CSI | Staffel 12

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(c) CBS
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Nach dem Weggang von Laurence Fishburn als Raymond Langston musste ein neuer „Showrunner“ her. Ich finde die Entscheidung interessant, dass Marge Helgenberger nie aufgestiegen ist. Zwar war Catherine Willows Leiterin des CSI, als Langston dort arbeitete, aber wegen ihrer Verwicklungen in dessen Geschichte mit dem „Dick&Jane-Killer“ wurde sie wieder suspendiert. Auftritt Ted Danson als Diebenkorn „D.B.“ Russell.

Mit D.B. ist es den Autoren gelungen, eine neue, interessante Figur mit gewissen Eigenheiten zu schaffen, ohne ihn wie eine Kopie von Gill Grissom wirken zu lassen. Ted Danson gelingt es auch, D.B.s Autorität und Zuversicht gut rüberzubringen, kein Vergleich zu Sam Malone aus der Comedy-Serie „Cheers„, den er vor einigen Jahren verkörperte. Gleichzeitig gelingt es den Autoren, weiter gute Geschichten zu schreiben. Sicher gibt es mal schwächere und mal bessere Episoden, aber außer dem Finale, das den obligaten „Oh-mein-Gott-wer-wird-nächstes-Jahr-noch-mit-dabei-sein“-Cliffhänger endet, gibt es keine Folge, die richtig abstürzt. Es ist auch noch keine Müdigkeit bei den Autoren zu bemerken und auch kein Auf-der-Stelle-treten. Okay, die Staffel 12 hätte das auch nicht hergegeben, denn hier mussten mit D.B. und Finn, sowie Ecklies Tochter Morgan gleich drei neue Charaktere eingeführt werden. Es musste also irgendwie weitergehen.

Selbst die merkwürdige Konstellation, dass Conrad Ecklie mit Hodges‘ Mutter anbandelt, weil Hodges vor seiner Mutter Morgan als seine Freundin präsentieren will, ist ziemlich erfrischend. Mich persönlich freut es auch, dass Conrad sich von dem Unsympath der ersten Staffeln zu einem Menschen mit Charakter entwickelt hat.

So ist man doch gespannt darauf, wie es nun weitergeht.

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