CSI 14.03 | Heuern und – Feuer

Originaltitel: Torch Song

Inhalt

(c) CBS
(c) CBS

Bei einem Konzert ist ein Feuer ausgebrochen. Menschen auf der Flucht trampeln über andere Menschen hinweg. Als das CSI eintrifft, sind insgesamt vier Menschen tot, zwei davon Mitglieder der Band, die gespielt hat. Bei den ersten Ermittlungen stellt Nick fest, dass die Schalldämmung der Decke an verschiedenen Stellen Feuer gefangen und brennend heruntergefallen ist, was vermutlich die Massenpanik auslöste. Ein Opfer wurde zu Tode getrampelt, zwei starben durch Rauchgasinhalation, doch das dritte Opfer wurde mit einer Kette erwürgt. Als David Philipps die tote Bassistin untersucht, findet er mehrere Tätowierungen, die eindeutig zeigen, dass es sich bei ihr um eine Rassistin handelt, es sind mehrere Nazi-Runen und „White Pride“-Schriftzüge. Das macht die Anwesenheit des erwürgten Opfers umso merkwürdiger, dieser war nämlich Latino. Stellt sich die Frage, um was für eine Band es sich gehandelt hat, aber nicht einmal der Besitzer des Clubs, in dem das Konzert stattfand, kann das beantworten. Es kämen eben Bands zu ihm und er lässt sie auftreten. So verdient er sein Geld. Doch es gibt noch einen Grund für die Vergesslichkeit des Besitzers: Sarah findet heraus, dass die ganze Band der Neonazi-Szene angehört. Aber der Drummer ist verschwunden. Nick und Finn entdecken mit Hilfe eines Brandermittlers inzwischen den Ausgangspunkt des Feuers, eine Brandvorrichtung mit Brandbeschleuniger. Die Spuren deuten darauf hin, dass der Brand im Zusammenhang mit einem Vorfall steht, der sich ein paar Monate zuvor abgespielt hat. Angestachelt durch ein Konzert der Neonazi-Band haben ein paar Besucher einen Asiaten ins Koma geprügelt.

Doch es kommt zu einem Rückschlag: Der Brandermittler war zu selbstsicher, die Brandvorrichtung war keine, der Brand muss an einem anderen Ort ausgebrochen sein…

„Wenn man das Universum lang genug mit Scheiße bewirft, darf man sich nicht wundern, wenn es irgendwann stinkt.“
– Jim Brass über die Band

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Hinter der Geschichte

Der deutsche Titel ist eine Anspielung auf „heuern und feuern“, also das Einstellen und Entlassen von Arbeitnehmern, wie es dem Arbeitgeber gerade passt. Der Originaltitel ließ sich – wie so häufig – nicht ins Deutsche übertragen, ein „torch song“ ist ein Liebeslied, in dem der Verlust oder die nicht erwiderte große Liebe beklagt wird. Natürlich ist der Begriff hier eher wörtlich gemeint, man kann ihn mit „Fackellied“ übersetzen.

 

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