CSI 13.20 | Der Stolz des Adlers

Originaltitel: Fearless

Inhalt

(c) CBS
(c) CBS

Alan Quinn ist das, was man wohl einen „personal coach“ nennen könnte, er motiviert Leute und verlangt viel Geld für Seminare in seinem „Tempel der Entspannung“. Doch mit der Entspannung ist es vorbei, als ausgerechnet Hodges‘ Verlobte in einer heißen Schlammquelle eine Leiche entdeckt. Und dummerweise ist sie nicht allein, als sie den Toten findet, sie hat sich die Quelle – und auch das Zimmer in Quinns Anlage – mit einem anderen Mann geteilt. Zwischen den beiden ensteht Distanz…

Der Tote ist unbekannt, er trägt Kleidung und ist mindestens schon 24 Stunden tot. David entdeckt Prellmarken, außerdem hat der Tote einen Schlag auf den Kopf bekommen. Ein Name ist auch bald ermittelt: Justin Wade, Mitarbeiter einer Pharmafirma, war zu einem Teambuilding-Seminar in der Anlage. Das war jedoch eher unfreiwillig, er hält zurecht nicht viel von diesen esoterisch angehauchten Seminaren. Weil er aber den Feuerlauf, also das Laufen über glühende Kohlen, verweigert hat, riskierte sein Team eine schlechte Bewertung. Es stellt sich heraus, dass er den Lauf wohl doch noch gemacht hat, allerdings dabei gestürzt ist und sich den Kopf angeschlagen hat. Dafür sprechen Reizungen der Atemwege, die von inhaliertem Rauch stammen könnten. Doktor Robbins stellt fest, dass das nicht der Fall ist: Wade stürzte, weil er eine allergische Reaktion erlitt. Aber worauf? Und wer hat ihn anschließend in die Schlammquelle geworfen?

„Demnach doch kein Unfalltod.“
„Mord im Paradies.“
Greg Sanders und D.B. Russell

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Hinter der Geschichte

Es geht unter anderem um Esoterik und Menschen, die die Krankheit von anderen ausnutzen, um Profit zu machen. Sehr schön wird in dieser Episode beispielsweise der so genannte „Feuerlauf“ entlarvt: Dieser hat nichts mit irgendeiner spirituellen Größe zu tun, sondern mit verschiedenen, wissenschaftlich erklärbaren Faktoren, die verhindern, dass ein Mensch sich dabei verbrennt. Genau so muss man den Schwurblern entgegen treten. Sie folgen abstrusen Theorien und halten Kranke von wirksamen Therapien ab, verteufeln diese als „böse Chemie“. Es ist wichtig, diesen Menschen Einhalt zu gebieten. Eine Anlaufstelle für kritische Menschen kann die „Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften“ sein, kurz GWUP.

 

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