CSI 14.02 | Geld, Gewalt und Gift

Originaltitel: Take the Money and Run

Inhalt

(c) CBS
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490.000 US-Dollar… so viel Geld ist im Pot eines Pokerspiels im „Four Kings“ kurz vor dem spannenden Höhepunkt. Der letzte Stich bringt den Betrag auf knapp 600.000 Dollar, den sich der Sieger auszahlen lassen will. Genau in dem Moment fällt der Strom aus und die Türen zum Spielsaal werden verriegelt. Dann wirft jemand Blendgranaten in den Raum, schießt einen Wachmann nieder, räumt den transportablen Safe leer und flüchtet auf einem Motorrad über den Strip, quer durch die Menschenmassen. Doch die Freude am Geld währt nicht lange: Als der Täter von der Polizei gestellt wird, dreht er um und fährt in die entgegen gesetzte Richtung, wo sich ihm ein Wachmann in den Weg stellt und schießt. Der Motorradfahrer stürzt und stirbt kurz darauf. David Philips stellt allerdings fest, dass er nicht an den Kugeln gestorben ist, da er keine Schusswunden hat. Und dann gibt es eine zweite Überraschung: Das Geld, das er bei sich hatte, ist falsch, respektive, es handelt sich um Spielgeld. Irgendwo zwischen dem Raub und der Flucht ist irgendwas passiert. Doktor Robbins findet einen Einstich in der Schulter, die Vermutung liegt nahe, dass der Mann an einer allergischen Reaktion gestorben ist. Aber worauf – und wer hat ihn mit dem Allergen vergiftet? Dann taucht eine Aufnahme einer Überwachungskamera auf. So wie es aussieht, gab es zwei Männer in Motorradkluft…

Greg und Morgan sind im Kasino zugange. Kein Zeuge kann sich an Details erinnern, da sie von den Blendgranaten verwirrt wurden. Lediglich eines ist klar: Robert Gentry, der Spieler, der bei der letzten Partie verloren hat, ist nicht mehr da. Dann meldet die Polizei, dass sie ihn gefunden haben – er sitzt im „Palermo“ und hat Kasinochips aus dem „Four Kings“ am Spieltisch eingesetzt…

„Im Kasino hat der Kerl doch eine Million Dollar eingesteckt. Wo ist das Geld?“
„Keine Ahnung. Ich würd‘ ihn fragen, aber ich glaube, er kann uns nichts mehr sagen.“
– Sarah Sidle und Nick Stokes

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Hinter der Geschichte

Nick spricht in der ersten Szene davon, dass der Dieb mit „über ’ner Million“ abgehauen sei. Das ergibt insofern Sinn, als in dem transportablen Safe, den die Wachleute reinbringen, mehr Geld vorhanden war, als letztlich für das Auszahlen nach dem Spiel benötigt wurde.

Das in der Folge erwähnte Medikament Rifampin ist ein Antibiotikum. Der Wirkstoff heißt Rifampicin.

Bei der Nahaufnahme des Toten, der später in einem Auto gefunden wird, hat sich ein Filmfehler eingeschlichen: Die Kamera zeigt den Kragen des T-Shirts, weil dort ein Stück abgerissen wurde. Dabei kann man deutlich sehen, dass der „Tote“ sich bewegt.

ACHTUNG, SPOILER! Was das Gift betrifft, das dem Motorradfahrer injiziert wurde, dieses stammt von der so genannten „Kettenviper“ (Daboia Ruselii). Schlangengifte enthalten Proteine, es ist durchaus nicht ungewöhnlich, darauf allergisch zu reagieren. Allerdings wäre der Motorradfahrer auch ohne die allergische Reaktion zum Tod verurteilt gewesen, denn das Gift der Kettenviper zerstört gewissen Blutbestandteile, so dass es durch eine so genannte Verbrauchskoagulopathie zu einer Gerinnungsstörung kommt. Da das Blut nicht mehr gerinnen kann, stirbt der Mensch an inneren Blutungen, hauptsächlich im Magen und im Gehirn, aber auch den Nieren.

 

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