CSI 12.21 | Der vierte Musketier

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Originaltitel: Dune and Gloom

Inhalt

(c) CBS
(c) CBS

Die Rennmeisterschaft „Las Vegas Desert Blast 200 Offroad“ in der Mohave-Wüste muss unterbrochen werden, als ein verunfallter und völlig ausgebrannter Wagen eines Teilnehmers gefunden wird. Bald stellt sich heraus, dass das kein gewöhnlicher Unfall war: Der Wagen ist besetzt mit Fahrer und Beifahrer gestartet, im Wrack liegt aber nur eine Leiche, die des Fahrers. Wo ist der Beifahrer abgeblieben? Und wurde bei dem Unfall und / oder dem Brand nachgeholfen? Das CSI sucht die unmittelbare Nähe des Fundorts ab und findet zunächst einen Helm, von dem ausgegangen werden muss, dass er dem Beifahrer gehört hat, dann ein Stück des Fahrzeugs, das sich beim Unfall gelöst haben muss. Auf diesem Trümmerstück sind Reifenabdrücke, also muss jemand nach dem Unfall vorbeigekommen sein. Doch dieser Unbekannte hat keinen Notruf abgesetzt und nicht geholfen. Sarah entdeckt schließlich auch, warum der Tank, der eigentlich aus einem Spezialmaterial bestand, beim Unfall beschädigt wurde und den Brand auslöste.

Inzwischen bringt der Rennleiter die Unterlagen: Fahrer und Beifahrer des Unfallwagens sind Tim und Paul White, der Teamleiter Doug White. Doch als die Ermittler in der Boxengasse nach dem Team schauen wollen, stellen sie fest, dass selbiges ebenfalls verschwunden ist, einschließlich ihres Lastwagens. Eine weitere Überprüfung ergibt, dass die Whites mit gefälschten Papieren unterwegs waren.

Doc Robbins findet die Todesursache: Ein Schädelbasisbruch, der vermutlich beim Aufprall entstand. Also war der Fahrer bereits tot, als sein Wagen in Flammen aufging. Außerdem litt er am Urbach-Wiethe-Syndrom, einer Erkrankung, die Gefühlsstörungen zur Folge haben kann. Wurde der Mann Rennfahrer, weil er keine Furcht spürte? Dazu passt auch, dass er im richtigen Leben Soldat war, ein Veteran. Endlich haben die Ermittler den richtigen Namen und einen Anhaltspunkt.

Greg hat ebenfalls eine neue Theorie: Das ganze war kein Unfall. Die Trümmer sind so weit geflogen, dass nur eine Sprengstoffexplosion in Frage kommt. Also hat jemand den Wagen manipuliert…

„Na dann: Auf die Plätze, fertig, los!“
-Nick Stokes

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Hinter der Geschichte

Das erwähnte Urbach-Wiethe-Syndrom gibt es tatsächlich, es handelt sich dabei um einen Gendefekt. Die Gefühlsstörungen kommen durch Verkalkungen der Amygdala zustande.

Im Gegensatz dazu gibt es den Film „Athrok der Eroberer“ („Athrok the Conqueror“), der „Drachenfilm“, der in einer Szene erwähnt wird, nicht. Er ist frei erfunden.

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