CSI 12.18 | Überfall aus dem Wunderland

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Originatitel: Malice in Wonderland

Inhalt

(c) CBS
(c) CBS

Las Vegas ist dafür berühmt, dass man dort auf ungewöhnlichste Weise heiraten kann. Ein paar der Möglichkeiten haben wir auch schon in anderen Folgen von „CSI“ gesehen, in dieser sehen wir eine neue: Die Hochzeit im Stil von „Alice im Wunderland“. Der Beamte, der die Trauung vornimmt, ist dabei als Raupe aus dem gleichnamigen Roman verkleidet, die Braut als Alice und der Bräutigam als der verrückte Hutmacher. Im Verlauf der Zeremonie kommen noch das weiße Kaninchen und die Grinsekatze dazu, allerdings nicht um der Hochzeit willen, sondern wegen des Profits: Sie überfallen die Hochzeitsgäste, erschießen den Bräutigam und sind innerhalb von fünf Minuten wieder verschwunden. Das alles reicht, damit die Bürgermeisterin den Undersheriff Conrad Ecklie aktiviert, der sich persönlich um den Fall kümmern soll. D. B. und Finn sind vor Ort. Laut Aussagen der Braut ging der Bräutigam dazwischen, als das weiße Kaninchen ihren Hochzeitsring haben wollte. Er bekam einen Schuss aus nächster Nähe ab. Aber als Doktor Robbins die Leiche untersucht, findet er im Schädel kein Projektil, sondern einen Knopf!

Während die Ermittler noch dabei sind, die Spuren zu sortieren und Verdächtige zu vernehmen, kommt es zu einem zweiten Überfall bei einer „Drive-Through-Hochzeit“. Auf der Suche nach einem verbindenden Element kommt Russell in den Sinn, dass bei beiden Hochzeiten die Ringe sehr teuer waren und beide Male die Räuber explizit auch den Ring haben wollten. Allerdings ist der Ring vom zweiten Überfall ein Unikat, das man nicht einfach so verkaufen kann. Warum wollten die Räuber also an die Ringe?

Während die Ermittlungen auf Hochtouren laufen, hat David Hodges ein Problem: Seine Mutter kommt zu Besuch. Er hat ihr aber erzählt, dass er eine Freundin hat, und zwar eine Kollegin aus dem Labor. Also fragt er bei den weiblichen Mitarbeitern herum, wer bereit wäre, für eine Stunde diese Freundin zu spielen. Ausgerechnet Morgan Brody fällt die Rolle durch einen Zufall zu. Die Situation gerät außer Kontrolle, als der Flug, mit dem Hodges‘ Mutter abreisen wollte, ausfällt und sie David, Morgan und ihren Vater zum Essen einlädt…

Doch, ich mag Hochzeiten, ich hatte schon zwei. Doch verheiratet sein ist eher nichts für mich.
– Finn

 

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Hinter der Geschichte

Einer der Verdächtigen auf der Hochzeit gibt seinen Namen als „Charles Dodgson“ an. Der Name ist falsch, da der Verdächtige eine Strafakte hat und schon mal im Gefängnis saß, aber das Pseudonym ist durchaus passend gewählt: Charles Dodgson ist der richtige Name von Lewis Carroll, dem Autor von „Alice im Wunderland„.

In dieser Folge bekommen wir wieder einmal eine sehr exakte Datumsangabe. Daher wissen wir, dass die Geschichte zwischen Freitag, dem 16. und Sonntag, dem 18. März 2012 spielt. Ausgestrahlt wurde die Folge erstmals am Dienstag, den 21. März 2012.

Hodges‘ Mutter wird dargestellt von Jaclyn Smith, die bekannt wurde durch ihre Hauptrolle in der Serie „Drei Engel für Charlie„.

Das Gedicht, das am Ende der Episode bei der Trauerfeier für den Bräutigam gelesen wird, stammt natürlich aus den „Alice“-Geschichten, in dem Fall aus dem zweiten Band „Alice hinter den Spiegeln“, es ist bekannt unter dem Namen „Das Walross und der Zimmermann“:

Die Sonne schien aufs Meer herab,
Sie schien mit aller Macht;
Gab sich die allergrößte Müh,
Dass sie das Meer zum Glitzern bracht –
Und das war seltsam, denn es war
Schon kurz vor Mitternacht.

 

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