt Las Vegas – ist ohne Strom. Hodges und Henry stecken im Aufzug fest und natürlich funktioniert keines der Geräte in der Forensik. Entsprechend kann auch nicht auf irgendwelche Datenbanken wie AFIS oder IBIS zugegriffen werden, da die Computer genauso tot sind. Finn kann die Blutspuren vor Ort zwar deuten, aber es ist nicht klar, von wem das Blut stammt: Dem Jungen, dem Kindermädchen oder dem Entführer. Die Mitarbeiter im Labor sind gezwungen, auf altmodische Weise ihre Arbeit zu erledigen. Morgan und Greg Sanders bestimmen statt der DNS des Blutes die Blutgruppe. Dabei gibt es eine Überraschung: Harpers leibliche Mutter ist das Kindermädchen, Riordan Frau kam vor fünf Jahren unter mysteriösen Umständen ums Leben. Hodges und Henry improvisieren eine Materialuntersuchung im Aufzug mit den Materialien aus Hodges Koffer.

Währendessen durchsuchen Nick Stokes und Sarah Sidle den Garten der Riordans. Dabei finden sie einen Planeten, der zu einem Mobile aus Harpers Zimmer gehört und kurz darauf einen Teppich, der in dem Zimmer fehlt. Eingewickelt in den Teppich ist die Leiche des Kindermädchens. Bei ihr liegt ein Messer mit einem Zettel, auf dem steht: „Wir haben Harper“. Stellt sich die Frage: Gab es wirklich eine Entführung, oder soll das Ganze nur eine Straftat verschleiern?

„Wenn die Lichter nicht wieder angehen, finden wir das Kind in der Dunkelheit!“
– D.B. Russell

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Hinter der Geschichte

In der Folge wird Ketamin benutzt, um den Jungen zu betäuben. Morgan sagt in einer Szene, dass dieses Medikament in der Tiermedizin eingesetzt wird. Das ist allerdings nur die halbe Wahrheit, es wird auch – unter anderem unter dem Markennamen „Ketanest“ oder „Ketalar“ – in der Humanmedizin benutzt.

Die Folge spielt auf eine Besonderheit des amerikanischen Stromnetzes an: Es ist so verschaltet, dass eine Störung an einem Punkt große Gebiete ohne Strom dastehen lässt. 1965 beispielsweise hat so ein Stromausfall einen großen Teil von Connecticut, Massachusetts, New Hampshire, Rhode Island, Vermont, New York, New Jersey und dem kanadischen Bundesstaat Ontario betroffen. Er dauerte etwa 12 Stunden und ließ 30 Millionen Menschen im Dunkeln.

 

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